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 TuS Hilgert schafft am letzten Wettkampfwochenende die Wende

An diesem Wochenende war der TuS Hilgert Ausrichter des letzen Wettkampfwochenendes in dieser Saison. Zu Gast in der Kreisschulsporthalle in Höhr-Grenzhausen waren die Mannschaften aus Kevelaer, Paderborn-Elsen und Nordstemmen.

An diesem letzten Wettkampfwochenende waren maßgebliche Entscheidungen hinsichtlich der Abschlusstabelle zu erwarten. Lediglich die Mannschaft des ABC Münster stand als Absteiger so gut wie fest. Für fast alle anderen Vereine war zwischen Finalteilnahme und Relegation noch alles möglich. Nominell eine schlechte Ausgangsbasis hatte die Mannschaft des TuS, da wir auf Platz 6 der Tabelle dem Relegationsplatz noch gefährlich nahe waren. Ausgeglichene Mannschaftspunktverhältnisse bis Platz zwei der Tabelle liesen jedoch alle Optionen offen. Am Samstagabend vor voll besetzter Halle mussten die Sportler des TuS gegen St. Hubertus Elsen antreten. Die traditionell starken Elsener hatten bisher eine durchwachsene Saison bestritten. Aus diesem Grund rechnete sich das Team des TuS durchaus Siegchancen aus. An Position eins gelang es Manuela Felix leider nicht ihre gewohnte Form abzurufen. Mit 388 Ringen war sie gegen ihren Gegner Julian Justus, der 394 Ringe erzielte, chancenlos. An Position fünf hatte auch Uwe Schmitt Probleme sich in seine Begegnung zu kämpfen. Mit seinen 387 Ringen war auch er gegen die 395 Ringe von Nadine Schüller ohne Chance. Die entscheidenden Begegnungen dieser Partie fanden an den Positionen zwei, drei und vier statt. Erich Schmul erzielte 390 Ringe und musste seinen Einzelpunkt mit nur einem Ring Differenz gegen Dick Boschmann (391 Ringe) abgeben. Auch Thomas Hoche (392 Ringe) unterlag seinem Gegner Daniel Butterweck (393 Ringe) mit nur einem Ring.

Selbst die sehr guten 394 Ringe von Julia Palm an Position vier reichten an
diesem Tag nicht für einen Punktgewinn. Ihre Gegnerin Eva Schmitz erzielte wiederum auch nur einen Ring mehr und holte so auch den fünften Einzelpunkt nach Elsen. Eine bittere und denkbar knappe Niederlage, die deutlich zu hoch ausfiel.

Trotz der schmerzlichen Niederlage vom Vortag gingen die Aktiven des TuS mit Mut und Selbstvertrauen in die Begegnung gegen Nordstemmen. Gegen Nordstemmen war ein Sieg zwingend notwendig, um die Relegation zu vermeiden. Jedoch könnte bei einem Gewinn der Partie, mit Blick auf die anderen Begegnungen des Tages, die Finalteilnahme noch möglich sein. Erich Schmul an Position 2 unterlag gegen Stine Andersen wie am Vortag mit nur einem Ring Differenz mit 390 Ringen zu 391 Ringen. An Position drei schoss Thomas Hoche gegen David Kroll einen Wettkampf bei dem beide ihr Leistungsniveau nicht abrufen konnten. Beide erzielten 385 Ringe und mussten nach Beendigung des regulären Wettkampfes ein Stechen bestreiten. Sie benötigten vier Stechschüsse, um einen Entscheidung herbei zu führen. Letztendlich konnte David Kroll das Stechen für sich entscheiden. Der Gewinn des Einzelpunktes für Nordstemmen spielte jedoch für den Ausgang der Gesamtpartie keine Rolle mehr.

An Position vier schaffte es Julia Palm ihre gute Leistung vom Vortag zu bestätigen. Sie erzielte nochmals 394 Ringe und lies damit ihrer Gegnerin Anja Korf (389 Ringe) keine Chance. An Position fünf hatten Uwe Schmitt und seine Gegnerin Andrea Heitmann beide mit erheblichen Problemen im Anschlag zu kämpfen. Mit einem erfolgreichen Schlussspurt konnte Uwe das bessere Ende für sich verbuchen und mit 384 Ringen zu 381 Ringen den Einzelpunkt für Hilgert gewinnen.
An Position eins konnte sich Manuela Felix gegen ihren
Gegner Henrik Borchers kontinuierlich einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Letztendlich hielt sie den Vorsprung von einem Ring bis zum letzten Schuss. Bei diesem letzten Schuss erzielte sie die notwendige 10 um mit einem Endergebnis von 393 Ringen zu 392 Ringen den entscheidenden Einzelpunkt für Hilgert zu gewinnen.



Durch einen für Hilgert günstigen Ausgang der weiteren Partien des Tages schaffte es der TuS von Tabellenplatz sieben, welcher die Relegationsteilnahme bedeutet hätte, sich auf Tabellenplatz vier zu verbessern und ist somit Teilnehmer am Bundesligafinale.

Der Dank der Mannschaft gilt wieder einmal unseren heimischen Fans, die das Team an beiden Tagen phantastisch unterstützt haben!

Das Bundesligafinale findet vom 3. – 5.Februar in Paderborn Elsen statt. Wer die Mannschaft begleiten und anfeuern möchte, kann das Wochenende gerne mit der Mannschaft im Teamhotel verbringen. Anfragen bitte per Mail an: tushilgert@t-online.de


22./23.10.2011
Ausrichter Münster:
Samstag TUS Hilgert, RH :
 
SSG Kevelaer, RH
 
0:5 

 

 
ABC Münster, WF :
 
SGi 1920 Mengshausen, HS
 
2:3 
Sonntag
 
SGi 1920 Mengshausen, HS
 
:
 
SSG Kevelaer, RH
 
3:2 

 

 
ABC Münster, WF :
 
TUS Hilgert, RH 2:3 

Ausrichter Elsen:

Samstag SG Hamm, WF :
 
Post SV Düsseldorf, RH 5:0 

 

 
St. Hubertus Elsen, WF :
 
KKS Nordstemmen, NS 3:2 
Sonntag
 
Post SV Düsseldorf, RH :
 
KKS Nordstemmen, NS 3:2 

 

 
St. Hubertus Elsen, WF :
 
SG Hamm, WF 2:3 

12.11.2011

Ausrichter Kevelaer:

Samstag SG Hamm, WF :
 
KKS Nordstemmen, NS 3:2

 

 
ABC Münster, WF :
 
SSG Kevelaer, RH 1:4

19.11.2011

Ausrichter Mengshausen:

Samstag St. Hubertus Elsen, WF :
 
Post SV Düsseldorf, RH  2:3

 

 
TUS Hilgert, RH :
 
SGi 1920 Mengshausen, HS 3:2·

03./04.12.2011

Ausrichter Nordstemmen:

Samstag St. Hubertus Elsen, WF :
 
ABC Münster, WF 5:0

 

 
KKS Nordstemmen, NS :
 
SGi 1920 Mengshausen, HS 3:2
Sonntag
 
SGi 1920 Mengshausen, HS :
 
St. Hubertus Elsen, WF 2:3 

 

 
ABC Münster, WF :
 
KKS Nordstemmen, NS 0:5

Ausrichter Hamm:

Samstag SSG Kevelaer, RH :
 
Post SV Düsseldorf, RH 0:5

 

 
SG Hamm, WF :
 
TuS Hilgert, RH 3:2
Sonntag
 
TuS Hilgert, RH :
 
Post SV Düsseldorf, RH 3:2

 

 
SSG Kevelaer, RH :
 
SG Hamm, WF 3:2

 

 

07./08.01.2012

Ausrichter Hilgert:

Samstag SSG Kevelaer, RH :
 
KKS Nordstemmen, NS 2:3

 

 
TuS Hilgert, RH :
 
St. Hubertus Elsen, WF 0:5
Sonntag
 
SSG Kevelaer, RH :
 
St. Hubertus Elsen, WF 0:5

 

 
TuS Hilgert, RH :
 
KKS Nordstemmen, NS 3:2

Ausrichter Düsseldorf:

Samstag ABC Münster, WF :
 
SG Hamm, WF 4:1

 

 
Post SV Düsseldorf, RH :
 
SGi 1920 Mengshausen, HS  2:3
Sonntag
 
SGi 1920 Mengshausen, HS :
 
SG Hamm, WF 4:1

 

 
ABC Münster, WF :
 
Post SV Düsseldorf, RH 3:2

04./05.02.2012

Bundesligafinale Luftgewehr

Ausrichter Elsen:

Viertelfinale: Samstag, 04.02.2012  09.00 Uhr
09:00 Uhr      Der Bund München : TuS Hilgert 5

-

0  
10:45 Uhr      SSVG Brigachtal     : SG Hamm 2

-

3  
12:30 Uhr    SV Petersaurach     : SGi 1920 Mengshausen 3

-

2  
14:15 Uhr      HSG München         : St Hubertus Elsen 2

-

3  
Halbfinale  samstags
16:00 Uhr      Der Bund München : SV Petersaurach 2

-

3  
18:00            SG Hamm                : St.Hubertus Elsen 2

-

3  
Finale Sonntag
10:00 Uhr    Der Bund München   : SG Hamm 4

-

1  
13:30 Uhr    SV Petersaurach      : St. Hubertus Elsen 2

-

3  

Deutscher Meister 2012 St. Hubertus Elsen

 


                    Hilgert scheidet knapp im Viertelfinale aus      

Am vergangenen Wochenende musste die Mannschaft des TuS Hilgert bereits nach dem Viertelfinale die Sportgeräte wieder einpacken. An den Start ging das bewährte Team aus der Vorrunde.  Mit nach Paderborn gereist waren insgesamt rund 50 Anhänger aus Hilgert, die die Mannschaft während des Wettkampfes phantastisch anfeuerten.

Der Gegner aus Coburg hatte extra für die Finalrunde die amtierende Olympiasiegerin Katharina Emmons aus den USA eingeflogen. Und diese Personalie sollte sich in dieser Begegnung als die Entscheidende erweisen. Katharina Emmons besetzte den ersten Setzlistenplatz und verschob damit die gesamte Setzliste der Coburger zu deren Gunsten.

Tatjana Poseiner und Erich Schmul fanden leider nicht sofort in ihre Wettkämpfe. Die beiden gerieten gegen ihre Gegner sofort in Rückstand und konnten unter dem besonderen Wettkampfdruck an diesem Tag nicht mehr an ihre Leistungen aus der Saison anknüpfen. So waren diese beiden Einzelpunkte früh verloren. Uwe Schmidt an Position 5 konnte jedoch seine Trainingsleistungen bestätigen. Mit hervorragenden 393 Ringen war der Gewinn dieses Einzelpunktes für Hilgert nie in Gefahr. An Position 3 lieferte sich Julia Palm einen nervenaufreibenden Kampf mit Jürgen Wallowsky. Die Führung in dieser Begegnung wechselte ständig, am Ende erzielten beide 392 Ringe. Ein Stechen stand im Raum.

Somit fand die entscheidende Partie an Position 1 statt. Und hier hatte Manuela Felix mit Katharina Emmons als amtierende Olympiasiegern eine der zurzeit Weltbesten Schützinnen als Gegnerin. Aber auch hier zahlte sich das Training im Vorfeld des Finales aus. Völlig unbeeindruckt hielt Manuela mit Katharina mit, nach zunächst 98 Ringen in der ersten Serie ließ sie 2 mal 100 Ringe in den Serien 2 und 3 folgen. Zu Beginn der 4. Serie lagen beide mit je 2 Fehlschüssen gleich auf. Eine kleine Sensation lag in der Luft. Doch bei Ihrem 34. Schuss erzielte Manuela eine Neun. Im Wissen, dass es nun fast unmöglich werden würde gegen Katharina mitzuhalten, wurde der Druck zu groß. Noch zwei weitere Neunen folgten, Katharina erzielte jedoch in der letzten Serie 100 Ringe. So ging der entscheidende Einzelpunkt mit 398 Ringen zu 395 Ringen nach Coburg. Das Stechen für Julia war somit nicht mehr notwendig. Der Mannschaft aus Coburg gelang es mit der Unterstützung von Katharina Emmons, im Gegensatz zu anderen Mannschaften aus dem Süden, ihre Leistung aus der Saison auch im Finale abzurufen.

Somit musste das Team aus Hilgert der Mannschaft aus Coburg den sportlich verdienten, aber auch etwas glücklichen Sieg überlassen.

Insgesamt zieht die Teamleitung, trotz des unglücklichen Ausscheidens im Viertelfinale, ein positives Saisonfazit. Mit dem erzielten 2. Tabellenplatz in der Bundesliga Nord, sowie dem Erreichen des Bundesligafinales ist der Verein mehr als zufrieden. So bleibt dem Team bereits der Ausblick auf die Saison 2011/2012. Lediglich Niccolo Campriani wird den Verein Richtung Coburg verlassen, mit dem wirtschaftlichen Angebot aus Coburg konnten wir leider nicht mehr konkurrieren. Jedoch wird unsere italienische Spitzenschützen Petra Zublasing Teil der Mannschaft bleiben. Eventuell wird Petra, die sich zurzeit in einem Auslandssemester in den USA befindet, bereits wieder während der kommenden Saison zur Mannschaft zurückkehren.

Alle Informationen rund um das Finale finden Sie unter:
http://www.finale-paderborn.de/

 


                       Bundesliga - Nord   
Aktuelle Tabelle: entnommen von der  DSB-Seite  
       
Platz Verein  Einzelpunkte   Mannschaftspunkte 
1 ST Hubertus Elsen 28:07:00 14:00
2 TuS Hilgert 20:15 12:02
3 SG Hamm I 17:18 08:06
4 KKS Nordstemmen I 18:17 06:08
5 ABC Münster 17:18 06:08
6 Post SV Düsseldorf 17:18 06:08
7 BSV Buer-Bülse 14:21 02:12
8 SV Deiringsen 09:26 02:12

 


   Hilgert sichert mit dem zweiten Tabellenplatz die Finalteilnahme  28.11.2010

Am letzten Wettkampfwochenende in Münster gelang unserer Mannschaft mit zwei Siegen ein glänzender Saisonabschluss. Mit insgesamt nur einer Niederlage konnten wir uns auf dem zweiten Platz der Abschlusstabelle platzieren und haben uns damit für das Bundesligafinale am 05. und 06. Februar 2011 in Paderborn qualifiziert.

Am Samstag mussten wir gegen den SV Deiringsen antreten. Als Tabellenletzter war Deiringsen nicht der vermeintlich schwache Gegner, sondern machte uns bis zum letzten Schuss das Leben schwer. Manuela Felix und Julia Palm holten mit 395 und 392 Ringen sicher ihre Einzelpunkte. Uwe Schmidt konnte mit 391 Ringen seine Gegnerin Kerstin Appelbaum einen Ring auf Distanz halten und den entscheidenden dritten Einzelpunkt holen. Tatjana Poseiner mit 391 Ringen und Erich Schmul mit 390 Ringen mussten trotz dieser ordentlichen Leistung ihre Punkte dem SV Deiringsen überlassen. Mit diesem 3:2 Sieg gelang es unserer Mannschaft den zweiten Tabellenplatz bereits vor dem letzten Wettkampf sicher einzunehmen.

Am Sonntagmorgen stand uns mit der Heimmannschaft ABC Münster der erwartet schwere Gegner gegenüber. Nach einer eher mäßigen Leistung am Vortag bewies die Mannschaft des ABC direkt ihren Siegeswillen. Unsere Mannschaft kämpfte jedoch durchgängig in der ersten Serie mit Problemen. Denn noch gelang es allen Sportlern sich wieder zu stabilisieren und sich an ihre direkten Gegner heran zu kämpfen. An Position eins musste sich Manuela Felix mit 394 Ringen Karin Schade mit 395 Ringen denkbar knapp geschlagen geben. Julia Palm an Position drei erarbeitete sich kontinuierlich einen kleinen Vorsprung und hielt diesen bis zum Ende des Wettkampfes. Mit 391 Ringen gelang ihr der erste Einzelpunkt für Hilgert. Die Partien von Tatjana Poseiner (391 Ringe), Erich Schmul (392 Ringe) und Uwe Schmidt (389 Ringe) waren bis zum letzten Schuss offen und hart umkämpft. In allen drei Partien bestand nach Ende des regulären Wettkampfes Ringgleichheit. So musste der Wettkampf durch insgesamt drei Stechen entschieden werden. Uwe Schmidt musste als erster gegen Pirko Endler antreten. Den ersten Schuss schoss Pirko zuerst und erzielte lediglich eine 8,0. Eine perfekte Vorlage für Uwe, der diesen Schuss mit Blick auf die Ergebnisleinwand registriert hatte. Zum Entsetzen der restlichen Mannschaft und der mitgereisten Fans gelang ihm auch nur eine 8. So mussten zwei weitere Stechschüsse ausgetragen werden, welche Uwe am Ende mit 10:9 für sich entscheiden konnte. Somit erhöhten wir den Zwischenstand auf 2:1. Als nächstes musste Erich Schmul gegen Martina Rave antreten. Hier war nur ein Stechschuss nötig. Sicher konterte Erich die von Martina vorgelegte 9 mit einer 10 und holte den entscheidenden dritten Mannschaftspunkt für den Hilgerter Sieg. Das zum Schluss ausgetragene Stechen zwischen Tatjana Poseiner und Zoltan Balaz konnte der Slovake im ersten Stechschuss mit 10:9 gewinnen und den zweiten Einzelpunkt für Münster sichern. Somit lautete das Ergebnis nach drei Stechen 3:2 für den TuS Hilgert.

