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Hilgert beendet die Saison mit zwei
Niederlagen

Am letzten Wettkampfwochenende
in Paderborn beim Ausrichter ST. Hubertus-Elsen konnte das Team vom TuS
Hilgert weder gegen den BSV Buer Bülse noch gegen ABC Münster einen Sieg
erringen. Beide Begegnungen wurden erneut durch einen Stechschuss
entschieden. Somit bleibt der Mannschaft in dieser Saison das Pech treu.
Insgesamt musste dem TuS drei Partien durch Stechschüsse verloren gehen.
In der Begegnung gegen den BSV Buer Bülse zeigten alle Akteure nur
durchschnittliche Leistungen. Lediglich Petra Zublasing konnte ihr hohes
Leistungsvermögen mit 397 Ringen erneut unter Beweis stellen. Gegen den
Weltklasseschützen Josef Gönci mit 396 Ringen konnte sie diesen
Einzelpunkt Punkt für Hilgert sichern. Tatjana Poseiner steuerte den
zweiten Einzelpunkt hinzu. Henri Junghänel musste jedoch gegen Maik
Eckardt von Buer-Bülse ins Stechen. Bereits nach dem ersten Stechschuss
war die Partie entschieden und die Niederlage mit 3:2 besiegelt.
Am nächsten Morgen ging es für das Team des TuS um keine wichtige
Entscheidung mehr. Der Klassenerhalt war gesichert und die Qualifikation
für das Finale nicht mehr möglich. Das
Ziel war es sich mit einem Sieg
aus der laufenden Saison zu verabschieden. Erneut konnte Petra Zublasing
auf Position eins mit 397 Ringen ihr Leistungsvermögen bestätigen und
sicherte Hilgert gegen Jessica Kregel, mit 393Ringen, den ersten Punkt.
Obwohl der Rest der Mannschaft am heutigen Tag eine gute Leistung zeigte,
stand es nach dem regulären Wettkampf wieder nur 2:2. Erneut musste im
Stechen über Sieg und Niederlage entschieden werden. An Position fünf
erzielte Tatjana Poseiner, genau wie Ihre Gegnerin, 392 Ringe. Dieses
Stechen wurde diesmal erst beim zweiten Stechschuss entschieden, wieder
einmal war das Glück nicht auf Seite des TuS Hilgert. Diese Partie endete
aus Sicht des TuS Hilgert mit 2:3.
Somit ist das Fazit des TuS Hilgert für diese Saison eher ernüchternd. Das
Saisonziel Finalteilnahme wurde klar verfehlt. Auch gelang es dem Team
meistens nicht, bei allen Wettkämpfen ein konstant hohes Leistungsniveau
zu halten. Hinzu kam in dieser Saison noch das außergewöhnliche Pech alle
partieentscheidenden Stechen verloren zu haben. Positiv hervorgehoben
werden kann der Neuzugang Petra Zublasing, die in all ihren Wettkämpfen
Leistungen auf Weltklasseniveau bot und somit ein echter Glücksgriff für
den TuS Hilgert ist. Allen anderen Teammitgliedern gelang es zumindest bei
einigen Wettkämpfen ihr hohes Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen.
Nur leider fehlte dem Team in den entscheidenden Begegnungen die
allerletzte Konsequenz um die nötigen Siege für die Finalteilnahme
einzufahren. Trotz des durchwachsenen Saisonverlaufs blickt das Team
positiv in die Zukunft und die Verantwortlichen des TuS starten mit der
Planung für die kommende Saison. Mit dann hoffentlich etwas mehr
Wettkampfglück möchte die Mannschaft wieder alles daran setzen das nächste
Bundesligafinale zu erreichen.
AH
Petra Zublasing voll konzentriert
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Hilgert
holt wichtige Punkte im Kampf um einen Finalplatz
Mit dem 3:2
Sieg gegen Düsseldorf hat Hilgert einen wichtigen Sieg eingefahren und
somit die Tür für den Finaleinzug offen gehalten.
Beim Ausrichter im thüringischen Dorndorf konnte Hilgert gegen die nunmehr
immernoch sieglosen Düsseldorfer an den Positionen 1, 4 und 5 die
entscheidenden Einzelpunkte zum Sieg holen.
Der Sieg gelang, obwohl Hilgert erneut auf seine beiden Spitzenschützen,
Niccolo Campriani und Petra Zublasing, verzichten musste. Beide halten
sich im Rahmen ihres Studiums zur Zeit in den USA auf. So musste Erich
Schmul, aufgerückt auf Position 1, unsere derzeitige Spitzenschützin Petra
Zublasing vertreten. Dieses gelang ihm in hervorragender Art und Weise in
einer spannenden Begegnung gegen Jessica Mager. Bis zum letzten Schuss
behielt er die Nerven und konnte seine Gegnerin mit 396 zu 395 Ringen
besiegen. Auf den Positionen 2 und 3 gelang es Manuela Felix und Tatjana
Poseiner nicht ihre Normalform abzurufen und beide mussten ihre
Einzelpunkte Düsseldorf überlassen. Henri Junghänel konnte an Position 4,
zum ersten Mal in dieser Saison, sein Leistungsvermögen mit 396 Ringen
zeigen. Seiner Gegnerin Melanie Großmann, die 388 Ringe erzielte, ließ er
damit keine Chance. Auch Thomas Hoche, an der für ihn ungewohnten Position
5, bestätigte mit 393 Ringen seine wieder ansteigende Form. Seine Gegnerin
Eva Richert, die 388 Ringe erzielte, wurde von Thomas über den gesamten
Wettkampf auf sicherer Distanz gehalten.
Durch den knappen, aber verdienten Sieg hat
Hilgert nun immer noch die Möglichkeit einen Finalplatz zu erreichen. Bei
den beiden letzten Gegnern von Hilgert, Buer Bülse und Münster, handelt es
sich um zwei direkte Konkurrenten um einen der Finalplätze. Sollten gegen
diese beiden Teams zwei Siege gelingen, könnte Hilgert eine Saison mit
einem schlechten Start noch zu einem versöhnlichen Abschluss bringen. Das
letzte Wettkampfwochenende dieser Saison bestreiten alle Teams der
Bundesliga Nord gemeinsam am 12. Und 13. Dezember in Paderborn.

Glückliche Gesichter nach dem verdienten Sieg

Ellen und Andrea feuerten ordentlich
ihr Team an, das gefiel dem MDR-Fernsehen sehr.
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Hilgert erkämpft sich
einen Sieg und muss mit Niederlage eine dramatische Entscheidung erleben
Am 07. und 08.
November mussten die Hilgerter Schützen in Nordstemmen gegen die
Mannschaften von Dorndorf/ Rhön (Thür.) sowie SSV Elsen (Paderborn)
antreten.
Verstärkt konnten wir zum ersten Mal unsere Nummer 1 Petra Zublasing
präsentieren. Allerdings wussten wir auch, dass wir mit Dorndorf zwar den
Aufsteiger und momentan punktgleich mit uns Tabellenletzten als Gegner
hatten, diesen allerdings in keinster Weise unterschätzen durften. Und so
war es dann auch. Dorndorf zeigte eine sehr gute Leistung – doch zum Glück
konnten unsere Schützen gut kontern und „noch einen draufsetzen“.
Und so endete die Partie 3 : 2 für Hilgert.
Petra legte an Position eins 396 Ringe vor. Dies konnte ihr Gegner Vaclav
Haman nicht halten und so gewann Petra ihren Einzelpunkt mit 396 zu 393
Ringen. Klasse Leistung Petra für Deinen „ersten Auftritt“ in der
Bundesliga!!
An Position 2 konnte unser Erich Schmul die Partie mit einer Superleistung
knapp behaupten. 394 Ringe für Erich und 393 Ringe für Florian Dehmel. Der
letzte Schuss entschied über Sieg, Stechen oder Niederlage. Aber Erich hat
wieder einmal seinen Kampfgeist gezeigt und einen Sieg für uns erkämpft!
Manuela schoss die ersten 20 Schuss einen tollen Wettkampf und konnte so
ihre Gegnerin „in Schacht halten“. Jedoch nach einem plötzlichen Einbruch
in der 3. Serie konnte ihre Gegnerin Michaela Thaut wieder nachziehen.
Manuela griff zwar in der 4. Serie noch einmal an und schoss 99 Ringe;
aber es reichte leider nicht und so gewann Dorndorf mit 392 zu 391 Ringen.
Thomas, durch die letzten 2 Wettkämpfe von Position 1 auf Position 4
gerutscht, hatte einen verhaltenen Start mit 96 Ringen; konnte sich aber
dann in der 2. Serie auf 99 Ringe verbessern. Sein Gegner Danielo Zeihs
lag bis dahin bereits 5 Ringe zurück. Dieses Polster hat gereicht, dass
Thomas in der 3. Serie wieder keine optimale Serie schoss. Danielo rückte
daher wieder auf und konnte seinen Rückstand um 3 Ringe verbessern. Aber
am Schluss wissen wir, dass Thomas stark sein kann und dies zeigte er uns
dann auch. Er schoss nochmals 99 Ringe und konnte den Wettkampf mit 390 zu
386 Ringen gewinnen!
Tatjanas Gegnerin Nadja Hille lag nach 20 Schuss 1 Ring vor ihr. Unsere „Schnellschützin“
legte dann mit 97 und 99 Ringen in der 3 und 4. Serie 390 Ringe vor – in
der Hoffnung, dass Tatjana ihre Gegnerin damit unter Druck setzen kann. Es
sah auch zuerst danach aus, denn Nadja schoss in der 3. Serie nur 96
Ringe. Allerdings kämpfte sie bis zum Schluss und beendete den Wettkampf
ebenfalls mit 99 Ringen. Damit stand es am Schluss 392 zu 390 Ringe für
Dorndorf.
Der Wettkampf war entschieden. Damit konnte man zufrieden und mit ein
bisschen Selbstbewusstsein in den neuen Wettkampf gehen.
Am Sonntag musste nun die Mannschaft gegen SSV Elsen – den derzeitigen
Tabellenführer – antreten. Dass dieser Wettkampf äußerst schwer werden
würde, war jedem klar. Elsen hatte am Vortag ein grandioses Ergebnis
hingelegt. Allerdings hatten wir gegen Elsen in der Vergangenheit bereits
2 x gewonnen.
An Position 1 schien es auf jeden Fall, dass die Partie sehr knapp enden
würde.
Dick Boschmann und Petra Zublasing schossen auf hohem Niveau. Petra schoss
ihren Wettkampf etwas schneller – dies wurde Dick zum Verhängnis. Mit
einer 9 beendet er den Wettkampf. Somit hatten beide 395 auf der
Anzeigentafel. – Ein Stechen war fällig.
An
Position 2 zeigte sich schnell, wer der Matchwinner sein würde. Leider
lief es bei Erich nicht so gut und er konnte seinen Wettkampf mit nur 386
Ringen abschließen. Sein Gegner zeigte seine Stärke und konterte mit 395
Ringen.
Manuela schoss einen durchgehend guten Wettkampf. Die ersten 30 Schuss lag
sie um 2 Ringe hinten. Ihr Gegner Damian Kontny schwächelte in der letzten
Serie und somit konnten beide 391 Ringe erzielen – es hieß wieder Stechen.
Daniel Butterweck und Henri Junghänel nahmen sich in den ersten 30 Schuss
keinen Ring ab. Um 1 Ring lag Daniel vor Henri. Allerdings konnte Henri
das Niveau nicht ganz halten und musste leider seinen Punkt mit 395 zu 392
Ringen abgeben.
Tatjana schoss zwar in der ersten Serie etwas schwächer, konnte aber ihre
letzten beiden Serien mit jeweils 100 Ringen beenden. Sehr gute 394 Ringe
standen bei ihr am Schluss an der Tafel. Eigentlich müsste man meinen,
dass müsste für einen Sieg auf Position 5 reichen! Aber wir wurden eines
besseren belehrt. Ihre Gegnerin Nadine Schüller schoss unerwartet 397
Ringe!
An Position 1 und 3 musste nun noch „gestochen“ werden.
Dies erledigte Manuela kurz und knapp im ersten Schuss. Sie schoss eine
10; Damian Kontny eine 9. Dieser Punkt ging nach Hilgert.
Bei Petra Zublasing und Dick Boschmann sollte es noch etwas länger dauern.
Beide schossen 3 x eine 10 und somit hieß es dann ab dem 4. Schuss
„Zehntelwertung“. Petra legte vor – eine 10,7. Wir freuten uns riesig. Das
musste der Sieg sein – Dick zog nach, ebenfalls 10,7.
Petra schoss den 2. Schuss auf „Zehntelwertung“: 10,1 – Dick zog wieder
mit ebenfalls 10,1 nach.
Der dritte bzw. nun insgesamt sechste Stechschuss folgte! Petra legte
wieder vor, 10,3 – Dick schoss eine 10,5. Das Match war entschieden. 4 zu
1 für SSV Elsen. Mit 6 Stechschüssen dürften die beiden wohl einen lange
gültigen Rekord aufgestellt haben!
Aber eine sehr gute Leistung von Petra, sowie dem Rest vom Team.
Für die restlichen Partien bedeutet dies nun, dass das Team des TuS
Hilgert alles daran setzen wird nur noch Siege einzufahren. Eine Teilnahme
am Finale ist damit, mit etwas Glück, noch möglich!
Autor: Andrea Heyland

Zum Bild:
Henri Junghänel voller Konzentration.
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Schwacher Saisonauftakt
beschert Hilgert leider keine wichtigen Punkte
Zum
Saisonauftakt am vergangenen Wochenende in Hilgert konnte die Mannschaft
um den Trainer Carsten Hees leider keinen Sieg einfahren.
Hoch motiviert gingen alle Schützen in die neue Saison; leider konnte noch
nicht jedes Teammitglied die nötige Leistung abrufen
Am 1. Wettkampftag hieß der Gegner
Nordstemmen. Dass Nordstemmen kein einfacher Gegner sein wird, war von
Anfang an klar. Auch diese Mannschaft hatte sich verstärkt durch einige
Neuzugänge.
Thomas Hoche an Pos. 1
konnte leider nicht gegen seine Gegnerin aus Dänemark Stine Andersen
punkten. Der Punkt ging mit 395 zu 393 nach Nordstemmen.
An Pos. 2 schoss Henri Junghänel gegen
David Kroll. Die Partie sah zuerst nach einem Sieg für Nordstemmen aus.
Jedoch konnte Henri sich bei den letzten 20 Schuss steigern und sein
Gegner zeigte Schwäche. Am Schluss hieß es 388 zu 388. Im Stechen konnte
Henri seine Stärke beweisen und gewann ganz gekonnt seinen Punkt.
Erich Schmul zeigte wieder einmal sein
ganzes Können und ließ seiner Gegnerin nicht den Hauch einer Chance. 397
für Erich; 389 seine Gegnerin Anja Korf
Tatjana Poseiner konnte zwar sehr schnell
ihren Wettkampf beenden und 391 Ringe vorlegen; allerdings zeigte ihre
Gegnerin Kirsten Möller keine Nerven und siegte mit 3 Ringen Vorsprung.
Ebenso konnte Manuela Felix leider nicht
an die Leistung ihres Gegners Henrik Borchers anknüpfen und verlor mit 4
Ringen Differenz.
Ein Wettkampf der im gesamten Verlauf sehr knapp war und auf Augenhöhe
geführt wurde. Letztlich das notwendige Glück gesellte sich auf die Seite
des Gegners.
Am 2. Wettkampftag sollte nun ein Sieg gegen Hamm folgen.
Die Halle war gut besucht, die Fans feuerten an und das Team des TuS
Hilgert wollte die Niederlage vom Vortag wieder wett machen. Jedoch
erwischte die Mannschaft des TuS einen rabenschwarzen Tag
Thomas Hoche konnte aufgrund gesundheitlicher Probleme an seine gute
Leistung vom Vortag nicht anknüpfen. Er verlor den Punkt gegen Tiia
Törmäiä mit 385 zu 392 Ringen.