Das gesamte Team geht mit diesem Abschluss der Vorrunde hoch zufrieden in die Weihnachtspause, um sich im Januar mit frischen Kräften auf das Bundesligafinale vorzubereiten. Ohne unsere ausländischen Schützen waren wir nur mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gestartet. Mit guten und konstanten Leistungen auf allen Positionen ist es uns gelungen eine hervorragende Runde zu bestreiten. Nicht einzelne Spitzenleistungen, sondern eine geschlossene Mannschaftsleistung auf hohem Niveau waren in dieser Saison für uns der Schlüssel zum Erfolg. Auch die Vereinsführung zeigte sich hoch zufrieden mit dem Saisonverlauf und so blickt die Mannschaftsführung um unseren Trainer Carsten Hees bereits über das Bundesligafinale hinaus um mit den Planungen für die nächste Saison zu beginnen. Das Bundesligafinale der Saison 2010/2011 findet vom 4. bis zum 6. Februar 2011 in Paderborn statt. Hier wird unsere Mannschaft im Viertelfinale gegen die SG Coburg antreten müssen. Unter dem folgenden Link finden Sie die Homepage zum Bundesligafinale des ausrichtenden Vereins St. Hubertus Elsen: www.finale-paderborn.de
Wer unsere Mannschaft während des Bundesligafinals unterstützen und anfeuern möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Übernachtungsmöglichkeiten im Hotel unserer Bundesligamannschaft können über den Verein organisiert werden. Interessenten richten bitte ihre Anfrage über folgende E-Mail Adresse an den Verein: tushilgert@t-online.de

 


              Hilgert sichert Klassenerhalt - Finale in greifbarer Nähe

Am vergangenen Wochenende konnte unsere Mannschaft mit einem 3:2 Sieg gegen den
3-maligen Deutschen Meister Buer-Bülse den Klassenerhalt für die aktuelle Saison sichern. Mit nunmehr 8:2 Mannschaftspunkten kann unsere Mannschaft sogar das Finale im kommenden Februar in Paderborn ins Visier nehmen. Der Sieg gegen Buer-Bülse war jedoch ein hartes Stück Arbeit und mit dem nötigen Glück versehen.

An Position 1 konnte Manuela Felix bis zur Hälfte des Wettkampfes mit Ihrem Gegner Maik Eckhardt mithalten, Maik erzielte volle 100 Ringe in der 3. Serie und konnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den er bis zum Schluss hielt. Mit 393 Ringen von Maik gegen 391 Ringen von Manuela ging der Punkt an Bülse. Trotz ordentlicher Leistung von 391 Ringen war Tatjana Poseiner gegen die Top-Leistung von 397 Ringen von Torsten Krebs an diesem Tag chancenlos.

Julia Palm schaffte es ihre Gegnerin Tia Törmälä vom ersten bis zum letzten Schuss unter Druck zu setzen. Als Julia mit guten 393 Ringen den Stand verließ hatte Tia noch ihre letzten Schüsse zu absolvieren, den Wettkampf aber eigentlich schon verloren. 389 Ringe erzielte sie am Ende, der Punkt ging ungefährdet an Hilgert.

 
 

Das Hilgerter Eigengewächs Uwe Schmidt erzielte mit konstanten Serien von je 98 Ringen insgesamt 392 Ringe. Da seine Gegenerin Danielle Lutke-Willing aus den Niederlanden nur 380 Ringe erzielte, war dieser Punkt für Hilgert zu keiner Zeit gefährdet. Nach seiner 2jährigen Bundesliga-Pause kommt er immer besser in Form und lässt mit diesem Ergebnis auf eine immer bessere Verfassung für die nächsten Wettkämpfe hoffen.

 


Das entscheidende Match dieser Begegnung lieferten sich an Position 4. Erich Schmul und Constanze Rotzsch. Die beiden lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen, wobei es Constanze gelang einen kleinen Vorsprung heraus zu arbeiten. Erich schoss wie immer schnell, beendete seinen Wettkampf allerdings mit 2 Neunen. Dies bedeute eine abschließende Serie von 96 Ringen. Constanze hatte zu diesem Zeitpunkt noch 9 Schüsse zu absolvieren, jedoch auch
2 Ringe Vorsprung. Sie stand noch ganz alleine am Stand, der Druck auf sie war groß. Am Ende war vor ihrem letzten Schuss der Gleichstand zwischen den Beiden hergestellt. Sie musste bei ihrem letzten Schuss die Zehn treffen, um zumindest ein Stechen zu sichern. Der Druck war jedoch zu groß, in ihrem letzten Schuss erzielte sie eine Neun. Der Wettkampf endete mit 389 Ringen von Erich zu 388 Ringen von Constanze. Der entscheidende Punkt ging so an Hilgert.

 

Mit diesem Sieg haben wir bereits das Ziel für diese Saison erreicht. Der Klassenerhalt ist der Mannschaft des TuS Hilgert nun sicher. Mit einem Sieg in den letzten beiden Partien gegen Deiringsen und Münster können wir das Ticket für das Bundesligafinale in Paderborn sicher lösen.

 


    TuS Hilgert gelingt entscheidender Schritt Richtung Klassenerhalt

Mit einer Niederlage und einem Sieg hat der TuS sein Heimkampfwochenende beendet. In der Kreisschulsporthalle in Höhr-Grenzhausen waren die Mannschaften aus Elsen, Hamm und Düsseldorf zu Gast.

Am Samstagabend mussten die Schützen des TuS gegen den Tabellenführer aus Elsen (Paderborn) antreten. Die Mannschaft aus Elsen stellt in dieser Saison nominell das stärkste Team und ging auch als Favorit in die Begegnung. Trotzdem war das Team um Trainer Carsten Hees bereit um den Sieg zu kämpfen und rechnete sich zumindest Außenseiterchancen aus. Die Taktik der Mannschaft war es, die Elsener von Beginn an unter Druck zu setzen, um Fehler auf der Gegenseite zu provozieren. Das gelang nach dem Start in den Wettkampf auch ausgesprochen gut! Alle 5 Sportler schafften es mit einer sehr guten Serie in den Wettkampf zu starten. Nach dem ersten Drittel des Wettkampfes zeigte die zwischenzeitliche Hochrechnung eine 4:1 Führung für Hilgert an. Doch eine kurze Schwächephase der Hilgerter nutze die Mannschaft aus Elsen souverän aus. In allen Begegnungen gerieten die Schützen aus Hilgert mit wenigen Ringen in Rückstand. Den Elsener Schützen gelang es, diesen Vorsprung sicher ins Ziel zu bringen, die ganze Klasse und Stärke dieses Teams war hier zu erkennen. So musste Hilgert trotz guter Leistungen (Manuela Felix 391 Ringe, Julia Palm 392 Ringe, Tatjana Poseiner 392 Ringe, Erich Schmul 391 Ringe und Uwe Schmidt 386 Ringe) eine unglückliche 0:5 Niederlage hinnehmen.