Henri Junghänel verlor in einer bis zum
Schluss offenen Partie gegen Mareike Ostkamp leider nur um 1 Ring (390 zu
389).
Erich Schmul konnte mit all seiner Erfahrung an seine Leistung vom Vortag
anknüpfen und holte mit 393 Ringen sicher seinen Punkt.
Tatjana Poseiner musste sich aufgrund eines unbemerkten Waffendefektes
relativ schnell ihrer Gegnerin Melanie Kunz geschlagen geben.
Manuela Felix erzielte gute 392 Ringe, musste jedoch auf ihrer Position
ins Stechen. Manuela verlor dies knapp und somit gingen 4 Einzelpunkte an
die SG Hamm.
Fazit:
Das individuelle Leistungsvermögen wurden am vergangenen Wochenende
sicherlich nicht voll ausgeschöpft. Dem Team bleibt somit noch einige Luft
nach oben, hier brennen alle darauf, dieses am nächsten
Wettkampfwochenende unter Beweis stellen zu können. Ebenso steht dem TuS
an dem kommenden Wochenende wieder die italienische Top-Schützin Petra
Zublasing zur Verfügung, was allen Beteiligten mit Blick auf die nächsten
Gegner zusätzliche Zuversicht verleiht.
Autor. Andrea Heyland

"Sir" Erich Schmul zeigte sich in Top-Form und holte in beiden
Wettkämpfen den Punkt für uns
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Bundesliga - Nord - Start am
24. Oktober 2009 in Höhr-Grenzhausen
Das Neueste von der Mannschaft des TuS Hilgert e.V.
Neuzugänge:
1. Petra
Zublasing (Italien), * 30.06.1989
Mitglied der
italienischen Nationalmannschaft
Aktuelle Erfolge: Junioren-Europameisterin 2009
2. Platz WC Luftgewehr Mailand 2009
Verein der Vorsaison: Regionalliga Süd – SG Holzolling Schnitt: 395,02
Bei Petra Zublasing handelt es sich für uns um eine starke
Neuverpflichtung, die sich in diesem Jahr in die Weltspitze geschossen
hat. Sie ist die Ergänzung für Niccolo Campriani, um unsere Mannschaft in
den Wettkämpfen an Position 1 zu vertreten. Dass sie an dieser Position in
der Lage sein wird, gegen starke Gegner Punkte zu gewinnen, hat sie mit
hervorragenden Ergebnissen in der letzten Saison in der Regionalliga Süd
bewiesen.
2. Julia
Palm, * 18.02.1986
Verein der
Vorsaison: Bundesliga Nord - Post SV Düsseldorf, Schnitt: 389,67
Juli Palm ist trotz ihres noch jungen Alters bereits eine erfahrene
Bundeligaschützin, über deren Verpflichtung der Verein sehr glücklich ist.
Sie stellt eine ideale Ergänzung zum bereits bestehenden Kader dar und mit
ihr ist eine langfristige Zusammenarbeit geplant. Sie passt somit bestens
in das Konzept der Teamleitung, eine Mannschaft mit hoher Leistungsdichte
und personeller Konstanz für die Zukunft zu bilden. Der Verein schätzt das
Leistungsvermögen von Julia um ein vielfaches höher ein, als das, was sie
in der letzten Saison zeigen konnte.
Abgänge: Sabrina Sena (Italien)
Sabrina hat den Verein aus persönlichen Gründen verlassen, insbesondere
die hohe Belastung durch ihre Mitgliedschaft in der italienischen
Nationalmannschaft, ihre Berufsausbildung und die Bundesliga waren die
Gründe hierfür. Nicht zuletzt aber auch die starke Konkurrenz durch
Niccolo um den einzigen Startplatz für Ausländer in der Mannschaft.
Menschlich, wie auch sportlich bedauern wir ihren Abgang sehr, konnten
ihre Argumente jedoch gut nachvollziehen.
Mannschaftskader gesamt:
1. Niccolo Campriani
2. Petra Zublasing
3. Thomas Hoche
4. Henri Junghänel
5. Erich Schmul
6.
Manuela Felix
7. Tatjana Poseiner
8. Julia Palm
Trainer: Carsten Hees
1. Vorsitzender: Günther
Schwaderlapp
Geschäftsführerin: Hanni Klein
Da der Verein den Abgang von Sabrina
durch die Verpflichtung von Petra hervorragend kompensieren konnte, stellt
die aktuelle Mannschaft mit den Neuzugängen eine ernsthafte Konkurrenz für
einen der ersten 4. Plätze in der Liga Nord dar.
Gerade Henri Junghänel hat zum Ende
seiner ersten Bundesliga-Saison bewiesen, dass er in der Liga
Top-Resultate schießen kann. Manuela Felix und Tatjana Poseiner sind
ebenso wie Henri aktuell Mitglieder der Nationalmannschaft, gerade Tatjana
hat mit Ihrer diesjährigen Teilnahme an der Luftgewehr EM ihre
Leistung bestätigen können. Genauso wurden diese Drei für die aktuelle
EM-Sichtung Luftgewehr nominiert.
Und nicht zuletzt haben wir mit Erich
Schmul und Thomas Hoche zwei ganz erfahrene alte Bundesligaschützen in
unseren Reihen, die dem Team zusätzliche Stabilität verleihen.
Insgesamt verfolgen wir auch in diesem
Jahr wieder das Ziel, durch eine homogene Mannschaft die gesamte Leistung
des Teams wieder ein Stück zu steigern und uns so langfristig in der
Spitzengruppe der Bundesliga Nord zu etablieren.
Allerdings ist gerade unser Verein durch
die doch relativ kurzfristige Verlegung des World-Cup Finales stark
betroffen. So müssen wir leider direkt am ersten Wettkampfwochenende auf
unsere beiden Spitzenschützen Niccolo und Petra verzichten, die sich beide
hierfür qualifizieren konnten. Natürlich freuen wir uns mit ihnen über
diesen tollen sportlichen Erfolg, der ja auch das Leistungsvermögen der
Beiden wiederspiegelt. Gegenüber anderen Bundesligavereinen ist uns hier
jedoch ein ganz klarer Nachteil entstanden.
Jedoch schätzen wir unseren Kader stark
genug ein, um das erste Wettkampfwochenende (unseren Heimkampf),
trotzdem erfolgreich absolvieren zu können. Die Qualifikation für das
Bundesligafinale ist auch in dieser Saison für uns ganz klar das
Minimalziel.
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Bundesliga
Sportschiessen
TuS Hilgert belegt Platz 4
beim Finale in Coburg
Am vergangenen Wochenende fand das Bundesligafinale
im Luftgewehrschiessen der 8 besten Mannschaften der Gruppe Süd und Gruppe
Nord in Coburg statt.
Vor ausverkauften Rängen in der Sporthalle in Coburg musste der TuS
Hilgert, der die Vorkämpfe in der Bundesliga Nord mit dem 3. Platz
beendete, im Viertelfinale gegen den Gegner Affalterbach / Gruppe Süd
antreten.
siehe Bild▼
Die Ausgangsbasis war für beide Vereine
gleich, ein Favorit konnte für diese Begegnung nicht benannt werden. Es
war damit zu rechnen, dass diese Partie knapp ausgehen wird, da
Affalterbach/ Baden Württemberg (bislang 3maliger Deutscher
Mannschaftsmeister) mit dem Top Schützen Gagang Narang aus Indien
auftreten würde.
Doch das Team des TuS Hilgert ging mit viel Selbstvertrauen in die
Begegnung. So entschied Niccolo Campriani das Aufeinandertreffen zweier
Weltklasseschützen gegen den Inder mit 395 Ringen für sich.
Ebenso Manuela Felix an Position 4, die mit 391 Ringen und 4 Ringen
Vorsprung ihren Punkt sicher gewinnen konnte.
Henri Jungänel und Tatjana Poseiner mussten ihre Punkte leider chancenlos
abgeben.
Die Überraschung und Entscheidung wurde durch Thomas Hoche erzielt. Er lag
nach der 1 abgeschlossenen Serie hinter seiner Gegnerin weit zurück;
konnte aber in den letzten 3 Serien (299 Ringe) mit einer grandiosen
Aufholjagd seinen Rückstand aus der ersten Serie wieder wettmachen und
gewann mit 392 zu 388 Ringen.

Somit siegte das Team mit 3 : 2 Punkten
gegen Affalterbach und zog damit verdient ins Halbfinale ein.
Im Halbfinale fand am selben Tag das hochdramatische Match TuS Hilgert
gegen St. Hubertus Elsen (Paderborn) statt. Die beiden Teams aus der
Gruppe Nord zeigten Sport auf allerhöchstem Niveau und die Begegnung
konnte lediglich erst durch einen Stechschuss entschieden werden.
An Position 1 zeigte Niccolo Campriani vom TuS Hilgert wieder sein ganzes
Können (396 Ringe) und konnte gegen den ansonst souveränen Holländer Dick
Boschmann einen sicheren Punkt holen.
Auch die Partie 2 wurde auf höchstem Niveau geschossen. Henri Junghänel
erreichte eine Spitzenleistung von 396 Ringen; seine Gegnerin schoss 397
Ringe. Und so ging dieser Punkt leider an Hubertus Elsen.
Erich Schmul an Position 4 schoss sehr gute 395 Ringe und konnte klar
seinen Gegner um 5 Ringe besiegen. Leider gewann Manuela Felix an Position
5 trotz eines guten Ergebnisses von 391 ihren Punkt nicht.
Alles konzentrierte sich nun auf die entscheidende Partie an Position Nr.
3. Thomas Hoche und sein Gegner Damian Kontny lagen gleichauf und dies bis
zum Schluss. Beide erzielten 391 Ringe.
So musste ein Stechschuss über den Einzug ins Finale entscheiden. Die
Elsener hatten nur schon mit viel Glück durch einen Stechschuss die erste
Runde überstanden. Auch bei dieser Entscheidung durch einen Stechschuss
blieb Fortuna auf der Seite der Elsener, da Damian eine 10 und Thomas eine
9 schoss.
So endete eine hochklassige Partie, die
eigentlich keinen Verlierer verdient hatte, wiederum glücklich zugunsten
der Elsener. Elsen konnte somit in das Finale und Hilgert in das
sogenannte „kleine Finale“ um Platz 3 einziehen.
Der TuS Hilgert traf in diesem „kleinen
Finale“ auf die HSG München, die am Vortag im Halbfinale gegen Coburg
verlor.
Beide Mannschaften zeigten eine Spitzenleistung, die Sportler des TuS
mussten sich jedoch an diesem Morgen einem Gegner mit 3:2 geschlagen
geben, der an den entscheidenden Positionen den berühmten „Tick“ besser
war.
Niccolo Campriani mit 396 Ringen; Henri Junghänel mit 395 Ringen, Thomas
Hoche mit 394 Ringen, Erich Schmul 392 Ringe und Manuela Felix 390 Ringe
erzielten insgesamt ein ganz exzellentes Mannschaftsergebnis.
Deutscher Meister in dieser Saison wurde
die SG Coburg, die gegen die zum Schluss chancenlosen Schützen von St.
Hubertus-Elsen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnten.
Der 4. Platz ist sicherlich sehr unglücklich, zumal alle 4 Finalisten das
Leistungsniveau besaßen, den Meistertitel zu erringen.
Als Fazit bleibt, dass die Mannschaft des TuS Hilgert berechtigt zu den
besten Teams Deutschlands gehört und mit dem besten Mannschaftsschnitt und
dem besten einzelnen Mannschaftsergebnis der Vereine aus der Gruppe Nord
während dem diesjährigen Finale eine eindrucksvolle Visitenkarte abgegeben
hat.
Auch die Unterstützung der etlichen mitgereisten Fans, die ihre Mannschaft
vor Ort frenetisch angefeuert haben, ist eine besondere Erwähnung wert. In
einheitlichen Vereinsfarben, lautstark und doch stets fair haben auch sie
dort einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Andrea Heyland/Carsten
Hees

Der TuS-Fanblock war immer lautstark
dabei! |

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Danke
Die Teammitglieder der Abteilung
Sportschützen/ Bundesliga möchte das angefangene neue Jahr nutzen, um sich
bei der Vereinsführung des TuS Hilgert ganz herzlich zu bedanken.
Dieser Dank gilt ganz besonders Hanni Klein für ihren vorbildlichen
organisatorischen Einsatz und für das immer offene Ohr, dies nicht nur
„rund um die Bundesliga“. Weiterhin sei an dieser Stelle dem Trainer
Carsten Hees herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und die ebenfalls
sehr hilfreiche Unterstützung der 2. Mannschaft gedankt. Carsten ist ein
beeindruckender Trainer und er hat sich im vergangenen Jahr
außerordentlich für die Betreuung, das Training sowie die Organisation und
das Zusammenwirken beider Mannschaften eingesetzt und hat dafür einen sehr
großen Teil seiner Freizeit zur Verfügung gestellt. Ebenso sei Herrn
Stefan Breitenfeld für die Unterstützung in „allen Fällen“ gedankt.
Dass wir Wolfgang Hartwig als Fanbeauftragten gewinnen konnten, darüber
sind wir sehr froh. Er hat immer den direkten Draht zu allen Fans bzw. dem
sog. Fanclub.
Last but not least sei an dieser Stelle auch Andrea Heyland erwähnt. Sie
ist für die Reiseplanung, den Informationsfluss sowie die Rundumbetreuung
vor und während der Wettkämpfe zuständig. Ebenso übernimmt sie seit kurzem
die Berichterstattung unserer Homepage! Vielen Dank
Ebenso danken wir allen Freiwilligen für ihre Arbeit, den Aufbau und Abbau
der Standanlage beim Heimkampf, den weiteren Organisatoren für ihren
Einsatz und den Mitreisenden für ihre unermüdliche Ausdauer bei den doch
sehr spannenden und nervenaufreibenden Wettkämpfen.
TuS Hilgert
Abteilung Sportschiessen
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TuS Hilgert qualifiziert sich für das
Finale am 06/07.02.2009 in Coburg
3. Platz in der Tabelle Nord
Unsere Mannschaft hat
es geschafft – wir sind in Coburg dabei!
Herzlichen Glückwunsch an das Team!
Mit einer sehr guten Leistung am letzten
Wettkampfwochenende in Gelsenkirchen konnten unsere Schützen mit 2 Siegen
der letzten beiden Wettkämpfe in der Vorrunde sich für das Finale der
besten 8 Mannschaften der Bundesliga Nord und Süd im Kampf um die Deutsche
Meisterschaft qualifizieren.
Dies ist sicherlich auch unserem Neuzugang Niccolo Campriani, der mit
einer Top-Leistung seinen ersten Bundesligaeinsatz krönte, mitzuverdanken.
In der Begegnung gegen Düsseldorf stellte
Niccolo sein ganzes Können unter Beweis. Zu Beginn schoss er 3 x 100;
lediglich in der letzten Serie schoss er dreimal knapp daneben. Sein
Endergebnis mit 397 Ringen konnte Britta Kurth von Düsseldorf nicht mehr
erreichen.
Klasse Nicco!
Thomas schoss mit 391 ein gutes Ergebnis;
nur leider zu wenig, um zu gewinnen. Seine Gegnerin Jessica Mager schoss
ebenfalls 391 Ringe. Am Ende bedeutete dies ein Stechen. Aber wir kennen
ja unseren Thomas. Beim Stechen hat er die Ruhe weg. Und so war es dann
auch. Beide schossen 3 x 10. Dies bedeutete beim nächsten Schuss geht es
um Zehntel. Mit einer sauber geschossenen 10,5 von Thomas gegen eine 10,1
von Jessica ging dieser Punkt mit Jubel und Applaus an Thomas. Super
Leistung - Herzlichen Glückwunsch Thomas!
Niccolo gratuliert Thomas zum geglückten
Stechschuss! >>>>>>>>>>>>>>>>>>
Begrüßung von Erich durch die Fans▼
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Erich schoss ebenfalls einen ordentlichen Wettkampf mit 392 Ringen.
Am Anfang schien es so, dass auch diese Partei knapp ausgehen sollte. Aber
Erichs Gegnerin brach in den letzten beiden Serien ein und so konnte Erich
den Wettkampf locker mit 7 Ringen Vorsprung gewinnen. Herzlichen
Glückwunsch Erich!
An Position 4 schoss Henri mit 396 Ringen
eine Top-Leistung! Dies allerdings auch seine Gegnerin Eva Richert. So
hohe Ergebnisse an dieser Position sind eher selten; aber wie man sieht
kommt so etwas auch vor. Auch hier musste diese Partie ins Stechen gehen.
Wie in der 2. Partie brauchte es ebenfalls 4 Stechschüsse, um die Partie
endgültig zu entscheiden. Leider ging dieser Punkt nach Düsseldorf – aber
Kopf hoch Henri! Deine Leistung war fantastisch!!
<<<<<<Warten auf den
Stechschuss!
Alles sah danach aus, dass die 5. Partie ebenfalls durch ein Stechen
entschieden werden musste. Manuela Felix und Ihr Gegner Markus
Andrzejewski lagen nicht nur zeitlich, sondern auch ringmäßig gleichauf.
Am Schluss des Wettkampfes wurde Manuela etwas schneller und schloss ihren
Wettkampf mit hervorragenden 393 Ringen ab. Markus hatte noch seinen
letzten Wettkampfschuss vor sich. Bei einer 10 wäre es zu einem Stechen
gekommen. Er schoss eine 9 und damit war der Punkt für Hilgert – wenn auch
knapp – sicher. Herzlichen Glückwunsch Manuela.
Der Verein gratuliert ganz herzlich zu
diesem Mannschaftssieg gegen Düsseldorf!!
Auch bei der zweiten Begegnung gegen Buer
Buelse zeigte die Mannschaft eine geschlossen gute Leistung.
War doch das Ticket für das Bundesligafinale bis dahin noch nicht zu 100%
sicher. Ein 5 : 0 Sieg für Buelse hätte die Finalteilnahme unserer
Mannschaft noch verhindern können. Buer Bülse ist ein sehr ernst zu
nehmender Gegner; jedoch sind wir davon ausgegangen, dass ein Einzelpunkt
für uns in dieser Partie sicher zu holen ist.
Und so war es dann auch. Nein, es war noch
viel besser.
Niccolo trat gegen Thorsten Krebs an. Die
Partie versprach äußerst spannend zu werden, da auch Thorsten sich in
einer sehr guten Form befindet. Es kam zu einem hochklassigen
Schlagabtausch. Am Ende stand für Thorsten 395 Ringe auf der Anzeige und
für unseren Nicco 398 – wow, was für eine Klasseleistung!
Thomas hatte bei diesem Match ein leichtes Spiel. Seine Gegnerin Alexandra
Christ erwischte einen schlechten Anfang. Thomas konnte dies ausnutzen und
mit einem Ergebnis von 392 seinen Punkt festmachen. – wir gratulieren Dir!
Erich konnte nicht ganz seine optimale Leistung abrufen; aber kämpfte bis
zum Schluss – Respekt! Gegen seine Gegnerin Laurence Brize – eine bislang
erfahrene Bundesligaschützin – hatte Erich diesmal keine Chance. Er verlor
mit 388 zu 393 Ringen. Erich ist ein Kämpfer und wird sicherlich bei den
nächsten Wettkämpfen wieder seine optimale Leistung abrufen können.
Henri zeigte wieder an Position 4 eine
Klasseleistung. Mit 397 Ringen konnte er sich gegenüber dem letzten
Wettkampf sogar noch steigern – Henri, es ist eine Freude, Deinem Können
und Deiner Technik zuzuschauen.
Sein Gegner, Mike Eckhardt, der ebenfalls eine hervorragende Leistung
hinlegte, hatte jedoch gegen Henri keine Chance. Die Partie endete mit 397
zu 393.
An Position 5 fand Manuela anfangs nicht
ganz in Ihren Rhythmus. Es stand schon früh fest, dass Manuela diese
Begegnung nicht gewinnen konnte. Jedoch kämpfte auch sie bis zum Schluss
und verlor die Partie mit 397 zu 392. Sauber geschossen und gekämpft
Manuela.
Fazit dieses Wettkampfwochenendes:
Mit Niccolo Campriani haben wir nicht nur
eine unglaublich leistungsmäßige Bereicherung unseres Teams erfahren,
sondern auch persönlich ein Teammitglied gewonnen, welches auch am Rande
des Schießsports sehr sympathisch erscheint. Durch seine unkomplizierte
Art passt er hervorragend in unser Team!
Dies muss man auch ganz klar von Henri
sagen. Durch seine fröhliche und nette Art hatten wir ja schon lange
festgestellt, dass er ins Team passt. Mit seiner Leistung am vergangenen
Wochenende wissen wir, dass er zu den absoluten Top-Schützen in
Deutschland gehört. Wir sind stolz, dass er für Hilgert an den Start geht.
Thomas ist ein absolut konstanter
Leistungsträger unseres Teams. Wir wissen, dass er sich manchmal ein paar
Ringe mehr wünscht; aber das wird schon. Durch seine sympathische Art
passt er hervorragend zur Mannschaft nach Hilgert und wünschen uns, dass
er für uns bei weiteren Wettkämpfen an den Start geht.
Mit Erich wissen wir, dass wir einen
erfahrenen Wettkampfschützen im Team haben. Wir wissen auch, dass er –
wenn es darauf ankommt – ein sehr konzentrierter und verlässlicher Schütze
ist. Wenn jemand einen Wettkampf mit 14 Zehnern beenden muss, um ihn zu
gewinnen und dies dann auch noch tut, dann ist das eine absolute
Top-Leistung. Höchsten Respekt Erich für den konzentrierten Kämpfergeist
am 26.10.2008 in Hilgert.
Manuela hatte einen schlechten Start
erwischt; sich aber dann noch an ihre Gegner herangekämpft. Top-Leistung –
wir hoffen, dass sie diese auch weiterhin abrufen kann.
Tatjana Poseiner war am letzten
Wettkampfwochenende leider nicht anwesend. Aber auch hier muss man sagen,
dass sie bislang gezeigt hat, dass sie auch unter Druck gute Ergebnisse
schießen kann. Wir wünsche Ihr, dass sie weiterhin ihre Top-Leistung zum
richtigen Zeitpunkt abrufen kann.
Das Team der Redaktion
Die Schützen bedanken sich für
die lautstarke Unterstützung bei ihren Fans |
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Der Wettkampf gegen Deiringsen -
von Spannung nicht mehr zu überbieten!
Es ging um die Ergreifung eines
Finalplatzes - für Deiringsen um den Verbleib oder Abstieg aus der
Bundesliga.
Beide Mannschaften kämpften – und es war verdammt knapp!
Thomas schoss an Position 1 gegen Kerstin Appelbaum. Thomas schoss
schneller als seine Gegnerin. Dies war wohl sein Vorteil, denn Kerstin
schoss in den letzten 5 Schüssen noch 2 Neuner. Das Endergebnis war 394 zu
393 für Thomas. Eine sehr gute Leistung!
Erich legte eine Superleistung hin. Er führte bis zu seinem 39. Schuss
gegenüber seiner Gegnerin mit 2 Ringen. Aber dann zeigte er doch Nerven
und schoss als letzten Schuss eine 8. Beide hatten 392 Ringe. Dies
bedeutete ein Stechen. Nach dem 3. Stechschuss verlor Erich leider dieses
Stechen. Schade, aber trotzdem – Erich eine Klasseleistung!
Henri begann seinen Wettkampf relativ
langsam. Seine Gegnerin war bereits fertig, als er noch 15 Schuss zu
absolvieren hatte. Bis dahin lag er 3 Ringe vor seiner Gegnerin Nina Koop.
Aber dann zeigte Henri warum er zu den absoluten Top-Schützen gehörte. Er
schoss in der 3. Serie nur noch eine Neun. Bei der vierten Serie stand am
Monitor 100 Ringe. Die Partie endete 393 zu 391. Herzlichen Glückwunsch
Henri!
Manuela schoss an Position 4. Zuerst fand sie in den Wettkampf nicht
hinein, hatte dann ein technisches Problem mit ihrem Gewehr und verlor
daher mit 383 zu 391. So etwas passiert. Wir sind aber sicher, das nächste
Mal läuft es besser!
Tatjana war wieder einmal die schnellste – was sicherlich ein sehr großer
Vorteil ist.
Sie legte nach ca. 23 Minuten ein Ergebnis von 393 Ringen vor. Ihr Gegner
Denny Nikkelens hatte bis dahin erst 27 Schüsse abgegeben und lag einen
Ring vor Tatjana. Alles deutete auf einen Sieg für Hilgert; aber dies lies
sehr lange auf sich waren. Denny schoss eine 10 nach der anderen und erst
der 39. Schuss mit einer 8,9 machte alles klar. Der Punkt ging mit viel
Glück nach Hilgert. Super gekämpft und hoch geschossen. Wir gratulieren
Dir Tatjana.
Fazit:
Bei diesem Wettkampf war die Spannung absolut nicht zu toppen. Ständige
Führungswechsel auf der Meyton-Anlage verwirrten das Publikum fast bis zum
Schluss. Als Zuschauer ist diese Situation fast nicht zu ertragen. Von
kalten Händen und Füßen bis zum Zittern in die Knie ließen uns unsere
Top-Schützen sehr lange in diesem Zustand. Umso schöner dann die
Gewissheit: Sieg für Hilgert!
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Erster Bundesliga-Luftgewehr-Heimkampf
Wettkampfwochenende mit 2 Siegen!
Auch wir haben in unserer Halle mit Staunen die anderen Ergebnisse des
ersten Wettkampftages zur Kenntnis genommen. Da war wieder mal zu
beobachten, wie schwierig doch jedes Jahr der Start in eine neue Saison
sein kann.
Auch wir hatten einen etwas zähen Start und dazu noch mit Wolthausen einen
Gegner der uns das Leben schwer gemacht hat. Gerade die Begegnungen
zwischen Erich Schmul und Tobias Gauster, sowie Thomas Hoche und Christian
Stautmeister waren mit je einem Ring Differenz äußerst knapp. An Position
1 hatte Henri Junghänel bei seinem Bundesligadebüt gegen die
Klasseleistung von Jessica Kregel mit 399 Ringen keine Chance. Zumal
Jessica bei ihren letzten Schüssen ganz alleine am Stand zubringen musste.
Von allen Zuschauern in der Halle wurde jeder Treffer in die Zehn bei den
letzten Schüsse frenetisch bejubelt und nach dem letzten Schuss bekam sie
auch den verdienten Sonderapplaus des Publikums für diese Leistung.
Die entscheidenden beiden Punkte wurden mit deutlichem Abstand von Manuela
und Tatjana an den Positionen 4 und 5 geholt.
Am Sonntag ging es dann in die Begegnung gegen Münster. Gegen dieses Team
war uns bisher noch nie ein Sieg gelungen und die Begegnungen waren immer
sehr knapp. So kam es auch wieder, nur dieses Mal mit dem glücklicheren
Ende für uns.
Wieder waren etliche Fans in die Halle gekommen und boten eine großartige
Kulisse. Henris und Manuelas Gegner, Zoltan und Ursula, zogen
während des Wettkampfes Schuss für Schuss langsam davon und brachten beide
ihren erarbeiteten Vorsprung sicher ins Ziel.
Tatjana und Christine lieferten sich an Position 5 während der ersten 20
Schuss ein Kopf an Kopf Rennen. Dann zog Tatjana jedoch das Tempo an und
beendete ihren Wettkampf weit vor Christine mit den Serien 98 Ringe und
100 Ringe. Dem Druck dieser Vorgabe konnte Christine nicht standhalten und
Tatjana holte verdient ihren Punkt.
Der unglaublich spannende Teil des Tages spielte sich jedoch an Stand 3
und Stand 5 ab.
Martina Rave und Thomas Hoche ließen ihre Gegner Erich Schmul und Pirkko
Endler mit Beendigung ihres Wettkampfes mit je noch zu absolvierenden 10
Schuss am Stand zurück.
Erich musste mit 100 Ringen und Pirkko mit 99 Ringen für einen Punktgewinn
abschließen.
Und Erich kämpfte, schoss 10 um 10. Jeder Treffer in die Mitte wurde vom
Publikum frenetisch gefeiert. Und als nach dem letzten Schuss die 100
Ringe standen und Erich mit 394 Ringen zu 393 Ringen den Punkt gewonnen
hatte, kannte der Jubel keine Grenzen.
Zu diesem Zeitpunkt musste Pirkko noch wenige Schuss absolvieren, eine 9
war bereits geschossen. Doch ihre Nerven schienen zu halten, dann im 39.
Schuss die nächste 9. Alle stellten sich schon auf ein Stechen ein. Pirkko
setzte mehrmals zum letzten Schuss an. Dann der Schuss, eine 9,9! Thomas
hatte seinen Punkt doch noch gewonnen und jetzt waren alle in der Halle
total aus dem Häuschen.
Wieder wurde die Begegnung Hilgert gegen Münster mit 3:2 nur knapp
entschieden.
Aber noch nie war es so wahnsinnig spannend wie bei diesem Wettkampf.
Grundsätzlich ist der Trainer mit den beiden gewonnenen
Wettkämpfen zufrieden, jedoch können und wollen wir die Leistung der
Mannschaft insgesamt noch steigern. Zumal uns am nächsten Wochenende mit
Elsen und Nordstemmen wieder zwei schwere Brocken erwarten.

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Bundesliga Team des TuS Hilgert bei
den Studenten-Weltmeisterschaften erfolgreich

von links: Niccoló
Campriani, Sabrina Sena, Henri Junghänel und Manuela Felix
Aus dem Bundesliga-Kader des TuS
Hilgert waren unsere vier Schützinnen und Schützen bei
den Studenten-Weltmeisterschaften in Peking dabei.
Größten Erfolg konnte unser Neuzugang Niccoló feiern, denn er wurde
Studenten-
Weltmeister! mit 596 Ringen mit dem Luftgewehr.
Henri belegte mit 591 Ringen den 12. Platz, das hat leider fürs Finale
nicht gereicht. Im
Liegend mit 590 Ringe und
Mannschaftsgold und damit ebenso Weltmeister. Einzel war er hier
auf Platz 6 (mit gewonnenem Shot-Off).
Manuela
hatte
394 Ringe und wurde 9te.
Sie wurde bei der 3-Stellung 4. im Einzel und 2. mit
der Mannschaft, ebenso 2. Platz mit der LG Mannschaft.
Sabrina
liegt im Mittelfeld mit 391 Ringen.
Herzliche
Glückwünsche!!
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TuS Hilgert scheidet im Bundesligafinale aus
Im Viertelfinale denkbar knapp am Bund München gescheitert
Die
Luftgewehr-Mannschaft des TuS Hilgert hatte sich durch eine gute
Saisonleistung und dem
zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord für das Bundesligafinale am
08.02.-10.02.2008 qualifiziert.
Der Ausrichter, der Bundesligist St. Hubertus-Elsen bot allen Teilnehmern
und Zuschauern in Paderborn eine perfekt organisierte Veranstaltung. Die
Wettkämpfe wurden dort in einer großen Sporthalle vor teilweise 2000
begeisterten Zuschauern ausgetragen.
Am Samstagmittag musste das Team aus Hilgert gegen den Drittplazierten aus
der Bundesliga Süd, den Bund München, das erste Viertelfinale ihrer noch
jungen Bundesligakarriere bestreiten.