Am Sonntag fand die rheinische Begegnung zwischen Hilgert und Düsseldorf mit besonderer Brisanz statt. Zum einen, das es sich hier um die beiden einzigen Vereine in der höchsten Liga des DSB aus dem Rheinischen Schützenbund handelt. Zum anderen gingen hier zwei Vereine mit dem Blick auf das Tabellenende an den Stand. Düsseldorf, mit bisher drei Niederlagen in die Saison gestartet, stand in dieser Partie schon mit dem Rücken an der Wand. Mit einer 4. Niederlage würde es für Düsseldorf schwer, aus dem Tabellenkeller zu kommen. Hilgert hatte die Chance, mit einem Sieg den entscheidenden Schritt aus dem Kampf um den Klassenerhalt zu machen. Und dieser Druck war beiden Teams am Anfang der Begegnung anzumerken. Alle Schützen kamen nur schwer in ihre Wettkämpfe hinein. Alle Schützen kämpften mit den schwierigen Lichtbedingungen, doch mit jedem weiteren Schuss schafften es die Hilgerter Sicherheit zu gewinnen. Zur Mitte der Begegnung kippte die Partie zugunsten von Hilgert. Auf Position 1 konnte Manuela Felix endlich ihr Können voll abrufen und legte ihrer Kontrahentin Jessica Mager 395 Ringe vor. Jessica konnte dem Druck nicht standhalten und schloss ihren Wettkampf mit 394 Ringen ab. Tatjana Poseiner stand ihren Wettkampf souverän und holte ihren Punkt mit 392 Ringen sicher. Erich Schmul legte seiner Gegnerin Britta Kurth 389 Ringe vor, dieser Vorgabe musste sie ihre letzten Schüsse hinterherlaufen und erzielte eine Neun zu viel. Mit 389 Ringen zu 388 Ringen ging auch dieser Punkt an Hilgert. Uwe Schmidt auf Position 5 startete schwer in seinen Wettkampf. Doch er konnte sich erheblich steigern. Ihm gelang es, seinem Gegner Michael Schneider Ring um Ring davonzueilen. Nach der dritten Serie bekam er jedoch erhebliche Probleme mit seinem Rücken. Nach einer kurzen Behandlung durch den Hilgerter Physiotherapeuten, konnte er seinen Wettkampf mit einer guten letzten Serie und 390 Ringen beenden und seinen Punkt sicher holen. Nur Julia Palm kam mit den schwierigen Standbedingungen nicht optimal zurecht und musste den Einzelpunkt an ihren Gegner Peter Hellenbrand abtreten. Dies änderte aber nichts mehr an dem deutlichen 4:1 Sieg für den TuS Hilgert.

Mit diesem Sieg hat sich Hilgert im Tabellenmittelfeld etabliert und kann den restlichen Begegnungen der Saison mit weniger Druck entgegensehen. Sogar die Finalteilnahme ist nun in greifbare Nähe gerückt.

Am 06.11.2010 reist das Team aus Hilgert nach Dortmund, wo man auf das Team aus Buer-Bülse (Gelsenkirchen) trifft.
               
v.li.: Manuela Felix, Trainer Carsten Hees, Julia Palm, Tatjana Poseiner, Erich Schmul und Uwe Schmidt

 

 


Gelungener Saisonstart für die Luftgewehrschützen des TuS Hilgert
 


 v.li.:Trainer Carsten Hees, Julia Palm, Betreuer Stefan Breitenfeld, Manuela Felix, Ersatzschützin und Orga- nisation Andrea Heyland, Tatjana Poseiner, Erich Schmul, Physiotherapeut Dirk Parnitzki und Uwe Schmidt

 
Den Sportschützen des TuS Hilgert gelangen zum Auftakt der Bundesligasaison zwei wichtige Siege für den Klassenerhalt. Auf Grund der Abwesenheit der beiden Spitzenschützen Niccolo Campriani und Petra Zublasing hat sich die Mannschaft mit dem verbleibenden Team den Klassenerhalt als Saisonziel gesetzt. Niccolo und Petra sind zur Zeit für ein Auslandssemester in den USA.

Die Saison für das Team des TuS Hilgert begann an diesem Wochenende in Hamm. Am Samstagabend musste das Team um Trainer Carsten Hees direkt gegen den Gastgeber SG Hamm in der eigenen Halle antreten. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass der Start in eine neue Saison immer von großer Nervosität geprägt ist.

Dies war beiden Mannschaften nach den ersten Wettkampfschüssen deutlich anzumerken. Jedoch schafften es die Schützen des TuS Hilgert besser als ihr Gegner diese Nervosität nach dem Start abzulegen. Waren alle Partien zu Beginn noch ausgeglichen, schafften es Uwe Schmidt, Manuela Felix und Tatjana Poseiner sich Schuss um Schuss von ihren Gegnern abzusetzen. Mit den Ergebnissen von 389 Ringen (Schmidt), 392 (Felix) und 391 Ringen (Poseiner) wurden die für den Sieg benötigten drei Punkte sicher eingefahren. Erich Schmul auf Position eins musste sich mit dem Franzosen Piere-Edmond Piasecki auseinander setzen. Beide Schützen erzielten 392 Ringe. Das durch diese Ringgleichheit notwendige Stechen konnte Erich Schmul im ersten Schuss sicher für sich entscheiden. Nur Julia Palm musste, nach fast zweijähriger Pause, ihren Punkt mit 388 Ringen an Hamm abgeben. Besonders am Beginn ihres Wettkampfes musste sie ihrer noch mangelnden Wettkampfpraxis Tribut zollen. Im Gesamtergebnis gelang es den Sportlern des TuS Hilgert jedoch einen deutlichen 4:1 Sieg gegen die SG Hamm einzufahren.

Am Sonntagmorgen bekam es Hilgert mit dem KKS Nordstemmen zu tun. Auch Nordstemmen war am Vorabend mit einem Sieg in die Saison gestartet. Somit war diese Partie eine erste Standortbestimmung für den weiteren Verlauf der Saison. Beide Teams fanden durchgängig nur sehr schwer in ihre Begegnung. Trotz guter Bedingungen blieben die meisten Schützen unter ihrem normalen Niveau. An Position eins und zwei fanden Erich Schmul und Uwe Schmidt nie richtig zu ihrer Form und mussten beide ihren Punkt früh verloren geben. Tatjana Poseiner an Position vier fand nach einer Schwächephase in der zweiten Serie wieder hervorragend in ihren Wettkampf zurück. Mit ihren 388 Ringen legte sie David Kroll ein Ergebnis vor, das er nicht mehr kontern konnte und seinen Punkt an Tatjana verlor. An Position fünf verstand es Julia Palm, bereits deutlich besser als am Vortag ihre Nervosität in den Griff zu bekommen. Mit ihren 393 Ringen konnte sie erstmals andeuten, was sie zu leisten im Stande ist. An Position drei erzielte Manuela Felix, genau wie ihre Gegnerin Kirsten Möller, 392 Ringe. Im zweiten erforderlichen Stechschuss zeigte Manuela ihre ganze Nervenstärke und holte mit 10 : 9 Ringen den entscheidenden Einzelpunkt nach Hilgert.

Mit den beiden Auftaktsiegen ist es dem TuS Hilgert bereits am ersten Wettkampfwochenende gelungen einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Mit diesen bereits erreichten Punkten blickt das Team des TuS Hilgert ein gutes Stück entspannter auf die beiden schweren Partien gegen Elsen und Düsseldorf am Heimkampfwochenende am 23. und 24.Oktober 2010. Das Team hofft mit der Unterstützung der heimischen Fans vielleicht schon gegen einen dieser beiden Gegner einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen zu können.

 Impressionen vom Wettkampf in Hamm

 

 

 

 

 

 

 

 


                            Hilgert beendet die Saison mit zwei Niederlagen
                 

Am letzten Wettkampfwochenende in Paderborn beim Ausrichter ST. Hubertus-Elsen konnte das Team vom TuS Hilgert weder gegen den BSV Buer Bülse noch gegen ABC Münster einen Sieg erringen. Beide Begegnungen wurden erneut durch einen Stechschuss entschieden. Somit bleibt der Mannschaft in dieser Saison das Pech treu. Insgesamt musste dem TuS drei Partien durch Stechschüsse verloren gehen.

In der Begegnung gegen den BSV Buer Bülse zeigten alle Akteure nur durchschnittliche Leistungen. Lediglich Petra Zublasing  konnte ihr hohes Leistungsvermögen mit 397 Ringen erneut unter Beweis stellen. Gegen den Weltklasseschützen Josef Gönci mit 396 Ringen konnte sie diesen Einzelpunkt Punkt für Hilgert sichern. Tatjana Poseiner steuerte den zweiten Einzelpunkt hinzu. Henri Junghänel musste jedoch gegen Maik Eckardt von Buer-Bülse ins Stechen. Bereits nach dem ersten Stechschuss war die Partie entschieden und die Niederlage mit 3:2 besiegelt.