Die Ausgangslage war vor dem Beginn des Wettkampfes für beide Mannschaften
gleich, hier traten sich zwei Teams mit vergleichbarem Leistungsniveau
entgegen. So wurde aus dieser Partie dann auch der erwartete Nervenkrimi,
der zu einer denkbar knappen Entscheidung führte. Allen Aktiven auf
beiden Seiten war während des Wettkampfes die für diese Finalbegegnungen
typische große Nervosität anzumerken. 
Der Fanblock von Hilgert in
der vollbesetzten Halle
Das Fan-Transparent von Hilgert
An Position 1 ging der
Erich Schmul als verlässlicher Leistungsträger für Hilgert in das Match.
Sein Gegner war der aus Österreich stammende Top-Athlet Mario Knögler.
Beide schossen einen Wettkampf auf Augenhöhe, wobei sich früh abzeichnete,
dass die große Anspannung Mario Knögler mehr zu schaffen machte. Über alle
geschossenen Serien hinweg konnte sich Erich Schmul leichte Vorteile
erkämpfen und diese auch bis in Ziel halten. Der Punkt wurde vom ihm
sicher mit einem Ergebnis von 392 Ringen zu 389 Ringen von Knögler nach
Hilgert geholt.
Von ähnlich großer Nervosität war die Begegnung an Position 2 von Thomas
Hoche gegen Norbert Ettner geprägt. Beide mussten gerade zum Beginn eine
hohe Anzahl von Schüssen mit einem Ringwert von 9 hinnehmen. Während
jedoch Norbert Ettner seine Anspannung etwas ablegen konnte und es
schaffte seinen Wettkampf mit 392 Ringen zu beenden, gelang dies Thomas
Hoche in keiner Phase des Wettkampfes. Er musste der hohen Anspannung
Tribut zollen, fand zu keiner Zeit in den Wettkampf und erzielte 389
Ringe. Dieser Punkt war somit verloren.
An Position 3 bestätigte Manuela Felix ihre zuletzt ansteigende Formkurve
und schoss souverän ihren Wettkampf. Ihr Gegner Benjamin Aicher leistete
sich zu viele Fehler und wurde von Manuela dominiert. So konnte sie sich
sogar zum Ende des Kampfes noch einige wenige Flüchtigkeitsfehler leisten
und gewann mit 392 Ringen zu 390 Ringen den Punkt für Hilgert.
An Position 5 musste auch Uwe Schmidt mit einigen Fehlern dem großen Druck
in dieser Begegnung Tribut zollen.Er hatte aber an diesem Tag keine Chance
gegen seinen Gegner Maximilian Selb. Dieser schoss einen furiosen
Wettkampf und beendete diesen bereits nach unglaublich kurzen 19 Minuten
mit 393 Ringen. Zu diesem Zeitpunkt ließ er Uwe Schmidt mit verbleibenden
21 Schüssen und noch 3 Ringen Vorsprung am Stand zurück. Der Druck dieser
Vorgabe war unter den bereits beschriebenen Wettkampfbedingungen einfach
zu hoch.
Trotzdem zeigte er großen Einsatz und erkämpfte sich 390 Ringe. Der Punkt
ging jedoch an den Bund München.
Die entscheidende Partie fand jedoch an Setzposition 4 zwischen Sabrina
Sena und Silvia Aumann statt. Beide lagen während der ersten drei Serien
ständig dicht beieinander, wobei sich Sabrina einen Ring Vorsprung
erarbeiten konnte und Silvia Aumann offenbar immer mehr Nervositätsfehler
hinnehmen musste. So lagen alle Hoffnungen auf dem Punktgewinn durch
Sabrina Sena. Jedoch unterlief ihr im 30. Schuss der entscheidende Fehler
der Partie. Der Schusswert auf dem Monitor von Sabrina zeigte lediglich
einen Wert von 8 Ringen an.
Diesen Schusswert hatte Silvia mit einem Blick auf den Monitor ihrer
Gegnerin sofort registriert und schöpfte offensichtlich wieder Hoffnung.
Zwar gelang Sabrina mit einer toll erkämpften Abschlussserie von 99 Ringen
ein Gesamtergebnis von 390 Ringen. Jedoch gelang es Silvia Aumann ihre
Nerven im Griff zu behalten, sie traf bei ihren verbleibenden 13 Schüssen
immer eine 10, erzielte in der letzten Serie optimale 100 Ringe und gewann
mit einem Gesamtergebnis von 391 Ringen die Partie gerade mit 1 Ring
Vorsprung.
Das Team des TuS Hilgert
wurde somit 3:2 vom Bund München geschlagen und schied im Viertelfinale
aus.
Jedoch bleibt als Fazit, das Hilgert mit etwas mehr Glück und Erfahrung
durchaus dazu in der Lage war, seinen Gegner zu schlagen.
Als Rückblick auf diese Saison ziehen die Verantwortlichen um das
Bundesligateam ein durchaus positives Fazit. Mit dem Erreichen des Finales
über den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord wurde das gesetzte
Saisonziel erreicht. Das Bundesligateam hat unter Beweis gestellt, dass es
mit Recht zum Finale der besten 8 Luftgewehrmannschaften nach Paderborn
reisen durfte.
Der Verein beginnt nun
unmittelbar mit den Planungen und Vorbereitungen für die nächste Saison.
Das Potential dieser Mannschaft ist nach der Überzeugung des
Betreuerstabes noch nicht ausgeschöpft, Leistungssteigerungen werden in
der nächsten Runde erwartet. Trotzdem wird die Mannschaft gezielt
verstärkt, um dem Ziel, nämlich eine feste Größe innerhalb der Bundesliga
Luftgewehr darzustellen, gerecht zu werden.
Bericht: Carsten
Hees

v.l.: Sebastian, Coach Mike, Manuela, Tatjana, Erich, Uwe, Thomas,
Trainer Carsten, Andrea und Sabrina
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Bundesligist TuS Hilgert beendet die Saison als
Tabellen-Zweiter
TuS Hilgert
macht mit zwei Siegen die Teilnahme am Bundesligafinale perfekt
Die Bundesligamannschaft des Turn- und Sportvereins
TuS Hilgert musste zum Saisonabschluss nach Düsseldorf reisen. Dort
warteten mit der SH Hamm und dem SSV Hubertus-Elsen zwei schwere Gegner
auf die Akteure des Teams.
Zusätzlich stand die italienische Schützin Sabrina Sena aufgrund einer
Erkrankung nicht zur Verfügung. Somit wurde Uwe Schmidt wieder in die
Mannschaft genommen.
Am Samstag mussten die Hilgerter zunächst gegen die SG Hamm antreten. Die
Mannschaft aus Hamm kämpfte gegen den Abstieg und konnte gegen Hilgert in
Bestformation antreten. Aus diesem Grund wurde diese Begegnung von der
Teamleitung sehr ernst genommen und die Mannschaft auf eine schwere Partie
eingestellt. Besonders lag das Augenmerk auf der französischen
Spitzenschützin Laurence Brize, die die Einzelrangliste der Bundesliga
Nord anführt.
Der Hilgerter Spitzenschütze Erich Schmul hatte diese schwere Aufgabe vor
der Brust. Die Begegnung war von Beginn an sehr eng, jedoch erarbeitete
sich Erich während des Wettkampfes leichte Vorteile und konnte konsequent
seine Wettkampf durchziehen. Letztlich musste sich die Französin mit 392
Ringen zu 394 Ringen gegen Erich Schmul geschlagen geben.
An Position 2 schoss Thomas Hoche, wie schon die gesamte Saison, einen
sehr guten Wettkampf mit 394 Ringen, hatte jedoch an diesem Tag mit
Mareike Ostkamp keine gleichwertige Gegnerin, deren Nerven der besonderen
Situation „Abstiegskampf“ offenbar nicht gewachsen waren. Sie beendete
ihren Wettkampf mit 382 Ringen. Das gleiche Bild bot sich an Position 3.
Manuela Felix fand endlich zu ihrer alten Stärke zurück und bot mit
souverän geschossenen 393 Ringen eine sehr gute Leistung, gegen die ihre
Gegnerin Constanze Rotzsch mit 386 Ringen in keiner Phase des Wettkampfes
etwas entgegenzusetzen hatte.
Da nutzte es dem Team aus Hamm nichts mehr, das Fabian Niesmann mit 393
Ringen und Melanie Kunz mit 394 Ringen an den Positionen 4 und 5 eine
beachtliche Leistung boten. Gegen diese Ergebnisse konnte Sebastian
Schubach mit 385 Ringen und Uwe Schmidt mit 383 Ringen, beide konnten in
keiner Phase des Wettkampfes an das Leistungsniveau ihrer Gegner
anknüpfen, nichts entgegensetzen und mussten sich sehr deutlich geschlagen
geben.
Trotzdem hatte sich der Turn- und Sportverein Hilgert durch diesen 3:2
Sieg gegen die SG Hamm endgültig das Ticket zum Bundesligafinale in
Paderborn gesichert.
Am folgenden Sonntagmorgen musste die Mannschaft gegen den noch
ungeschlagenen Tabellenführer aus Paderborn-Elsen antreten.
Da Elsen nicht mehr vom ersten Tabellenplatz verdängt werden konnte und
die Finalteilnahme für Hilgert bereits gesichert war, handelte es sich um
ein Prestigeduell. Jedoch ein Duell, welches einige Brisanz in sich barg.
Denn Elsen hatte in der vergangenen Saison als amtierender Deutscher
Meister den damals ebenfalls letzten Wettkampf gegen Hilgert verloren und
brannte auf eine Revanche. Hilgert jedoch wollte den Erfolg des letzten
Jahres unbedingt wiederholen.
Somit waren alle Beteiligten „heiß“ auf diesen Wettkampf. Und so sollte
dieser Wettkampf auch verlaufen.
Erich Schmul fand an Position 1 gegen den internationalen Spitzenschützen
Dick Boschmann am Anfang nicht in seinen Wettkampf und musste nach 2 nicht
so starken Serien zu Beginn sein Gegenüber davon ziehen lassen. Eine
Pause, der zwei sehr guten Serien zum Schluss folgten, half nicht mehr.
Dick Boschmann brachte seinen Vorsprung sicher ins Ziel und er gewann mit
395 Ringen zu 390 Ringen gegen Erich Schmul.
Manuela Felix hatte es an Position drei mit Nadine Schüller zu tun.
Manuela konnte sich gegen sie zunächst keine Vorteile erarbeiten, beide
schossen einen Wettkampf auf hohem Niveau. Zum Ende versuchte Manuela ihre
Taktik zu ändern und setzte Nadine Schüller durch die schnell geschossenen
letzten beiden Serien unter Druck und beendete weit vor ihr den Wettkampf.
Die Elsenerin kam mit diesem Druck nicht zurecht und musste sich am Ende
mit 389 Ringen den wiederum sehr guten 393 Ringen von Manuela geschlagen
geben.
An Position 4 erwischte Sebastian Schubach einen noch schlechteren Tag als
beim letzten Wettkampf. Mit 381 Ringen stellte er für seinen Gegner Damian
Kontny mit 394 Ringen keine Herausforderung dar.
Uwe Schmidt wurde, trotz seiner nicht so guten Leistung am Vortag, wieder
von Trainer Carsten Hees für diese Begegnung aufgeboten. Und er bewies,
dass dieses Vertrauen mehr als gerechtfertigt war. Mit einer starken und
vor allem konstant geschossenen Leistung von 392 Ringen ließ er bei seiner
Gegnerin Eva Schmitz, die 387 Ringe erzielte, zu keinem Zeitpunkt Zweifel
aufkommen, wer diese Partie gewinnen würde. Damit hat er sich nach einer
Wettkampfpause wieder eindrucksvoll in der Bundesligamannschaft
zurückgemeldet.
Die entscheidende Begegnung des Tages bestritt jedoch Thomas Hoche an
Position 2. Gegen den Junioren-Nationalmannschaftsschützen Daniel
Butterweck lieferte er sich ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. Keiner der
beiden konnte sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Daniel
Butterweck trat zum Ende des Wettkampfes die Flucht nach vorne an und
schloss mit einer sehr schnell geschossenen letzten 99`er Serie ab. Zu
diesem Zeitpunkt hatte Thomas noch 6 Schüsse zu absolvieren und nur noch 1
Ring Vorsprung. Mit ohrenbetäubendem Lärm versuchten die zahlreich
mitgereisten Elsener Fans ab diesem Zeitpunkt die Konzentration von Thomas
zu beeinträchtigen. Doch der zeigte eiserne Nerven, erlaubte sich nur noch
eine 9 und ereichte mit dem gleichen Ergebnis wie Butterweck, nämlich 392
Ringe, das Stechen. Dieses Stechen musste nun, nach dem vorläufigen Stand
der Partie von 2:2, über Sieg und Niederlage entscheiden.
Hoche und Butterweck traten zum Stechen an, das Kommando zum Start wurde
gegeben und Butterweck schoss sehr schnell eine 9. Thomas bewies in dieser
Situation, wie stark sein Nervenkostüm ist. Er erlaubte sich während der
75 Sekunden Schießzeit sogar noch einmal abzusetzen und einen Blick auf
die Neun, die auf dem Monitor seines Gegners angezeigt wurde.
Neu den Anschlag eingenommen erzielte er mit all seiner Erfahrung die für
den Sieg notwendige 10 und die gesamte Mannschaft, sowie die mitgereisten
Fans stimmten in den lauten Jubelschrei über den gewonnen Wettkampf ein.
Im brisanten Prestigeduell gegen den ehemaligen Deutschen Meister hatten
die Hilgerter wie im letzten Jahr den Sieg errungen.
Das gesamte Team bereitet sich nun in den nächsten Wochen auf das am
09./10.02.2008 stattfindende Bundesliga-Finale in Paderborn vor. Mit der
bisher beeindruckensten Saisonleistung sicherten die Hilgerter sich den
zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord. Dort werden die Akteure
zunächst im Viertelfinale auf den Tabellen-Dritten der Bundesliga Süd
treffen, wo die abschließenden Wettkämpfe erst am kommenden Wochenende
bestritten werden.
Die Vereinsführung, wie auch das gesamte Team sind voller Hoffnung, dass
möglichst viele Anhänger und Fans der Mannschaft nach Paderborn reisen
werden, um dem Team bei den schweren Wettkämpfen des Finales die jedem
Einzelnen so wichtige „Fan-Unterstützung“ zu bieten. Denn auch beim
Schießsport gilt die Regel, dass die Fans der zusätzliche, hier der
„6.-Mann“ eines Teams sind!
Alle Informationen über das Bundesliga-Finale sind auf der Homepage des
ausrichtenden Vereins Hubertus-Elsen unter
„http://www.finale.ssv-elsen.de/“ zu finden.
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Daumendrücken der
Mannschaft beim
Stechschuss |
Thomas Hoche nach der erlösenden "Zehn"
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Siegermannschaft von links:
Thomas Hoche, Erich Schmul, Trainer Carsten Hees, Sebastian Schubach,
Uwe Schmidt und Manuela Felix.
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Hilgerter Sportschützen auf Finalkurs
Finaleteilnahme zur Deutschen
Mannschaftsmeisterschaft zum Greifen nahe
Durch ihren 4. Sieg im 5. Wettkampf sind die Bundesligaschützen des
Turn- und Sportverein Hilgert ihrem Ziel zur Teilnahme am Bundesligafinale
in Paderborn ein gutes Stück näher gekommen. Nach den Siegen über
Düsseldorf, Buer-Bülse (Gelsenkirchen) und Nordstemmen (Hannover) standen
am vergangenen Wochenende der ABC Münster und die Aufsteiger des SV
Wolthausen als schwere, aber lösbare Aufgaben bevor.
Gegen den Gastgeber aus Münster zeigte die Mannschaft von Trainer Carsten
Hees zum wiederholten male eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung in
der alle 5 Schützen über 390 Ringen schossen. Erstmals ein wenig vom Pech
verfolgt sollte dieser Wettkampf die erste Niederlage für den Turn- und
Sportverein bedeuten. Spitzenschütze Erich Schmul schoss 394 Ringe
und musste gegen Martina Rave von Münster in das insgesamt 3. Stechen der
Saison welches er leider nicht zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Heiß
umkämpft waren auch die Begegnungen auf Position 2 zwischen Thomas Hoche
und Zoltan Balaz sowie Position 4 zwischen Sebastian Schubach und Ursula
Tillner. Während Thomas Hoche mit 394:395 unterlag musste auch Sebastian
Schubach mit 390:391 Ringen mit nur einem Ring unterschied seinen Punkt
abgeben. Sabrina Sena fuhr auf Position 5 mit 391 Ringen ungefährdet den
ersten und einzigsten Einzelpunkt für die Hilgerter in diesem Wettkampf
ein, während auch Manuela Felix auf Position 3 mit 391:395 verlor.
Erfolgreicher
konnte das Team den zweiten Wettkampf des Wochenendes gegen den noch
sieglosen Aufsteiger aus Wolthausen gestalten. Die Mannschaft um die
Junioreneuropameister Jessica Kregel und Christian Stautmeister wollte
sich jedoch auch nicht kampflos geschlagen geben. Während Sebastian
Schubach mit 388 zu 378 Ringen schon nach den ersten 20 Schuss den ersten
Punkt gesichert hatte, legte Erich Schmul seiner Gegnerin Jessica Kregel
starke 395 Ringe vor. Als letzte Schützin am Stand erreichte sie ebenfalls
395 Ringe und bat Schmul zu seinem insgesamt 3. Stechen dieser
Bundesligasaison. Auch diesmal konnte Hilgert den Punkt nicht für sich
verbuchen, nach 10:10, 10:10 und 9:10 gewann Kregel im dritten Stechschuss
den Punkt zum Ausgleich. Genauso klar, wie Sabrina Sena ihren zweiten
Einzelpunkt dieses Wochenendes gegen Marion Müller (391:384) gewinnen
konnte, genauso deutlich verlor Manuela Felix gegen Christan Stautmeister
(387:392) ihre Partie. Den dritten und wichtigsten Einzelpunkt zum 3:2
Sieg gewann Thomas Hoche mit 394:391 gegen Tobias Gauster, welcher schon
zu Beginn des Wettkampfes Ringe auf Hoche verlor und diesen Rückstand
nicht mehr aufholen konnte.
Mit 8:2 Mannschafts-, 13:12 Einzelpunkten und dem 3. Tabellenplatz kann
die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert unbeschwert zu den
letzten, im Januar stattfindenden, Begegnungen gegen den SSV Elsen
(Paderborn) und die SG Hamm nach Düsseldorf reisen. Dort gilt es, sich
eine gute Ausgangsposition für das im Februar in Paderborn stattfindende
Bundesligafinale zu schaffen.
Bericht Sebastian Schubach
zu den Ergebnissen
Auf dem Bild ist
Sabrina Sena, italienische
Nationalkaderschützin, zu sehen. Sie konnte am vergangenen Wochenende ihre
beiden Einzelbegegnungen und somit als einzigste Schützin beide
Einzelpunkte für den Verein gewinnen.
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Turn- und Sportverein setzt Siegesserie in der Bundesliga fort
3. Sieg im 3. Wettkampf gegen Nordstemmen
Die Mannschaft des Turn- und Sportvereins
Hilgert behauptet sich mit einem 3:2 Sieg gegen den Aufsteiger KKS
Nordstemmen an der Tabellenspitze der Bundesliga Nord. Aktuell belegt das
Team den 2. Tabellenplatz Punktgleich hinter dem ehemaligen Deutschen
Meister SSV Hubertus-Elsen.
Die Mannschaft war am 17.11.2007 zu dem Wettkampf nach Nordstemmen bei
Hannover gereist und wurde dort gegen den Aufsteiger, der als
wettkampfausrichtende Mannschaft Heimrecht genoss, als Favorit gehandelt.
Die Teamleitung ließ sich von dem vermeintlichen Übergewicht, die sich aus
der reinen Papierform der Setzliste ergab, nicht in Sicherheit wiegen. Der
KKS Nordstemmen hatte mit einigen guten Ergebnissen während der ersten
beiden Wettkämpfe aufhorchen lassen. So ging die Mannschaft zwar
voller Selbstvertrauen einen Sieg verwirklichen zu können in den
Wettkampf, jedoch wurde ein schwieriges Match erwartet und die Mannschaft
dementsprechend eingestellt.Die Teamleitung hoffte die große
Wettkampferfahrung aller Hilgerter Akteure und die mannschaftliche
Geschlossenheit, vor allem zum Ende des Wettkampfes hin, sollte
dieses, so die Taktik, der entscheidenden Faktor sein.
Genau diese Taktik wurde tatsächlich zum
entscheidenden Faktor in der lange Zeit ausgeglichenen Partie.
An Position 1 musste sich Erich Schmul mit der Nordstemmenerin Anja Korf
auseinandersetzen. Die Begegnung war bis zur 4. Serie vollkommen
ausgeglichen, keiner der Beiden konnte sich entscheiden absetzen. Erst in
der letzten Serie zeigte Anja Korf Nerven, schoss eine schwächere Serie
und ermöglichte Erich Schmul, der konstant und sicher seinen Wettkampf
durchzog, einen Sieg mit 395 Ringen zu 391 Ringen.
An Position 3 musste die ausländische Hilgerter Verstärkung Sabrina Sena
gegen den Bundesliga erfahrenen David Kroll antreten. David Kroll konnte
sich bis zu letzten Serie einen Vorsprung erarbeiten, erst in dieser
letzten Serie erkämpfte sich Sabrina mit 99 Ringen ein Gesamtergebnis von
388 Ringen, genau wie ihr Gegner Kroll. Das anschließende Stechen verlief
dann doch leider zu ungunsten von Hilgert, nach dem 2. Stechschuss holte
Kroll den Einzelpunkt nach Nordstemmen.
An Position 4 hatte Manuela Felix das Glück, dass ihr Gegner Henrik
Borchers nie richtig in den Wettkampf fand und diesen mir nur 382 Ringen
beendete. Denn an Manuelas Gewehr trat nach 20 Schuss eine Waffenstörung
auf. Trotz dieser Störung schlug sich Manuela noch wacker und erzielte 390
Ringe, der Einzelpunkt ging sicher an Hilgert.
An Position 5 schoss Sebastian Schubach verlässlich einen soliden und
guten Wettkampf und erzielte 390 Ringe. An diesem Tag hatte er jedoch
keine Chance gegen seine Gegnerin Kirsten Möller, die souverän 394 Ringe
erzielte. Eine starke Leistung der Nordstemmenerin an dieser
Setzlistenposition.
Den entscheidenden Punkt des Tages holte jedoch Thomas Hoche an Position
2. Der Hilgerter lieferte sich mit seiner Gegnerin Natascha Vollmer ein
spannendes Kopf an Kopf Rennen. Leichte Vorteile lagen hier sogar zunächst
bei Natascha Vollmer, die konstant schneller als Thomas schoss, keine
Schwäche zeigte und Thomas dazu zwang, immer mit guten Serien
nachzuziehen. In der letzten Serie zeigte sie jedoch etwas Nerven und
schloss diese mit 96 Ringen ab, ließ jedoch Thomas mit einer Vorgabe von
392 Ringen am Stand zurück. Dieser ließ sich jedoch nicht irritieren.
Nervenstark und souverän beendete er seine letzte Serie mit optimalen 100
Ringen und einem Ergebnis von 395 Ringen. Das war der entscheidende
Einzelpunkt zum 3:2 Sieg gegen Nordstemmen.
Das Bundesligateam des Turn- und
Sportvereins Hilgert bleibt damit in dieser Saison ungeschlagen und kann
optimistisch und voller Selbstvertrauen auf das Restprogramm dieser Saison
blicken. Zumal dem Trainer Carsten Hees bei den nächsten Wettkämpfen zum
ersten Mal in dieser Saison der gesamte Kader der Bundesligamannschaft zur
Verfügung steht.
Am nächsten Wettkampfwochenende in
Münster/Westfalen am 01./02.12.2007 treffen die Hilgerter dann auf die
Teams aus Hamm und Münster. Bei nur einem weiteren Sieg in den beiden
Begegnungen, hat die Mannschaft aus Hilgert eines der vier Tickets für das
Bundesligafinale im Februar des kommenden Jahres so gut wie sicher. Und
dieses wäre ein weiterer großer Erfolg in der noch jungen Karriere der
Bundesligamannschaft aus Hilgert.
Zum Bild: v. li: Sabrina Sena, Trainer
Carsten Hees, Andrea Heyland, Manuela Felix, Erich Schmul, Tatjana
Poseiner, Sebastian Schubach und Thomas Hoche.
Bild: Herman Lücking |
Gelungener
Saisonstart in der Bundesliga für die Hilgerter Schützen
Am Heimkampfwochenende den 13./14. Oktober konnte
die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert beide Begegnungen
gewinnen und steht nun Verlustpunktfrei an Platz 3 in der Spitze der
Bundesliga Nord.
Dabei hatte das Team am Samstag direkt einen der schwersten Gegner der
Liga vor der Brust. Mit dem ehemaligen Deutschen Meister BSV Buer-Bülse
war der Prüfstein für das neuformierte Team besonders groß.
Doch die Mannschaftsaufstellung um die beiden Neuzugänge Thomas Hoche und
Manuela Felix erwies sich als goldrichtig.
Erich Schmul an Position 1 legte seinem Gegner Thorsten Krebs in einem
schnellen Durchgang 396 Ringe vor. Dieser Vorlage hinterher jagend kam
Krebs auf lediglich 393 Ringe und gab den ersten Punkt an Hilgert ab.
In einer hochklassigen Begegnung an Position zwei schenkten sich Thomas
Hoche und Alexandra Christ am Beginn zunächst nichts, jedoch zum Ende der
Partie konnte sich Thomas 2 Ringe Vorsprung herausschießen, die er bis zum
Abschluss hielt und mit 394 Ringen zu 392 Ringen den Punkt für Hilgert
sicherte.
An Position 3, Manuela Felix gegen Are Hansen, konnte sich keiner der
Beiden nach einem verbissen geführten Wettkampf einen Vorteil verschaffen.
Beide schlossen mit 392 Ringen ab und mussten ins Stechen gehen. Hier lag
das Glück auf der Seite der Buer-Bülser, Are Hansen behielt mit einer 10
gegenüber einer 9 von Manuela Felix die Oberhand und holte den Punkt für
Bülse. Dieses spielte für den Ausgang des Wettkampfes jedoch keine Rolle
mehr, da zuvor bereits Sebastian Schubach mit großem Einsatz an Position 5
gegen Maik Eckhardt mit 391 Ringen zu 389 Ringen den entscheidenden Punkt
nach Hilgert geholt hatte.
Uwe Schmidt, der durch eine Erkrankung leicht geschwächt seinen Wettkampf
bestritt, hatte mit 388 Ringen gegenüber 397 Ringen von Nadine Kuhlmann
keine Chance. Doch der Wettkampfauftakt war mit einem 3:2 Sieg über einen
starken Gegner Buer-Bülse gelungen.
Besonders die gelungene Wettkampfatmosphäre durch die lautstarken
Hilgerter Fans hat zu diesem Erfolg beigetragen.
Durch diesen Erfolg bestärkt, schickte Trainer Carsten Hees die Mannschaft
in der gleichen Besetzung mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung gegen
Düsseldorf. Eine Mannschaft, die durchgehend gut besetzt und für alle in
dieser Liga ein unbequemer Gegner sein kann.
Erich Schmul bestritt an Position 1 seinen Wettkampf mit der gleichen
Taktik wie am Vortag. Mit sehr schnell geschossenen 395 Ringen setzte er
seine Gegnerin Julia Palm früh unter Druck. Diesem Druck Tribut zollend,
erzielte sie 390 Ringe und gab den ersten Punkt an Hilgert ab.
An Position 2 hatte Thomas Hoche mit mehr Schwierigkeiten zu kämpfen als
am Vortag und erzielte trotzdem durch eine kämpferische Leistung 394
Ringe. Jedoch hatte er an diesem Tag gegen eine großartig schießende
Jessica Mager aus Düsseldorf keine Chance, die souverän 396 Ringe erzielte
und zum 1:1 ausglich.
An Position 3 tat sich Manuela Felix ebenfalls schwer mit Ihrem Wettkampf.
Jedoch biss sie sich gegen Melanie Großmann durch, die Nerven zeigte und
Manuela am Ende einen ungefährdeten Sieg mit 390 Ringen zu 386 Ringen
ermöglichte.
Doch der entscheidende Punkt des Tages wurde durch Uwe Schmidt erzielt.
Erneut leicht krankheitsgeschwächt startete er mit großen Problemen in den
Wettkampf. Jedoch konnte sein Gegner Markus Andrzewski diese Schwäche
nicht nutzen, im Gegenteil, seine Auftaktserie war desolat. Nach
dieser Serie konnte sich der Düsseldorfer jedoch wieder fangen und setzte
mit zwei guten Serien Uwe erheblich unter Druck. Doch mit großem Kampf
hielt Uwe dagegen, steigerte sich hervorragend und drehte mit einer 100´er
Schlussserie den Spieß noch um. Hiervon beeindruckt, ließ Andrzewski in
der letzten Serie weitere Federn und ermöglichte Uwe einen sicheren Sieg
mit 389 Ringen zu 384 Ringen.
Den Punktverlust an Position 5 konnten die Hilgerter sodann verschmerzen,
wo in einer sehr engen Partie eine leichte Schwächephase in der letzten
Serie von Sebastian Schubach gegen Eva Richert den Ausschlag für den
Einzelpunkt für Düsseldorf mit 392 Ringen zu 390 Ringen gab.
Auch die Kulisse durch die zahlreichen Hilgerter Fans war wieder
erwähnenswert, eine Unterstützung die für alle Hilgerter Schützen merklich
wichtig war!
Die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert um Teammanager Mike
Becker und Trainer Carsten Hees gehen nach den Erfolgen gegen zwei schwere
Gegner mit breiter Brust in die nächsten Begegnungen. Besonders da zu den
nächsten Wettkämpfen die italienische Spitzenschützin Sabrina Sena, die
wegen einer Maßnahme der italienischen Nationalmannschaft fehlte, wieder
für einen Einsatz zur Verfügung steht.
Bericht Haupttrainer Carsten Hees

v.l.h: Manuela Felix, Andrea Heyland, Uwe
Schmidt, Erich Schmul, Tatjana Poseiner
und Thomas Hoche.
v.l.v: Trainer Carsten
Hees und Sebastian Schubach
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Hilgerter Schützen sichern Klassenerhalt
Verbleib in der
Bundesliga durch einen 2. Platz in der Relegation gesichert
Nachdem die erste Saison in
der Bundesliga mit einem Sieg über den Deutschen Mannschaftsmeister St.
Hubertus Elsen endete, zweifelte niemand daran, das die Schützen von dem
Westerwälder Verein den Gang über die Relegation am 04.02.2007 um den
Klassenerhalt nicht auch noch schaffen würden.
Das diese zwei Wettkämpfe am vergangenen Wochenende keine Selbstläufer
werden würden, war den Schützen um den Teammanager Mike Becker, der
dringlichst davor warnte die Relegation auf die leichte Schulter zu
nehmen, allen klar. Zu diesen Wettkämpfen kamen die jeweils zwei
erstplatzierten der Regionalliga West, Nord und Ost. Vertreten waren auch
wieder ehemalige Bundesligamannschaften wie der SV Deiringsen und der SV
Wolthausen.