Am nächsten Morgen ging es für das Team des TuS um keine wichtige Entscheidung mehr. Der Klassenerhalt war gesichert und die Qualifikation für das Finale nicht mehr möglich. Das
Ziel war es sich mit einem Sieg aus der laufenden Saison zu verabschieden. Erneut konnte Petra Zublasing auf Position eins mit 397 Ringen  ihr Leistungsvermögen bestätigen und sicherte Hilgert gegen Jessica Kregel, mit 393Ringen, den ersten Punkt. Obwohl der Rest der Mannschaft am heutigen Tag eine gute Leistung zeigte, stand es nach dem regulären Wettkampf wieder nur 2:2. Erneut musste im Stechen über Sieg und Niederlage entschieden werden.  An Position fünf erzielte Tatjana Poseiner, genau wie Ihre Gegnerin, 392 Ringe. Dieses Stechen wurde diesmal erst beim zweiten Stechschuss entschieden, wieder einmal war das Glück nicht auf Seite des TuS Hilgert. Diese Partie endete aus Sicht des TuS Hilgert mit 2:3.

Somit ist das Fazit des TuS Hilgert für diese Saison eher ernüchternd. Das Saisonziel Finalteilnahme wurde klar verfehlt. Auch gelang es dem Team meistens nicht, bei allen Wettkämpfen ein konstant hohes Leistungsniveau zu halten. Hinzu kam in dieser Saison noch das außergewöhnliche Pech alle partieentscheidenden Stechen verloren zu haben. Positiv hervorgehoben werden kann der Neuzugang Petra Zublasing, die in all ihren Wettkämpfen Leistungen auf Weltklasseniveau bot und somit ein echter Glücksgriff für den TuS Hilgert ist. Allen anderen Teammitgliedern gelang es zumindest bei einigen Wettkämpfen ihr hohes Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen. Nur leider fehlte dem Team in den entscheidenden Begegnungen die allerletzte Konsequenz um die nötigen Siege für die Finalteilnahme einzufahren. Trotz des durchwachsenen Saisonverlaufs blickt das Team positiv in die Zukunft und die Verantwortlichen des TuS starten mit der Planung für die kommende Saison. Mit dann hoffentlich etwas mehr Wettkampfglück möchte die Mannschaft wieder alles daran setzen das nächste Bundesligafinale zu erreichen.
AH
                       
                                                      Petra Zublasing voll konzentriert            

 


Hilgert holt wichtige Punkte im Kampf um einen Finalplatz

Mit dem 3:2 Sieg gegen Düsseldorf hat Hilgert einen wichtigen Sieg eingefahren und somit die Tür für den Finaleinzug offen gehalten.
Beim Ausrichter im thüringischen Dorndorf konnte Hilgert gegen die nunmehr immernoch sieglosen Düsseldorfer an den Positionen 1, 4 und 5 die entscheidenden Einzelpunkte zum Sieg holen.
Der Sieg gelang, obwohl Hilgert erneut auf seine beiden Spitzenschützen, Niccolo Campriani und Petra Zublasing, verzichten musste. Beide halten sich im Rahmen ihres Studiums zur Zeit in den USA auf. So musste Erich Schmul, aufgerückt auf Position 1, unsere derzeitige Spitzenschützin Petra Zublasing vertreten. Dieses gelang ihm in hervorragender Art und Weise in einer spannenden Begegnung gegen Jessica Mager. Bis zum letzten Schuss behielt er die Nerven und konnte seine Gegnerin mit 396 zu 395 Ringen besiegen. Auf den Positionen 2 und 3 gelang es Manuela Felix und Tatjana Poseiner nicht ihre Normalform abzurufen und beide mussten ihre Einzelpunkte Düsseldorf überlassen. Henri Junghänel  konnte an Position 4, zum ersten Mal in dieser Saison, sein Leistungsvermögen mit 396 Ringen zeigen. Seiner Gegnerin Melanie Großmann, die 388 Ringe erzielte, ließ er damit keine Chance. Auch Thomas Hoche, an der für ihn ungewohnten Position 5, bestätigte mit 393 Ringen seine wieder ansteigende Form. Seine Gegnerin Eva Richert, die 388 Ringe erzielte, wurde von Thomas über den gesamten Wettkampf auf sicherer Distanz gehalten.

Durch den knappen, aber verdienten Sieg hat Hilgert nun immer noch die Möglichkeit einen Finalplatz zu erreichen. Bei den beiden letzten Gegnern von Hilgert, Buer Bülse und Münster, handelt es sich um zwei direkte Konkurrenten um einen der Finalplätze. Sollten gegen diese beiden Teams zwei Siege gelingen, könnte Hilgert eine Saison mit einem schlechten Start noch zu einem versöhnlichen Abschluss bringen. Das letzte Wettkampfwochenende dieser Saison bestreiten alle Teams der Bundesliga Nord gemeinsam am 12. Und 13. Dezember in Paderborn.
     
      Glückliche Gesichter nach dem verdienten Sieg

    

 

 

Ellen und Andrea feuerten ordentlich ihr Team an, das gefiel dem MDR-Fernsehen sehr.










 


Hilgert erkämpft sich einen Sieg und muss mit Niederlage eine dramatische Entscheidung erleben

A
m 07. und 08. November mussten die Hilgerter Schützen in Nordstemmen gegen die Mannschaften von Dorndorf/ Rhön (Thür.)  sowie SSV Elsen (Paderborn) antreten.

Verstärkt konnten wir zum ersten Mal unsere Nummer 1 Petra Zublasing präsentieren. Allerdings wussten wir auch, dass wir mit Dorndorf zwar den Aufsteiger und momentan punktgleich mit uns Tabellenletzten als Gegner hatten, diesen allerdings in keinster Weise unterschätzen durften. Und so war es dann auch. Dorndorf zeigte eine sehr gute Leistung – doch zum Glück konnten unsere Schützen gut kontern und „noch einen draufsetzen“.

Und so endete die Partie 3 : 2 für Hilgert.

Petra legte an Position eins 396 Ringe vor. Dies konnte ihr Gegner Vaclav Haman nicht halten und so gewann Petra ihren Einzelpunkt mit 396 zu 393 Ringen. Klasse Leistung Petra für Deinen „ersten Auftritt“ in der Bundesliga!!
An Position 2 konnte unser Erich Schmul die Partie mit einer Superleistung knapp behaupten. 394 Ringe für Erich und 393 Ringe für Florian Dehmel. Der letzte Schuss entschied über Sieg, Stechen oder Niederlage. Aber Erich hat wieder einmal seinen Kampfgeist gezeigt und einen Sieg für uns erkämpft!
Manuela schoss die ersten 20 Schuss einen tollen Wettkampf und konnte so ihre Gegnerin „in Schacht halten“. Jedoch nach einem plötzlichen Einbruch in der 3. Serie konnte ihre Gegnerin Michaela Thaut wieder nachziehen. Manuela griff zwar in der 4. Serie noch einmal an und schoss 99 Ringe; aber es reichte leider nicht und so gewann Dorndorf mit 392 zu 391 Ringen.
Thomas, durch die letzten 2 Wettkämpfe von Position 1 auf Position 4 gerutscht, hatte einen verhaltenen Start mit 96 Ringen; konnte sich aber dann in der 2. Serie auf 99 Ringe verbessern. Sein Gegner Danielo Zeihs lag bis dahin bereits 5 Ringe zurück. Dieses Polster hat gereicht, dass Thomas in der 3. Serie wieder keine optimale Serie schoss. Danielo rückte daher wieder auf und konnte seinen Rückstand um 3 Ringe verbessern. Aber am Schluss wissen wir, dass Thomas stark sein kann und dies zeigte er uns dann auch. Er schoss nochmals 99 Ringe und konnte den Wettkampf mit 390 zu 386 Ringen gewinnen!
Tatjanas Gegnerin Nadja Hille lag nach 20 Schuss 1 Ring vor ihr. Unsere „Schnellschützin“ legte dann mit 97 und 99 Ringen in der 3 und 4. Serie 390 Ringe vor – in der Hoffnung, dass Tatjana ihre Gegnerin damit unter Druck setzen kann. Es sah auch zuerst danach aus, denn Nadja schoss in der 3. Serie nur 96 Ringe. Allerdings kämpfte sie bis zum Schluss und beendete den Wettkampf ebenfalls mit 99 Ringen. Damit stand es am Schluss 392 zu 390 Ringe für Dorndorf.

Der Wettkampf war entschieden. Damit konnte man zufrieden und mit ein bisschen Selbstbewusstsein in den neuen Wettkampf gehen.

Am Sonntag musste nun die Mannschaft gegen SSV Elsen – den derzeitigen Tabellenführer – antreten. Dass dieser Wettkampf äußerst schwer werden würde, war jedem klar. Elsen hatte am Vortag ein grandioses Ergebnis hingelegt. Allerdings hatten wir gegen Elsen in der Vergangenheit bereits 2 x gewonnen.

An Position 1 schien es auf jeden Fall, dass die Partie sehr knapp enden würde.
Dick Boschmann und Petra Zublasing schossen auf hohem Niveau. Petra schoss ihren Wettkampf etwas schneller – dies wurde Dick zum Verhängnis. Mit einer 9 beendet er den Wettkampf. Somit hatten beide 395 auf der Anzeigentafel. – Ein Stechen war fällig.

An Position 2 zeigte sich schnell, wer der Matchwinner sein würde. Leider lief es bei Erich nicht so gut und er konnte seinen Wettkampf mit nur 386 Ringen abschließen. Sein Gegner zeigte seine Stärke und konterte mit 395 Ringen.
Manuela schoss einen durchgehend guten Wettkampf. Die ersten 30 Schuss lag sie um 2 Ringe hinten. Ihr Gegner Damian Kontny schwächelte in der letzten Serie und somit konnten beide 391 Ringe erzielen – es hieß wieder Stechen.
Daniel Butterweck und Henri Junghänel nahmen sich in den ersten 30 Schuss keinen Ring ab. Um 1 Ring lag Daniel vor Henri. Allerdings konnte Henri das Niveau nicht ganz halten und musste leider seinen Punkt mit 395 zu 392 Ringen abgeben.
Tatjana schoss zwar in der ersten Serie etwas schwächer, konnte aber ihre letzten beiden Serien mit jeweils 100 Ringen beenden. Sehr gute 394 Ringe standen bei ihr am Schluss an der Tafel.  Eigentlich müsste man meinen, dass müsste für einen Sieg auf Position 5 reichen! Aber wir wurden eines besseren belehrt. Ihre Gegnerin Nadine Schüller schoss unerwartet 397 Ringe!

An Position 1 und 3 musste nun noch „gestochen“ werden.
Dies erledigte Manuela kurz und knapp im ersten Schuss. Sie schoss eine 10; Damian Kontny eine 9. Dieser Punkt ging nach Hilgert.
Bei Petra Zublasing und Dick Boschmann sollte es noch etwas länger dauern. Beide schossen 3 x eine 10 und somit hieß es dann ab dem 4. Schuss „Zehntelwertung“. Petra legte vor – eine 10,7. Wir freuten uns riesig. Das musste der Sieg sein – Dick zog nach, ebenfalls 10,7.

Petra schoss den 2. Schuss auf „Zehntelwertung“: 10,1 –  Dick zog wieder mit ebenfalls 10,1 nach.

Der dritte bzw. nun insgesamt sechste Stechschuss folgte! Petra legte wieder vor, 10,3 – Dick schoss eine 10,5. Das Match war entschieden. 4 zu 1 für SSV Elsen. Mit 6 Stechschüssen dürften die beiden wohl einen lange gültigen Rekord aufgestellt haben!

Aber eine sehr gute Leistung von Petra, sowie dem Rest vom Team.

Für die restlichen Partien bedeutet dies nun, dass das Team des TuS Hilgert alles daran setzen wird nur noch Siege einzufahren. Eine Teilnahme am Finale ist damit, mit etwas Glück, noch möglich!
Autor: Andrea Heyland

 

Zum Bild:
Henri Junghänel voller Konzentration.

 

 

 





 


Schwacher Saisonauftakt beschert Hilgert leider keine wichtigen Punkte

Zum Saisonauftakt am vergangenen Wochenende in Hilgert konnte die Mannschaft um den Trainer Carsten Hees leider keinen Sieg einfahren.
Hoch motiviert gingen alle Schützen in die neue Saison; leider konnte noch nicht jedes Teammitglied die nötige Leistung abrufen

Am 1. Wettkampftag hieß der Gegner Nordstemmen. Dass Nordstemmen kein einfacher Gegner sein wird, war von Anfang an klar. Auch diese Mannschaft hatte sich verstärkt durch einige Neuzugänge.
Thomas Hoche an Pos. 1 konnte leider nicht gegen seine Gegnerin aus Dänemark Stine Andersen punkten. Der Punkt ging mit 395 zu 393 nach Nordstemmen.

An Pos. 2 schoss Henri Junghänel gegen David Kroll. Die Partie sah zuerst nach einem Sieg für Nordstemmen aus. Jedoch konnte Henri sich bei den letzten 20 Schuss steigern und sein Gegner zeigte Schwäche. Am Schluss hieß es 388 zu 388. Im Stechen konnte Henri seine Stärke beweisen und gewann ganz gekonnt seinen Punkt.

Erich Schmul zeigte wieder einmal sein ganzes Können und ließ seiner Gegnerin nicht den Hauch einer Chance. 397 für Erich; 389 seine Gegnerin Anja Korf

Tatjana Poseiner konnte zwar sehr schnell ihren Wettkampf beenden und 391 Ringe vorlegen; allerdings zeigte ihre Gegnerin Kirsten Möller keine Nerven und siegte mit 3 Ringen Vorsprung.

Ebenso konnte Manuela Felix leider nicht an die Leistung ihres Gegners Henrik Borchers anknüpfen und verlor mit 4 Ringen Differenz.
Ein Wettkampf der im gesamten Verlauf sehr knapp war und auf Augenhöhe geführt wurde. Letztlich das notwendige Glück gesellte sich auf die Seite des Gegners.

Am 2. Wettkampftag sollte nun ein Sieg gegen Hamm folgen.
Die Halle war gut besucht, die Fans feuerten an und das Team des TuS Hilgert wollte die Niederlage vom Vortag wieder wett machen. Jedoch erwischte die Mannschaft des TuS einen rabenschwarzen Tag
Thomas Hoche konnte aufgrund gesundheitlicher Probleme an seine gute Leistung vom Vortag nicht anknüpfen. Er verlor den Punkt gegen Tiia Törmäiä mit 385 zu 392 Ringen.

Henri Junghänel verlor in einer bis zum Schluss offenen Partie gegen Mareike Ostkamp leider nur um 1 Ring (390 zu 389).
Erich Schmul konnte mit all seiner Erfahrung an seine Leistung vom Vortag anknüpfen und holte mit 393 Ringen sicher seinen Punkt.
Tatjana Poseiner musste sich aufgrund eines unbemerkten Waffendefektes relativ schnell ihrer Gegnerin Melanie Kunz geschlagen geben.
Manuela Felix erzielte gute 392 Ringe, musste jedoch auf ihrer Position ins Stechen. Manuela verlor dies knapp und somit gingen 4 Einzelpunkte an die SG Hamm.

Fazit:
Das individuelle Leistungsvermögen wurden am vergangenen Wochenende sicherlich nicht voll ausgeschöpft. Dem Team bleibt somit noch einige Luft nach oben, hier brennen alle darauf, dieses am nächsten Wettkampfwochenende unter Beweis stellen zu können. Ebenso steht dem TuS an dem kommenden Wochenende wieder die italienische Top-Schützin Petra  Zublasing zur Verfügung, was allen Beteiligten mit Blick auf die nächsten Gegner zusätzliche Zuversicht verleiht.
Autor. Andrea Heyland
   
   "Sir" Erich Schmul zeigte sich in Top-Form und holte in beiden Wettkämpfen den Punkt für uns

 


 Bundesliga - Nord - Start am 24. Oktober 2009 in Höhr-Grenzhausen

Das Neueste von der Mannschaft des TuS Hilgert e.V.

Neuzugänge:

1. Petra Zublasing (Italien), * 30.06.1989
   
Mitglied der italienischen Nationalmannschaft
    Aktuelle Erfolge:  Junioren-Europameisterin 2009
                                  2. Platz WC Luftgewehr Mailand 2009
Verein der Vorsaison: Regionalliga Süd – SG Holzolling Schnitt: 395,02

Bei Petra Zublasing handelt es sich für uns um eine starke Neuverpflichtung, die sich in diesem Jahr in die Weltspitze geschossen hat. Sie ist die Ergänzung für Niccolo Campriani, um unsere Mannschaft in den Wettkämpfen an Position 1 zu vertreten. Dass sie an dieser Position in der Lage sein wird, gegen starke Gegner Punkte zu gewinnen, hat sie mit hervorragenden Ergebnissen in der letzten Saison in der Regionalliga Süd bewiesen.

2. Julia Palm, * 18.02.1986
   
Verein der Vorsaison: Bundesliga Nord - Post SV Düsseldorf, Schnitt: 389,67

Juli Palm ist trotz ihres noch jungen Alters bereits eine erfahrene Bundeligaschützin, über deren Verpflichtung der Verein sehr glücklich ist. Sie stellt eine ideale Ergänzung zum bereits bestehenden Kader dar und mit ihr ist eine langfristige Zusammenarbeit geplant. Sie passt somit bestens in das Konzept der Teamleitung, eine Mannschaft mit hoher Leistungsdichte und personeller Konstanz für die Zukunft zu bilden. Der Verein schätzt das Leistungsvermögen von Julia um ein vielfaches höher ein, als das, was sie in der letzten Saison zeigen konnte.