Wie auch schon in der ganzen Saison waren wieder alle 7
Mannschaftsmitglieder
(siehe Foto) 
v.v.:
Tatjana Poseiner, Sabrina Sena, Uwe Schmidt, Andrea Heyland, Sebastian
Schubach, Carsten Hees und Erich Schmul (Foto: C.Görg)
vertreten. In diesen 2 Wettkämpfen ging es diesmal nicht darum, gegen
einen direkten Konkurrenten einer anderen Mannschaft zu punkten, sondern
um die Gesamtringzahl der 5. angetretenen Schützen.
Im ersten Wettkampf
starteten für den TuS Erich Schmul, Sabrina Sena, Uwe Schmidt, Sebastian
Schubach und Tatjana Poseiner. Alle Schützen konnten Ihre Leistungen aus
der Saison abrufen und nach dem ersten Wettkampf mit 1957 Ringen,
Durchschnittlich 391,4 Ringe, den ersten Platz für sich in Anspruch
nehmen. Dicht hinter Hilgert, mit 10 Ringen Abstand, fand sich der KKS
Nordstemmen wieder gefolgt von Wolthausen während Deiringsen schon nicht
mehr ins geschehen eingreifen konnte.
Den sicheren zweiten Platz zum Klassenerhalt ließen sich die Hilgerter,
die im zweiten Durchgang mit den gleichen Schützen antraten, nicht mehr
nehmen.
Zwar konnten Sie nicht mehr die Leistung aus dem ersten Kampf abrufen und
mussten den 1. Platz an den KKS Nordstemmen abgeben, hatten aber mit dem
Tagesbestergebnis und einem durchwachsenen zweiten Wettkampf das
ausgegebene Saisonziel Bundesligaverbleib erreicht.
Resümierend war diese erste
Bundesligasaison mit Höhen und Tiefen bestückt. Konnte man noch vor der
Saison ein Blitzturnier mit dem Deutschen- und Deutschen Vizemeister 2006
gewinnen, begann der Saisonauftakt etwas unglücklich mit 5
Niederlagen in Folge. Erst beim Heimkampf vor stark unterstützendem,
heimischen Publikum platzte der Knoten und man bezwang den direkten
Konkurrenten aus Dietzenbach und gute 4 Wochen später zum krönenden
Abschluss den Deutschen Mannschaftsmeister St. Hubertus Elsen (Paderborn).
Diese Ergebnisse lassen auf ein besseres zweites Bundesligajahr hoffen in
dem sich neue Ziele gesteckt werden können. Oberste Priorität ist der
direkte Klassenerhalt und mit konstanterer Leistung ist auch die
Finalteilnahme in Paderborn 2008 nicht außer Reichweite. Die Schützen
bedanken sich bei Ihren Sponsoren, den zahlreichen Fans und dem Verein für
die seit Jahren anhaltende Unterstützung.
Bericht:
Sebastian Schubach
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Hilgerter besiegen Deutschen Mannschaftsmeister
Trotz Sieg über St.
Hubertus Elsen, TuS muss in die Relegation
Die Fahrt nach Düsseldorf sollte nach den beiden starken Heimwettkämpfen
für das Team des TuS Hilgert eine ganz besondere werden. Bei einem Sieg
über den Deutschen Mannschaftsmeister St. Hubertus Elsen (Paderborn) und
einer gleichzeitigen Niederlage der SG Hamm gegen den Deutschen
Vize-Meister BSV Buer-Buelse (Gelsenkirchen) hätte der Gang in die
Relegation vermieden werden können. Die Niederlage der Hamm’er Schützen
hätte jedoch mit einem Einzelpunkt höher ausfallen müssen als der
Hilgerter Sieg.
Die Schützengesellschaft aus Hamm trat bereits vor der Begegnung der
Hilgerter gegen Buelse an und verlor knapp mit 2:3. Somit waren die
Weichen gestellt, obwohl sich die TuS-Schützen einen höheren Sieg der
Buelsener gewünscht hätten, traten sie doch mit all ihren Stars an welche
jedoch mit ihren Leistungen weit hinter den Erwartungen blieben.
Um das Ziel direkter Klassenerhalt zu unterstreichen, charterten die
Hilgerter nach Anfrage einer ganzen Reihe von Fans, die das Team schon bei
dem Heimkampf unterstützt hatten, einen Bus.
Die Atmosphäre sollte zum wiederholten Male in der noch jungen Hilgerter
Bundesligakarriere eine außergewöhnliche werden. Auch das Team der Elsener
war mit starker Unterstützung angereist und anzahlmäßig wahrscheinlich
doppelt so stark vertreten wie die Hilgerter, was sich aber während dem
Wettkampf nicht bemerkbar machen sollte.
Auf Position 1 startete wiederholt „Sir Erich“ Schmul, (Foto unten) der
seinem Namen wieder alle Ehre machte und mit 397 Ringe keinem geringeren
als Dick Boschmann die Schau stahl. Dieser geriet schon zu Beginn unter
Druck und konnte nach anfänglichen 199 Ringen von Schmul keine Akzente
mehr setzen und kam auf 393 Ringe. Der erste Punkt war gesichert, zumal
Erich wieder den schnellsten Wettkampf schoss und als erstes den Stand
verlassen konnte.
Sabrina Sena startete an Position 2. Mannschaftsintern konnte sie an Uwe
Schmidt nach 2 starken Heimkämpfen vorbeiziehen und trat somit gegen den
Elsener Damian Kontny an. Sabrina schoss in der 3 Serie optimale 100 Ringe
und lies noch einmal hoffen, dass Damian Federn lässt, doch auch dieser
legte 100 Ringe nach, schoss auch eine 4. sichere Serie und gewann mit 394
zu 391 gegen unsere Italienerin.
Der Setzliste nach stand auch auf Position 3 ebenfalls eine sehr spannende
Partie an. Uwe
Schmidt
(Foto links) und Dirk Leiwen waren nach 6 Wettkämpfen der Saison im
Durchschnitt gleichstark. Uwe schoss einen wie für Ihn gewöhnlich
schnellen Wettkampf und legte 390 Ringe vor. Obwohl er wegen immer noch
anhaltenden Rückenschmerzen antrat erreichte er zum 7x in der Saison einen
Wettkampf der nicht unter die 390iger Grenze ging. Dirk Leiwen, ehem.
Juniorenweltmeister, kam auf 388 Ringe, denkbar knapp in solch einer
prekären Lage.
Die Stimmung war schon von Beginn an sehr impulsiv. Die Hilgerter Fans
feuerten lautstark ihr Team an und verstanden es ihre Schützlinge gezielt
in Szene zu setzen.
Gerade nach dem Zwischenstand von 2:1 für Hilgert und der gleichzeitigen
Hochrechnung die gegen die Westerwälder mit 2:3 stand waren die Fans voll
in ihrem Element.
Tatjana Poseiner auf Position 5 und Sebastian Schubach
auf 4 traten wieder wie gewohnt in einem langsameren Schießrhythmus an.
Tatjana startete mit einer 94er Serie und erkämpfte in der 2. Serie 97
Ringe, lag aber leider schon deutlich hinter Catrin Reeh zurück. Ebenso
Sebastian Schubach, (Foto rechts) der nach anfänglich 97 und 99 Ringen
gegenüber 99 und 98 Ringen von Eva Schmitz zur Halbzeit hinten lag. Catrin
Reeh legte deutlich zu und am Ende der dritten Serie stand der 2 Punkt für
Elsen fest. Sebastian konnte in der dritten Serie, die er wesentlich
schneller schoss, den einen Ringe Unterschied aufholen, somit Gleichstand
nach dem 30. Schuss, Spannung pur. Eva Schmitz konnte in der 4. Serie ihre
starke Leistung von Beginn nicht halten. Während Sebastian mit 99 Ringen
ausschoss beendete sie ihren Wettkampf kurz zuvor mit einer 92. Serie. Mit
392:385 Ringen war der 3 Einzelpunkt zum 2. Sieg der Saison für Hilgert
gesichert.
Ausgerechnet gegen den amtierenden Deutschen Meister gelang eine solche
Leistung der Westerwälder Mannschaft. Unbeschreiblich wurde dieser Sieg
erst wieder einmal durch die mitgereisten Fans. Der Jubel hielt mehrere
Minuten an, die Schützen und Fans umarmten und beglückwünschten sich, man
hat den Deutschen Meister der Saison 2005/2006 geschlagen und das als
Aufsteiger, ein unbeschreibliches Gefühl für alle Beteiligten!
Trotz dieser phänomenalen Leistung langte dieser Sieg trotzdem nicht zum
direkten Klassenerhalt. Man steht mit Hamm mit den gleichen Einzel- und
Mannschaftspunkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, verlor jedoch im
direkten Vergleich gegen Hamm. Die Ergebnisse der letzten 2
Wettkampfwochenenden lassen jedoch auf einen erfolgreichen Saisonabschluss
hoffen. Wenn das Team wieder so geschlossen und konzentriert in der
Relegation auftritt, stehen den Chancen einer weiteren Saison in der 1.
Bundesliga zu verweilen nichts entgegen.
Wie wichtig Fans sind, die einem den Rücken stärken, haben die Schützen in
diesem Wettkampf wieder einmal gemerkt. Der so genannte „6. Mann“, sprich
Fans, Betreuerstab, Ersatzschützen und alle anderen die sich in solch
einem Moment mit der Mannschaft verbunden fühlen, ist genauso wichtig wie
die 5 Schützen die vorne an der Linie stehen. Einfach Spitze,
unbeschreiblich…D A N K E !
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TuS Hilgert legt
mächtig zu, 5:0 gegen die SG Tell Dietzenbach
Erster Sieg der Bundesligamannschaft gegen den
Tabellenletzten aus Dietzenbach
Das ersten Heimkampfwochenende der Hilgerter bescherte den Westerwäldern
mit starker Unterstützung der heimischen Fans direkt zwei neue
Saisonbestleistungen sowie den ersten Saisonsieg in Ihrer noch jungen
Bundesligakarriere.
Gegen Wetzdorf-Rockau konnte mit 1962 Ringe eine erstklassige Leistung
aufgestellt werden, die zwar das Selbstvertrauen des Teams stärke, jedoch
nicht für einen Sieg gegen Wetzdorf-Rockau ausreichte. Beide Mannschaften
waren an diesem ersten Wettkampftag des 3. Wettkampfwochenendes mit Ihren
Gesamtringzahlen die stärksten Vertreter aller Bundesligamannschaften der
Bundesliga Nord.
Erich Schmul auf Pos.1 mit 393 und Uwe Schmidt mit 395 Ringe zeigten Ihren
Gegnern Tino Mohaupt und Manuela Felix recht früh das Sie sich Ihre
Einzelpunkte nicht nehmen ließen. Sabrina Sena, Neuzugang aus Italien
zeigte, das Sie Ihre Ergebnisse von Weltcup und Weltmeisterschaften auch
unter dem hohen Druck in der Bundesliga leisten kann. Am Ende Ihres
Matches hatte Sie 394 Ringe und zu Beginn sah es so aus, dass Thomas Hoche
von Wetzdorf-Rockau seinen Punkt nach einer schwachen Auftaktserie von 96
Ringen abgeben würde. Nach einer kurzen Pause zeigte der Drittplatzierte
der diesjährigen Deutschen Meisterschaft jedoch seine Klasse und schoss
mit sagenhaften 299 Ringen aus und erreichte 395 Ringe. Sebastian Schubach
steigerte sich nach seinen ersten Wettkämpfen auf 391 Ringe, hatte jedoch
schon zu Beginn des Matches nach drei 97er Serien gegen David Kroll,
Schütze der Juniorennationalmannschaft, keine Chance der auf 394 Ringe
kam. Ebenso erging es Tatjana Poseiner. Sie zeigte mit 389 Ringen eine
gute Leistung, konnte gegen den jungen Schützen Patrick Elmer, der
erstmals in der Bundesliga an den Start ging und für alle Beteiligten
unerwartete 393 Ringe schoss, keine Akzente setzen.
Durch die Niederlage vom Vortag stand das Team enorm unter Druck. Ein Sieg
gegen Dietzenbach war Pflicht um zumindest das Minimalziel, die sichere
Teilnahme an der Relegation im Februar, erreichen zu können. Die SG Tell
Dietzenbach reiste erstmals in dieser BuLi-Saison mit Ihrer britischen
Spitzenschützin Louise Minett an.
Schon beim Einmarsch beider Mannschaften zeigten die Fans des TuS Hilgert
durch lautstarken Jubel wie schon am Samstag wieder Eindrucksvoll, das Sie
hinter Ihrem Team stehen. Das ausgerollte Transparent „Wir wollen Euch
kämpfen sehn“ nahmen sich alle Schützen zu Herzen. Direkt zu Beginn stand
es nach den ersten zwei Serien für den TuS in der Hochrechnung schon 5:0.
Wieder sehr schnell sicherte „Sir“ Erich Schmul mit starken 396 Ringen
gegen Louise Minett, die auf 390 Ringe kam, den ersten Punkt. Uwe Schmidt
hatte Sandra Temme mit 392:386 Ringen von Anfang an im Griff, wobei bei
Schmidt zum Ende des Wettkampfes hin durch eine schon länger anhaltende
Nervenentzündung im Rücken noch einmal schwer zu kämpfen hatte.
Sabrina Sena steigert sich auf hervorragende 395 Ringe und ließ Thomas
Harbach, in der letzten Saison mit die sicherste Bank der Dietzenbacher,
mit 386 keine Chance. Auf Position 4 benötigte Sebastian Schubach sehr
lange um seinen Wettkampfrhythmus zu finden. Nachdem er nach seiner ersten
Serie mit 97 Ringen noch mit Nadine Kraska gleich auf lag, zog er in der 2
und 3 Serie davon und sicherte mit 391:388 Ringen einen weiteren
Einzelpunkt für Hilgert.
Ebenso wie Sabrina Sena konnte sich auch Tatjana Poseiner um einen Ring
auf 390 Ring steigern. Bei den letzten 4 Schüssen noch ganz alleine am
Stand, erkämpfte sie sich nach einer 8.9 im viertletzten Schuss und
anschließenden 3 Zehnern Ihren Punkt mit 390:387 gegen Sascha Plaum.
Zum ersten Mal in dieser Saison schossen alle Schützen des TuS Hilgert
mindestens die Marke von 390 Ringen. Besonders beeindruckend war diese
Leistung, weil die Schützen gerade unter diesem hohen Druck der auf Ihren
Schultern lastete, Ihre klasse Leistung vom Vortag noch einmal um 2 Ringe
auf 1964 Ringe steigern konnte.
Mit diesem Sieg ist der Abstieg für Dietzenbach nach jahrelanger
Bundesligazugehörigkeit besiegelt. Der TuS wahrt zumindest die Chance auf
den Klassenerhalt durch die Reglegation und hat durch einen Sieg gegen St.
Hubertus Elsen und einer gleichzeitigen Niederlage der SG Hamm noch die
theoretische Möglichkeit auf den rettenden 6. Platz.
Das ganze Team ist sich sicher, das zu diesem Erfolg die Fans ihren
maßgeblichen Anteil dazu beigetragen haben.
Deshalb möchten sich alle Schützen noch einmal für die tolle Unterstützung
bedanken. Für den letzten Wettkampf in Düsseldorf gegen den Deutschen
Meister aus Elsen würde sich das Team mit Sicherheit freuen, wenn einige
Fans mitreisen könnten um wieder tatkräftige Unterstützung zu leisten.
Besonderer Dank gilt auch allen Helfern, die unter der Regie von Hanni
Klein, der Geschäftsführerin des TuS, mitgeholfen haben, die Halle für den
Wettkampf herzurichten, die Schiessanlage aufzubauen sowie die Gäste zu
unterhalten und zu verpflegen.
Ohne Euch wäre dieses Wochenende wohl kaum durchführbar gewesen, vielen
vielen Dank!