Abgänge: Sabrina Sena (Italien)

Sabrina hat den Verein aus persönlichen Gründen verlassen, insbesondere die hohe Belastung durch ihre Mitgliedschaft in der italienischen Nationalmannschaft, ihre Berufsausbildung und die Bundesliga waren die Gründe hierfür. Nicht zuletzt aber auch die starke Konkurrenz durch Niccolo um den einzigen Startplatz für Ausländer in der Mannschaft. Menschlich, wie auch sportlich bedauern wir ihren Abgang sehr, konnten ihre Argumente jedoch gut nachvollziehen.

Mannschaftskader gesamt:

 1.
Niccolo Campriani
 2. Petra  Zublasing
 3. Thomas Hoche
 4. Henri Junghänel
 5. Erich Schmul
 6.
Manuela Felix
 7. Tatjana Poseiner
 8. Julia Palm

Trainer:  Carsten Hees

1.  Vorsitzender:  Günther Schwaderlapp
Geschäftsführerin: Hanni Klein

Da der Verein den Abgang von Sabrina durch die Verpflichtung von Petra hervorragend kompensieren konnte, stellt die aktuelle Mannschaft mit den Neuzugängen eine ernsthafte Konkurrenz für einen der ersten 4. Plätze in der Liga Nord dar.

 Gerade Henri Junghänel hat zum Ende seiner ersten Bundesliga-Saison bewiesen, dass er in der Liga Top-Resultate schießen kann. Manuela Felix und Tatjana Poseiner sind ebenso wie Henri aktuell Mitglieder der Nationalmannschaft, gerade Tatjana hat mit Ihrer diesjährigen Teilnahme an der Luftgewehr EM  ihre Leistung bestätigen können. Genauso wurden diese Drei für die aktuelle EM-Sichtung Luftgewehr nominiert.

Und nicht zuletzt haben wir mit Erich Schmul und Thomas Hoche zwei ganz erfahrene alte Bundesligaschützen in unseren Reihen, die dem Team zusätzliche Stabilität verleihen.

Insgesamt verfolgen wir auch in diesem Jahr wieder das Ziel, durch eine homogene Mannschaft die gesamte Leistung des Teams wieder ein Stück zu steigern und uns so langfristig in der Spitzengruppe der Bundesliga Nord zu etablieren.

Allerdings ist gerade unser Verein durch die doch relativ kurzfristige Verlegung des World-Cup Finales stark betroffen. So müssen wir leider direkt am ersten Wettkampfwochenende auf unsere beiden Spitzenschützen Niccolo und Petra verzichten, die sich beide hierfür qualifizieren konnten. Natürlich freuen wir uns mit ihnen über diesen tollen sportlichen Erfolg, der ja auch das Leistungsvermögen der Beiden wiederspiegelt. Gegenüber anderen Bundesligavereinen ist uns hier jedoch ein ganz klarer Nachteil entstanden.

Jedoch schätzen wir unseren Kader stark genug ein, um das erste Wettkampfwochenende (unseren Heimkampf),  trotzdem erfolgreich absolvieren zu können. Die Qualifikation für das  Bundesligafinale ist auch in dieser Saison für uns ganz klar das Minimalziel.

                              Bundesliga Sportschiessen  

   TuS Hilgert belegt Platz 4 beim Finale in Coburg
 

Am vergangenen Wochenende fand das Bundesligafinale im Luftgewehrschiessen der 8 besten Mannschaften der Gruppe Süd und Gruppe Nord in Coburg statt.
Vor ausverkauften Rängen in der Sporthalle in Coburg musste der TuS Hilgert, der die Vorkämpfe in der Bundesliga Nord mit dem 3. Platz beendete, im Viertelfinale gegen den Gegner Affalterbach / Gruppe Süd antreten.    
siehe Bild▼

Die Ausgangsbasis war für beide Vereine gleich, ein Favorit konnte für diese Begegnung nicht benannt werden. Es war damit zu rechnen, dass diese Partie knapp ausgehen wird, da Affalterbach/ Baden Württemberg (bislang 3maliger Deutscher Mannschaftsmeister) mit dem Top Schützen Gagang Narang aus Indien auftreten würde.
Doch das Team des TuS Hilgert ging mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung. So entschied Niccolo Campriani das Aufeinandertreffen zweier Weltklasseschützen gegen den Inder mit 395 Ringen für sich.
Ebenso Manuela Felix an Position 4, die mit 391 Ringen und 4 Ringen Vorsprung ihren Punkt sicher gewinnen konnte.
Henri Jungänel und Tatjana Poseiner mussten ihre Punkte leider chancenlos abgeben.
Die Überraschung und Entscheidung wurde durch Thomas Hoche erzielt. Er lag nach der 1 abgeschlossenen Serie hinter seiner Gegnerin weit zurück; konnte aber in den letzten 3 Serien (299 Ringe) mit einer grandiosen Aufholjagd seinen Rückstand aus der ersten Serie wieder wettmachen und gewann mit 392 zu 388 Ringen.     

Somit siegte das Team mit 3 : 2 Punkten gegen Affalterbach und zog damit verdient ins Halbfinale ein.

Im Halbfinale fand am selben Tag das hochdramatische Match TuS Hilgert gegen St. Hubertus Elsen (Paderborn) statt. Die beiden Teams aus der Gruppe Nord zeigten Sport auf allerhöchstem Niveau und die Begegnung konnte lediglich erst durch einen Stechschuss entschieden werden.
An Position 1 zeigte Niccolo Campriani vom TuS Hilgert wieder sein ganzes Können (396 Ringe) und konnte gegen den ansonst souveränen Holländer Dick Boschmann einen sicheren Punkt holen.
Auch die Partie 2 wurde auf höchstem Niveau geschossen. Henri Junghänel erreichte eine Spitzenleistung von 396 Ringen; seine Gegnerin schoss 397 Ringe. Und so ging dieser Punkt leider an Hubertus Elsen.
Erich Schmul an Position 4 schoss sehr gute 395 Ringe und konnte klar seinen Gegner um 5 Ringe besiegen. Leider gewann Manuela Felix an Position 5 trotz eines guten Ergebnisses von 391 ihren Punkt nicht.
Alles konzentrierte sich nun auf die entscheidende Partie an Position Nr. 3. Thomas Hoche und sein Gegner Damian Kontny lagen gleichauf und dies bis zum Schluss. Beide erzielten 391 Ringe.
So musste ein Stechschuss über den Einzug ins Finale entscheiden. Die Elsener hatten nur schon mit viel Glück durch einen Stechschuss die erste Runde überstanden. Auch bei dieser Entscheidung durch einen Stechschuss blieb Fortuna auf der Seite der Elsener, da Damian eine 10 und Thomas eine 9 schoss.

So endete eine hochklassige Partie, die eigentlich keinen Verlierer verdient hatte, wiederum glücklich zugunsten der Elsener.  Elsen konnte somit in das Finale und Hilgert in das sogenannte „kleine Finale“ um Platz 3 einziehen.

Der TuS Hilgert traf in diesem „kleinen Finale“ auf die HSG München, die am Vortag im Halbfinale gegen Coburg verlor.
Beide Mannschaften zeigten eine Spitzenleistung, die Sportler des TuS mussten sich jedoch an diesem Morgen einem Gegner mit 3:2 geschlagen geben, der an den entscheidenden Positionen den berühmten „Tick“ besser war.
Niccolo Campriani mit 396 Ringen; Henri Junghänel mit 395 Ringen, Thomas Hoche mit 394 Ringen, Erich Schmul 392 Ringe und Manuela Felix 390 Ringe erzielten insgesamt ein ganz exzellentes Mannschaftsergebnis.

Deutscher Meister in dieser Saison wurde die SG Coburg, die gegen die zum Schluss chancenlosen Schützen von St. Hubertus-Elsen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnten.
Der 4. Platz ist sicherlich sehr unglücklich, zumal alle 4 Finalisten das Leistungsniveau besaßen, den Meistertitel zu erringen.