Bild: v. hinten li: Coach Mike Becker, Sebastian
Schubach, Andrea Heyland, Erich Schmul, Carsten Hees
vorne re.: Tatjana
Proseiner, Uwe Schmidt, Sabrina Sena. ( Foto: Claudia Görg)
Landesmeistertitel
für Carsten Hees
Bei den Landesverbandsmeisterschaften des Rheinischen Schützenbundes
konnte Carsten Hees aus dem Bundesligateam des TuS den Titel in der
Disziplin Luftgewehr für Hilgert sichern.
Die von ihm erzielten 394 Ringe konnten an diesem Tag von niemand mehr
getoppt werden.
Der Vizemeistertitel wurde ebenso von einem Mitglied der
Bundesligamannschaft errungen. Erich Schmul, der bei den Meisterschaften
für seinen Heimatverein Odendorf startet, erkämpfte sich mit 392 Ringen
den zweiten Platz.
Die Luftgewehrmannschaft (Schmidt 390, Becker 377, Hees 394) des TuS
steuerte ihren Teil zu diesen erfolgreichen Meisterschaften hinzu und
gewann die Bronzemedaille.
Der
Falken-Cup von Dasbach wurde gewonnen
Vier Mitglieder des Bundesligateams des TuS Hilgert haben erfolgreich am
Falken-Cup im hessischen Dasbach teilgenommen.
Für den TuS waren die Schützen Erich Schmul, Uwe Schmidt Jun. , Tatjana
Poseiner und Carsten Hees am Start. Gegen eine starke Konkurrenz, es waren
auch Schützen der Bundesligamannschaften aus Wetzdorf-Rockau und
Dietzenbach angereist, setzte sich unser Schützenklassenteam in der
Mannschaftswertung durch und gewann den Cup. Mit 1183 Ringen (Erich Schmul
396 Ringe, Uwe Schmidt 396 Ringe, Carsten Hees 391 Ringe) wurde der Pokal
mit großen Vorsprung nach Hilgert geholt. Auch der Neuzugang Tatjana
Poseiner lieferte mit 394 Ringen ein starkes Ergebnis ab.
Im dem Anschluss an den Vorkampf durchgeführten Finale (alle Teilnehmer
starteten mit Null Ringen, das Vorkampfergebnis wurde nicht gezählt)
belegten die TuS-Sportler die Plätze 2-5 in der Reihenfolge Schmul,
Schmidt, Poseiner und Hees.
Lediglich dem erfahrenen Bundesligaschützen Tino Mohaupt musste der
Vortritt auf Platz 1 gelassen werden.
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Neuzugang für das Bundesligateam des TuS Hilgert
Das Bundesligateam des TuS Hilgert kann
den ersten namhaften Neuzugang vermelden.
Mit Tatjana Poseiner wechselt ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent in die
Truppe des Turn und Sportvereines.
Die 19 jährige Schützin aus Roßdorf bei Darmstadt ist Mitglied der
Junioren-Nationalmannschaft und wechselt vom Team der SG 04 Gundernhausen
aus der Landesliga Hessen nach Hilgert. Sie passt damit perfekt in das
Konzept des Vereins, der eine ausgewogene Mischung aus jungen Talenten und
älteren erfahrenen Schützen anstrebt.
Tatjana
Poseiner, die bereits mit mehren vorderen Platzierungen bei den Deutschen
Meisterschaften und vielfachen Titelgewinnen bei den Landesmeisterschaften
in Hessen aufwarten kann, ließ nicht nur zuletzt im vergangenen Jahr mit
einem neuen Landesrekord Juniorinnen Luftgewehr von 396 Ringen aufhorchen.
Laut dem Mannschaftsführer Mike Becker, setzt der Verein große Hoffnungen
in eine weitere positive Entwicklung von Tatjana Poseiner.
Mike Becker: „Wir sind sehr glücklich über diese Verpflichtung. Damit
erfährt das Team eine definitive Verstärkung, die sich positiv auf die
gesamte Mannschaftsstärke auswirken wird. Wir werden durch sie ein gutes
Stück mehr Stabilität in das Team bekommen.“
Tatjana Poseiner wird bereits voll in die Trainingsmaßnahmen zur
Vorbereitung auf die nächste Saison eingebunden. Neben mehren geplanten
Trainingslagern, werden hier insbesondere zwei Vorbereitungskämpfe im
Sommer/Herbst gegen den amtierenden Deutschen Meister Hubertus-Elsen und
gegen den Bundesligarekordhalter HSG München als erste Standortbestimmung
dienen.
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TuS Hilgert - Aufstieg in die Bundesliga Nord geschafft!!!
(11.02.2006)
"Das
Wunder von Hannover"
Die erste
Luftgewehrmannschaft des TuS Hilgert hat die Sensation geschafft, von der
kaum jemand geträumt hat – Aufstieg in die höchste Liga des Deutschen
Schützenbundes.
Vor einem Jahr, nach einem überlegenen Sieg in der Rheinland-Liga, wurde
die Aufstiegsrunde zur Regionalliga (2. Bundesliga) sicher gewonnen.
Mit hervorragenden Ergebnissen in den Wettkämpfen der Regionalliga konnte
in dieser Saison auf Anhieb der zweite Platz erreicht und damit die
Fahrkarte zum Aufstiegs-wettkampf nach Hannover gebucht werden.
Gemeinsam mit den qualifizierten Mannschaften der Regionalligen Nord, Ost
und West sowie dem Vorletzten der abgelaufenen Bundesligasaison begannen
am 11.02.06 um 11.30 Uhr die Wettkämpfe.
Erforderlich ist, dass jede Mannschaft (5 Mitglieder) in zwei Durchgängen
jeweils 40 – Schuss - Serien schießt. Die Summe der Ringzahlen beider
Wettkämpfe aller Mannschaftskameraden bestimmt die Reihenfolge der
Mannschaften und nur die beiden besten Mannschaften erlangen die
Möglichkeit zum Aufstieg.
Für den TuS Hilgert gingen Erich Schmul, Carsten Hees, Uwe Schmidt, Andrea
Heyland und Madlen Hartwig an den Start.
Im ersten Durchgang setzte Erich, nach nur 18 min. für seine 40 Schuss,
mit 395 Ringen eine Marke, die keiner der Schützen mehr ereichte, aber
auch seine Mannschafts-kameraden Uwe und Carsten legten sich mächtig ins
Zeug und steuerten 392 und 391 Ringen bei. Andrea war mit 389 Ringen auch
gut dabei und Madlen konnte nach ihrer langen Verletzungszeit mit 383
Ringe dazu beitragen, dass die Mannschaft mit 1950 Ringe nach dem ersten
Durchgang auf Platz 3 kam. Acht Ringe Rückstand auf den Favoriten Telekom
Düsseldorf und zwei Ringe hinter Mitaufstiegskandidat KKS Nordstemmen
waren eine solide Ausgangsbasis für den zweiten Durchgang, denn unsere
Schützen haben schon mehrfach bewiesen, dass sie hinten raus
steigerungsfähig sind.
Nach einer ausgedehnten Mittagspause traten die Schützen um 15.30 Uhr zur
Ent-scheidung an. Die Auslosung der Stände war so günstig, dass die
Favoriten um den Aufstieg nebeneinander antraten.
Wieder legte Erich ein Höllentempo vor und konnte sich nach 20 min. sogar
auf 397 Ringe steigern – eine Weltklasseleistung. Auch Uwe und Carsten
ließen nichts anbrennen und konnten nach ca. einer halben Stunde ihre
Ringzahlen aus dem ersten Durchgang wiederholen.Beim Mitkonkurrenten
Nordstemmen zeigte sich hingegen eine Reihe von Fehlschüssen, die die
Mannschaft langsam ins Hintertreffen brachte.Andrea hingegen lochte eine
Zehn nach der Anderen ein und steigerte sich auf 392 Ringe.
Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung zu Nordstemmen auf 15 Ringe und auch
Favorit Telekom blieb in Reichweite für unser Team. Die Spannung erreichte
ihren Höhepunkt als Madlen, als einzige Schützin noch auf dem Stand, ihre
letzten 5 Schuss ins Ziel bringen musste. Der Vorsprung sollte nicht
aufgegeben werden und so kämpfte sie bis zur vorletzten Minute und lies an
der elektronischen Anlage viermal den roten Punkt aufleuchten, was jeweils
der Ringzahl 10 entspricht. Schnelle Rechner ermittelten, dass ihr letzter
Schuss sogar ins Leere hätte gehen können um aufzusteigen, doch auch zum
letzten Mal leuchtete für die Zuschauer sichtbar der rote Punkt auf.
Aufstieg - ein unsagbarer Jubel brach bei den Hilgerter Schützen und
mitgereisten Fans aus.
Auch bei den Düsseldorfern flogen die Sektkorken, denn obwohl Hilgert den
2. Durchgang mit einem Ring Vorsprung gewinnen konnte. blieben sie der
Gesamtsieger und Hilgert ging als Gesamtzweiter mit 14 Ringen Vorsprung
auf Nordstemmen in höchste Liga.
Erich Schmul konnte sich mit 792 Ringen als Einzelbester von allen
angetretenen Schützen feiern lassen. Lange lag man sich in den Armen und
lies den Aufstiegssekt sprudeln, realisieren konnte man dieses Ergebnis
jedoch erst langsam.
Es war eingetreten was man im Vorfeld scherzhaft ankündigte „ Erste Liga
wir kommen !“
Nach dem unglücklichen und unsportlich inszenierten Abstieg vor zwei
Jahren aus der Regionalliga West, konnte mit viel Fleiß und Engagement
dieser schöne Erfolg erreicht werden.
Die Hilgerter Schützen bedanken sich für die tolle Unterstützung speziell
durch den eigenen Verein, die Sponsoren und alle Freunde des
Schiesssports.
Die kommende Bundesligasaison stellt hohe Anforderungen an die Sportler
der TuS sowohl im sportlichen als auch organisatorischen Bereich. Die
Schützen sind für jede Unterstützung dankbar und können garantieren, dass
beim diesjährigen Heimkampf im Herbst sich Weltklasseathleten mit den
Hilgertern Schützen messen werden.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Aufsteiger und viel Erfolg in der neuen
Saison !

Die Siegermannschaft von links
Andrea
Heyland, Erich Schmul,
Carsten Hees, Madlen Hartwig,
Sebastian Schubach und Uwe Schmidt jun.
TuS Hilgert - 3.
Wettkampftag der 2. Bundesliga Luftgewehr
(18.12.05)
Beide Heimkämpfe gewonnen!
Hier die
Ergebnisse (PDF-Datei) >>>>
Am vergangenen Sonntag war der TuS Hilgert
Gastgeber in der 2. Bundesliga West Luftgewehr.
Als Gäste reisten mit dem Bundesligaabsteiger SV Deiringsen, die SF
Emsdetten und SC Windecken an.
Die Wettkämpfe auf die elektronischen Anlagen der Firma Meyton fanden in
der Pfeifenbäckerhalle in
Hilgert statt.
Als Gastgeber mussten sich die Hilgerter in Ihrem ersten Wettkampf des
Tages dem SC Windecken stellen. Der Tabellenvorletzte wurde nicht
unterschätzt, jedoch war es das erklärte Ziel, die Punkte hier sicher nach
Hause zu holen.
In dieser Begegnung gingen für den TuS Erich Schmul, Carsten Hees, Uwe
Schmidt, Andrea Heyland und aufgrund Ihrer starken Leistungen in der
zweiten Mannschaft zum ersten mal in dieser Saison Melanie Klasen-Zeitz an
den Start.
Doch der Wettkampf begann für den TuS Hilgert alles andere als geplant. 5
Minuten vor dem Start trat an dem Gewehr von Carsten ein Defekt auf.
Schnell wurde festgestellt, dass dieser Defekt nicht mehr am Stand behoben
werden konnte. Guter Rat war jetzt teuer, ohne eine adäquate Ersatzwaffe,
mit der Carsten auch aufgrund der Waffeneinstellung schießen konnte, war
sein Start mehr als fraglich. Carsten verließ seinen Stand, der Wettkampf
wurde für alle anderen mit der Vorbereitungszeit eröffnet. Somit blieb dem
Team nur eine Zeit von 15 Minuten, um noch eine Lösung zu finden.
Die Lösung wurde mit Uwe Schmidt (Namensvetter des ebenfalls zur gleichen
Zeit schießenden Uwe Schmidt) gefunden. Dieser schießt mit dem gleichen
Modell wie Carsten. Ein Anruf des Teammanagers Mike Becker genügte und
wenige Augenblicke später stellte Uwe sein Gewehr als Ersatz zur
Verfügung. Innerhalb kürzester Zeit wurden beide Systeme komplett zerlegt
und das funktionierende System auf die Visierung und den Schaft von
Carsten angepasst.
Vor dem eigentlichen Wettkampfstart hatte Carsten dann nur noch 3 Minuten
Zeit die Waffe einzuschießen. Der erste Schuss landete noch komplett neben
der Scheibe, doch mit den dann noch verbleibenden Fünf Schuss konnte er
sich noch auf die Scheibe einschießen.
Der Wettkampf gegen den SC Windecken wurde ab diesem Zeitpunkt von Hilgert
klar dominiert und ein Sieg stand zu keiner Zeit in Frage. Erich Schmul
punktete genauso deutlich gegen seinen Gegner mit 396 Ringen zu 384
Ringen, wie auch Uwe Schmidt mit 394 Ringen zu 380 Ringe. Sogar Carsten
Hees konnte trotz der Umstände und des fremden Systems noch 394 Ringe
erzielen. Sein Gegner hatte auch hier mit 385 Ringen keine Chance.
Andrea gewann ebenso locker mit 387 Ringen zu 373 Ringen. Lediglich bei
Melanie wurde es mit 378 Ringen zu 376 Ringen noch mal etwas enger, doch
auch sie gewann sicher.
Somit war der erste Sieg des Tages mit 5:0 geschafft.
Nach der Mittagspause musste der TuS gegen den SV Deiringsen antreten. Der
Bundesligaabsteiger wurde als sehr schwerer Gegner erwartet, doch der TuS
musste hier unbedingt gewinnen, um sich noch die Chance auf einen
Relegationsplatz zur 1. Bundesliga zu erhalten. Das Team wurde lediglich
an einer Position verändert, für Melanie Klasen-Zeitz ging Stephan Kohzer
an fünf an den Start.
An Position eins musste Erich gegen den bundesligaerfahrenen Philipp
Deimann antreten.
Doch Erich konnte sich im Stile eines Weltklasseschützen nochmals steigern
und sein starkes Ergebnis vom Vormittag nochmals übertreffen! Mit zwei
100`er und zwei 99`er Serien und einem Top-Ergebnis von 398 Ringen ließ er
Philipp Deimann mit 388 Ringen keine Chance.
Somit stand es 1:0 für Hilgert.
An Position zwei musste Carsten gegen den Holländer Denny Nikkelen
antreten. In diesem Durchgang kam er nicht so gut mit dem fremden System
zurecht, erzielte jedoch in einem schnell geschossenen Wettkampf 389
Ringe. Als Carsten seinen Wettkampf beendete, hatte Denny Nikkelen noch 14
Schüsse zu absolvieren und 2 Ringe Vorsprung, konnte sich also nur noch 2
Neuner erlauben, um zumindest ins Stechen zu kommen. Diesem Druck konnte
er nicht standhalten, die dritte Neun fiel mit dem 34. Schuss. Die Fans
jubelten auf, dieser Punkt ging auch an Hilgert!
An Position drei bestätigte Uwe Schmidt seine derzeitige starke Form und
erzielte wieder sehr gute 393 Ringe. Dieses Ergebnis schoss jedoch auch
seine Gegnerin Nina Koop. Das folgende Stechen ging dann jedoch leider mit
10 zu 9 an Deiringsen.
Die Entscheidung an Position 4 ließ wieder lange auf sich warten. Der
Gegner von Andrea hatte Ihr 385 Ringe vorgelegt. Andrea schoss wie immer
einen sehr langsamen Rhythmus, bewies aber Ihre Nervenstärke und schoss
Ihren Wettkampf sicher mit 387 Ringen zu Ende.
Der 3. Einzelpunkt und somit auch der Gesamtsieg war Hilgert sicher!
An Position Fünf lieferte sich Stephan ein bis zum Schluss enges und
spannendes Duell gegen die junge Dominique Schoßland, wobei diese dann mit
einem Ring Vorsprung und einem Ergebnis von 380 Ringen zu 381 Ringen die
Oberhand behielt.
Das Endergebnis lautete 3:2 für den TuS Hilgert! Damit war der
Entscheidende Gegner bezwungen. Nach diesem Wochenende steht der TuS nun
auf Position 3. der Tabelle, Punktgleich mit dem Tabellen zweiten SF
Emsdetten. Somit hat es der TuS mit dem letzten Wettkampf am 15.01.05
gegen den Tabellenletzten Ober-Roden selbst in der Hand, noch aus eigener
Kraft den zweiten Tabellenplatz zu erreichen.
TuS Hilgert kehrt mit
einem Sieg und einer Niederlage
vom 2. Wettkampfwochenende aus Emsdetten zurück
Hier die Ergebnisse
(PDF-Datei) >>>
Am 20.11.05 mussten die Sportschützen des TuS
Hilgert in Emsdetten bei Münster gegen die Bundesligareserve der SG Hamm
und gegen den Tabellenführer der Regionalliga West, den Post SV Düsseldorf
antreten. Beides starke Gegner, die nur mit einer guten geschlossenen
Mannschaftsleistung zu bezwingen sind, hierüber waren sich alle
Verantwortlichen beim TuS im Vorfeld im Klaren. Doch mit dem Vertrauen in
die eigene Leistungsstärke, reiste das Team am Vortag bereits nach
Emsdetten, um nach einer Übernachtung im Hotel, frisch und ausgeruht an
den Start gehen zu können.
Der Mannschaftsführer Mike Becker vertraute bei der Aufstellung des Teams
größtenteils auf die Starter der ersten beiden Wettkämpfe. Lediglich an
Position 5 wurde eine Veränderung vorgenommen, für Stephan Kohzer sollte
hier Sebastian Schubach an den Start gehen.
Stephan war jedoch ebenso mitgereist, um für alle Fälle einen adäquaten
Ersatzschützen einsetzen zu können.
Somit bestand unser Team aus den Schützen Erich Schmul, Uwe Schmidt,
Carsten Hees, Andrea Heyland, Sebastian Schubach und Stephan Kohzer.
Am Morgen stand zunächst der Wettkampf gegen die SG Hamm II an.
Unser Neuzugang Erich Schmul musste sich, nach seinem starken Auftritt bei
den letzten Wettkämpfen, hier zum ersten Mal in dieser Saison an Position
1 beweisen. Seine Gegnerin war bei Hamm Stefanie Beckmann. Bei gutem
Beginn von beiden Gegnern, trat bei der Schützin aus Hamm in der zweiten
Serie ein Defekt an der Kartusche auf. Dieser Defekt konnte zwar behoben
werden, jedoch fand Stefanie nicht mehr in den Wettkampf zurück, so dass
Erich einen sicheren Sieg mit guten 390 Ringen zu 384 Ringen einfahren
konnte.
An Position 2 hatte es Uwe Schmidt mit dem international erfahrenen
Kroaten Milan Mach zu tun. Zunächst schien sich Uwe auch davon
beeindrucken zu lassen, begann er doch mit einer eher schwachen Serie von
95 Ringen. Anschließend jedoch legte er los wie die Feuerwehr und gab dem
Kroaten eine starke Serie nach der anderen vor und schloss seinen
Wettkampf mit 390 Ringen ab. Milan Mach konnte hier nicht mehr mithalten,
schoss 385 Ringe und musste seinen Punkt auch an Hilgert abgeben. An
Position 3 schoss Carsten Hees gegen Manuela Stromberg. Carsten gelang es
von Beginn an in jeder Serie einen Vorsprung auszubauen, lediglich die
letzte Serie schloss er etwas schwächer ab, kam aber durch seine 390 Ringe
gegen 388 Ringe von Manuela zu einem zu keiner Zeit gefährdeten Sieg. Dies
bedeutete schon das 3:0 für Hilgert. An Position 4 musste unser bayrisches
Mädel Andrea Heyland gegen Fabian Niesmann antreten. Trotz starkem Kampf
fand Andrea nicht richtig in ihren Wettkampf und musste sich mit 385
Ringen zu 389 Ringen von Fabian geschlagen geben. Dieser Punkt war so
leider verloren, aber in diesem Wettkampf jedoch nur ein Schönheitsfehler.
Denn an Position 5 fand Sebastian Schubach zu alter Form zurück! Mit einer
optimalen Serie von 100 Ringen gestartet, machte er direkt seinem Gegner
Alexander Klitsch klar, dass er seinen Punkt heute nicht abgeben will. Von
diesem Start doch beeindruckt hatte Alexander zu keiner Zeit eine reelle
Chance, Sebastian den Sieg noch streitig zu machen und musste sich mit 386
Ringen zu 390 Ringen von Sebastian geschlagen geben.
So hat der TuS Hilgert gegen die Bundesligareserve der SG Hamm durch eine
geschlossene Mannschaftsleistung von 4 x 390 Ringen und 1x 385 Ringen
einen deutlichen 4:1 Sieg herausgeschossen.
Zufrieden mit der gezeigten Leistung ging das Team in die Mittagspause.
Aufgrund der geschossen Ergebnisse wurde beschlossen, den zweiten
Wettkampf in der gleichen Besetzung zu bestreiten.
Am Nachmittag mussten wir gegen den Tabellenführer Post SV Düsseldorf
antreten. Die Düsseldorfer hatten in dieser Saison bereits mit starken
erstligatauglichen Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht und waren in
dieser Begegnung klarer Favorit. Dem Team wurde die Taktik vorgegeben,
möglichst an den hinteren Positionen die Punkte zu holen, da die
Düsseldorfer an den Positionen eins und zwei stark besetzt sind.
So musste Erich gegen die Düsseldorferin Jessica Mager antreten. Erich
kämpfte sich verbissen durch seinen Wettkampf und kam wie im ersten
Durchgang auf gute 390 Ringe, die jedoch nicht gegen die 392 Ringe von
Jessica ausreichten. Diese hatte ihren Gegner stets sicher im Griff und
konnte es sich sogar leisten, ihren Wettkampf mit einer Acht zu beenden.
Somit war Jessica an diesem Tag einen Tick zu stark für Erich, der seinen
Punkt an Düsseldorf abgeben musste. An Position zwei ging Uwe gegen
Michael Schmitz ins Rennen. Michael schoss einen soliden Wettkampf und
erreichte 390 Ringe. Dieses Ergebnis war genau der Leistungsbereich von
Uwe, somit eine Chance diesen Punkt an einer vorderen Position zu
gewinnen. Uwe konnte jedoch zu keiner Zeit an seine Leistung vom Vormittag
anknüpfen, blieb in allen Serien hinter seinem eigentlichen Können zurück
und musste sich mit 384 Ringen geschlagen geben.
Somit war genau die befürchtete Situation eingetreten, die nötigen Punkte
mussten alle hinten geholt werden.
An Position 3 musste Carsten gegen die Junioren -
Nationalmannschaftsschützin Julia Palm antreten. Zu Beginn der ersten
Serie zeichnete sich direkt ab, dass Julia einen langsamen Schießrhythmus
hatte. Carsten erkannte hier die Chance, Julia unter Druck zu setzen und
schoss einen wesentlich schnelleren Wettkampf als für ihn üblich. Trotzdem
konnte er den Wettkampf mit guten 391 Ringen abschließen. Diese Taktik
ging auf, denn Julia musste den gesamten Kampf der Vorlage von Carsten
hinterjagen, konnte nicht Gegenhalten und musste mit 388 Ringen den
Wettkampf abgeben. Somit war der Zwischenstand 2:1 für Düsseldorf, der
erste Punkt „hinten“ gewonnen. An Position 5 trat Sebastian gegen Jörg
Möhlberg an, der in diesem Fall schneller als Sebastian schoss und ihm 389
Ringe vorlegte. Sebastian kämpfte tapfer, der Wettkampf war bis zum
letzten Schuss offen. Der Kampf lohnte sich, Sebastian erzielte wieder 390
Ringe und konnte seinen Punkt mit einem Ring Vorsprung gewinnen.
Zwischenstand 2:2!
Mit Spannung blickten alle auf die Begegnung an Position 4. Andrea schoss
hier gegen Markus Andrzejewski. Dieser ging mit der gleichen Taktik wie
zuvor schon Carsten in seinen Wettkampf. Gegen die langsam schießende
Andrea konnte er sich im Vergleich zum ersten Wettkampf an diesem Tag
erheblich steigern und legte in einem schnell geschossenen Wettkampf sehr
gute 392 Ringe vor. Mit diesem Druck kämpfte sich Andrea bravourös durch
ihren Wettkampf. In die letzte Serie ging sie mit einem Ring Vorsprung.
Eine 99 Serie hätte zu einem Stechen um den Sieg geführt. Im 5. Schuss
unterlief Ihr dann ein kleiner Fehler, die befürchtete Neun war
geschossen. Aber das Stechen war ja noch erreichbar. Das gesamte Team
drückte Ihr jetzt die Daumen! Dann zwei Schüsse später, Entsetzen bei
allen Hilgertern. Andrea hatte eine Sieben geschossen. Damit waren alle
Hoffnungen auf einen Sieg geplatzt. Sie erreichte gute 388 Ringe. Jedoch
ihren Punkt musste sie abgeben. Der Wettkampf ging mit 3:2 Punkten an
Düsseldorf verloren. Somit hatte der Favorit den Wettkampf wenn auch
knapp, aber aufgrund der starken Gesamtleistung doch verdient gewonnen.
Der TuS Hilgert steht nach diesem Wochenende mit einem ausgeglichen
Punktekonto auf Position 4 der Tabelle.
Am nächsten Wettkampftag, dem Heimkampf am
18.12.05 in Hilgert warten als Gegner der Tabellenvorletzte SC
Windecken und der Absteiger aus der 1. Bundesliga, der SV Deiringsen
(aktuell Tabellenzweiter) auf unsere Mannschaft.
Die starken Düsseldorfer stehen punktverlustfrei an Platz 1 und können
wohl in dieser Saison nicht mehr von dieser Position verdrängt werden. Der
TuS Hilgert hat es jedoch selbst in der Hand, durch Siege gegen die
nächsten Gegner noch den zweiten Tabellenplatz zu erobern, der zur
Relegation für die 1. Bundesliga berechtigt.
Aus diesem Grund möchten wir möglichst viele Fans und Unterstützer des TuS
Hilgert bitten, am 18.12.05 in Pfeifenbäckerhalle nach Hilgert zu kommen,
um unseren Gegnern einen heißen Empfang zu bereiten und die Mannschaft zum
Sieg zu treiben!
Der Wettkampf wird auf einer elektronischen Anlage durchgeführt und wird
auch durch die dementsprechende Moderation so interessant und
publikumswirksam wie möglich präsentiert.
vorhergehende
Berichte
Erste Mannschaft des TuS steigt in die 2. Bundesliga auf
Nach dem unglücklichen Abstieg aus der 2. Liga wurde das zu Beginn der
Saison 2004 ausgegebene Ziel, schnellstmöglicher Wiederaufstieg im ersten
Anlauf gemeistert. Nachdem der TuS die Rheinlandliga ungeschlagen beendet
hatte, zeigte die Mannschaft auch bei dem in Bad Homburg ausgetragenen
Aufstiegswettkampf keine Schwäche und gewann diesen mit einem komfortablen
Vorsprung.
Um einen Aufstiegsplatz belegen zu können, mussten wir den 2 mal 40 Schuss
umfassenden Wettkampf als Sieger oder als Zweitplatzierter beenden.
Teilnahmeberechtigt an diesem Wettkampf waren die beiden erst platzierten
der Verbandsligen aus Westfalen, Hessen, Rheinland sowie der siebte der
abgelaufenen Regionalligasaison (2. Bundesliga).
Im Vergleich mit den in dieser Saison gezeigten Leistungen der
Mitkonkurrenten, konnte der TuS als einer der Favoriten nach Bad Homburg
reisen. Doch Relegationswettkämpfe haben meist eigene Gesetze, welches
allen Beteiligten bewusst war.
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Uwe Schmidt
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Madlen Hartwig
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Jochen Weyand
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Sebastian Schubach
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Carsten Hees
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Aus diesem Grund wurde früh die Entscheidung getroffen diesem Wettkampf
mit den Schützen Madlen Hartwig, Carsten Hees, Uwe Schmidt, Stephan Kohzer
und Jochen Weyand zu bestreiten, da diese fünf die beständigsten
Leistungsträger der abgelaufenen Saison waren. Als Ersatzschütze
mitgereist war Sebastian Schubach. Wir beendeten den ersten Wettkampf mit
einem Ergebnis von 1935 Ringen.
Im Einzelnen erzielten:
- Uwe Schmidt 391 Ringe
- Carsten Hees 390 Ringe
- Stephan Kohzer 388 Ringe
- Madlen Hartwig 386 Ringe
- Jochen Weyand 380 Ringe
Zu unserer Beunruhigung stellten wir nach dem Auswerten des ersten
Durchganges fest, dass wir allerdings „nur“ den zweiten Platz belegten.
Wir hatten 7 Ringe Rückstand auf Platz eins und lediglich 1 bzw. 3 Ringe
Vorsprung auf die Plätze drei und vier.
Nach einer in der Pause durchgeführten Analyse des Wettkampfes kamen wir
zu dem Schluss, dass sich unser Team eher am unteren Leistungslevel bewegt
hatte. Die weiteren im Vorderfeld platzierten Mannschaften hatten wohl im
ersten Wettkampf ihr Leistungsvermögen weitgehend ausgeschöpft. Allen war
aber eindeutig klar: auch im zweiten Durchgang musste eine ausreichend
starke Leistung gezeigt werden. Der TuS ging trotz der sehr engen
Resultate zuversichtlich mit dem Wissen um den Druck der auf den anderen
Mannschaften lastete in den zweiten Wettkampf. Die Nerven unserer Schützen
hielten im zweiten Wettkampf und nach einer weiteren Leistungssteigerung
erzielten wir ein Ergebnis von 1941 Ringen.
Die einzelnen Ergebnisse:
- Carsten Hees 395 Ringe
- Uwe Schmidt 389 Ringe
- Stephan Kohzer 388 Ringe
- Madlen Hartwig 385 Ringe
- Jochen Weyand 384 Ringe
Nach Bekanntgabe des Endergebnisses sah man sich in seiner Vermutung
bestätigt, die drei direkten Mitkonkurrenten um die Aufstiegsplätze
konnten Ihre Ergebnisse nicht ganz bestätigen. Teilweise nahm unser Team
den gegnerischen Mannschaften im zweiten Wettkampf mehr als 20 Ringe ab.
Am Ende gewann unser Team den Wettkampf mit 12 Ringen Vorsprung vor der
Mannschaft aus dem hessischen Windecken, die mit unserer Mannschaft in die
Regionalliga aufsteigen wird.
Als Fazit der abgelaufen Ligasaison kann man festhalten, dass unsere
Mannschaft verdient, nach einem Jahr „Zwangspause“ in die 2 Liga
zurückkehrt. Bereits an dieser Stelle möchten wir mitteilen, dass der
Heinwettkampf in der Regionalliga West des TuS Hilgert am 18.12.2005 in
der Pfeifenbäckerhalle in Hilgert stattfinden wird. Gegner werden dort die
Mannschaften des Mitaufsteigers Windecken sowie des Absteigers aus der
Bundesliga des SV Deiringsen sein.
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Turn- und Sportverein Hilgert e.V
letzte
Bearbeitung 16.05.2012
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