Als Fazit bleibt, dass die Mannschaft des TuS Hilgert berechtigt zu den besten Teams Deutschlands gehört und mit dem besten Mannschaftsschnitt und dem besten einzelnen Mannschaftsergebnis der Vereine aus der Gruppe Nord während dem diesjährigen Finale eine eindrucksvolle Visitenkarte abgegeben hat. 
Auch die Unterstützung der etlichen mitgereisten Fans, die ihre Mannschaft vor Ort frenetisch angefeuert haben, ist eine besondere Erwähnung wert. In einheitlichen Vereinsfarben, lautstark und doch stets fair haben auch sie dort einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Andrea Heyland/Carsten Hees
            
                                  
Der TuS-Fanblock war immer lautstark dabei!



 
                                                     Danke

Die Teammitglieder der Abteilung Sportschützen/ Bundesliga möchte das angefangene neue Jahr nutzen, um sich bei der Vereinsführung des TuS Hilgert ganz herzlich zu bedanken.

Dieser Dank gilt ganz besonders Hanni Klein für ihren vorbildlichen organisatorischen Einsatz und für das immer offene Ohr, dies nicht nur „rund um die Bundesliga“. Weiterhin sei an dieser Stelle dem Trainer Carsten Hees herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz und die ebenfalls sehr hilfreiche Unterstützung der 2. Mannschaft gedankt. Carsten ist ein beeindruckender Trainer und er hat sich im vergangenen Jahr außerordentlich für die Betreuung, das Training sowie die Organisation und das Zusammenwirken beider Mannschaften eingesetzt und hat dafür einen sehr großen Teil seiner Freizeit zur Verfügung gestellt. Ebenso sei Herrn Stefan Breitenfeld für die Unterstützung in „allen Fällen“ gedankt.

Dass wir Wolfgang Hartwig als Fanbeauftragten gewinnen konnten, darüber sind wir sehr froh. Er hat immer den direkten Draht zu allen Fans bzw. dem sog. Fanclub.

Last but not least sei an dieser Stelle auch Andrea Heyland erwähnt. Sie ist für die Reiseplanung, den Informationsfluss sowie die Rundumbetreuung vor und während der Wettkämpfe zuständig. Ebenso übernimmt sie seit kurzem die Berichterstattung unserer Homepage! Vielen Dank

Ebenso danken wir allen Freiwilligen für ihre Arbeit, den Aufbau und Abbau der Standanlage beim Heimkampf, den weiteren Organisatoren für ihren Einsatz und den Mitreisenden für ihre unermüdliche Ausdauer bei den doch sehr spannenden und nervenaufreibenden Wettkämpfen.

TuS Hilgert
Abteilung Sportschiessen
 

TuS Hilgert qualifiziert sich für das Finale am 06/07.02.2009 in Coburg
                                 3. Platz in der Tabelle Nord

Unsere Mannschaft hat es geschafft – wir sind in Coburg dabei!
Herzlichen Glückwunsch an das Team!

Mit einer sehr guten Leistung am letzten Wettkampfwochenende in Gelsenkirchen konnten unsere Schützen mit 2 Siegen der letzten beiden Wettkämpfe in der Vorrunde sich für das Finale der besten 8 Mannschaften der Bundesliga Nord und Süd im Kampf um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.
Dies ist sicherlich auch unserem Neuzugang Niccolo Campriani, der mit einer Top-Leistung seinen ersten Bundesligaeinsatz krönte, mitzuverdanken.

In der Begegnung gegen Düsseldorf stellte Niccolo sein ganzes Können unter Beweis. Zu Beginn schoss er 3 x 100; lediglich in der letzten Serie schoss er dreimal knapp daneben. Sein Endergebnis mit 397 Ringen konnte Britta Kurth von Düsseldorf nicht mehr erreichen.
Klasse Nicco!

Thomas schoss mit 391 ein gutes Ergebnis; nur leider zu wenig, um zu gewinnen. Seine Gegnerin Jessica Mager schoss ebenfalls 391 Ringe. Am Ende bedeutete dies ein Stechen. Aber wir kennen ja unseren Thomas. Beim Stechen hat er die Ruhe weg. Und so war es dann auch. Beide schossen 3 x 10. Dies bedeutete beim nächsten Schuss geht es um Zehntel. Mit einer sauber geschossenen 10,5 von Thomas gegen eine 10,1 von Jessica ging dieser Punkt mit Jubel und Applaus an Thomas. Super Leistung - Herzlichen Glückwunsch Thomas!

Niccolo gratuliert Thomas zum geglückten Stechschuss!  >>>>>>>>>>>>>>>>>>

Begrüßung von Erich durch die Fans▼
                                                     ▼












 


Erich schoss ebenfalls einen ordentlichen Wettkampf mit 392 Ringen.     Am Anfang schien es so, dass auch diese Partei knapp ausgehen sollte. Aber Erichs Gegnerin brach in den letzten beiden Serien ein und so konnte Erich den Wettkampf locker mit 7 Ringen Vorsprung gewinnen. Herzlichen Glückwunsch Erich!

An Position 4 schoss Henri mit 396 Ringen eine Top-Leistung! Dies allerdings auch seine Gegnerin Eva Richert. So hohe Ergebnisse an dieser Position sind eher selten; aber wie man sieht kommt so etwas auch vor. Auch hier musste diese Partie ins Stechen gehen. Wie in der 2. Partie brauchte es ebenfalls 4 Stechschüsse, um die Partie endgültig zu entscheiden. Leider ging dieser Punkt nach Düsseldorf – aber Kopf hoch Henri! Deine Leistung war fantastisch!!

<<<<<<Warten auf den Stechschuss!

Alles sah danach aus, dass die 5. Partie ebenfalls durch ein Stechen entschieden werden musste. Manuela Felix und Ihr Gegner Markus Andrzejewski lagen nicht nur zeitlich, sondern auch ringmäßig gleichauf. Am Schluss des Wettkampfes wurde Manuela etwas schneller und schloss ihren Wettkampf mit hervorragenden 393 Ringen ab. Markus hatte noch seinen letzten Wettkampfschuss vor sich. Bei einer 10 wäre es zu einem Stechen gekommen. Er schoss eine 9 und damit war der Punkt für Hilgert – wenn auch knapp – sicher. Herzlichen Glückwunsch Manuela.

Der Verein gratuliert ganz herzlich zu diesem Mannschaftssieg gegen Düsseldorf!!

Auch bei der zweiten Begegnung gegen Buer Buelse zeigte die Mannschaft eine geschlossen gute Leistung.
War doch das Ticket für das Bundesligafinale bis dahin noch nicht zu 100% sicher. Ein 5 : 0 Sieg für Buelse hätte die Finalteilnahme unserer Mannschaft noch verhindern können. Buer Bülse ist ein sehr ernst zu nehmender Gegner; jedoch sind wir davon ausgegangen, dass ein Einzelpunkt für uns in dieser Partie sicher zu holen ist.

Und so war es dann auch. Nein, es war noch viel besser.

Niccolo trat gegen Thorsten Krebs an. Die Partie versprach äußerst spannend zu werden, da auch Thorsten sich in einer sehr guten Form befindet. Es kam zu einem hochklassigen Schlagabtausch. Am Ende stand für Thorsten 395 Ringe auf der Anzeige und für unseren Nicco 398 – wow, was für eine Klasseleistung!

Thomas hatte bei diesem Match ein leichtes Spiel. Seine Gegnerin Alexandra Christ erwischte einen schlechten Anfang. Thomas konnte dies ausnutzen und mit einem Ergebnis von 392 seinen Punkt festmachen. – wir gratulieren Dir!

Erich konnte nicht ganz seine optimale Leistung abrufen; aber kämpfte bis zum Schluss – Respekt! Gegen seine Gegnerin Laurence Brize – eine bislang erfahrene Bundesligaschützin – hatte Erich diesmal keine Chance. Er verlor mit 388 zu 393 Ringen. Erich ist ein Kämpfer und wird sicherlich bei den nächsten Wettkämpfen wieder seine optimale Leistung abrufen können.

Henri zeigte wieder an Position 4 eine Klasseleistung. Mit 397 Ringen konnte er sich gegenüber dem letzten Wettkampf sogar noch steigern – Henri, es ist eine Freude, Deinem Können und Deiner Technik zuzuschauen.
Sein Gegner, Mike Eckhardt, der ebenfalls eine hervorragende Leistung hinlegte, hatte jedoch gegen Henri keine Chance. Die Partie endete mit 397 zu 393.

An Position 5 fand Manuela anfangs nicht ganz in Ihren Rhythmus. Es stand schon früh fest, dass Manuela diese Begegnung nicht gewinnen konnte. Jedoch kämpfte auch sie bis zum Schluss und verlor die Partie mit 397 zu 392. Sauber geschossen und gekämpft Manuela.
Fazit dieses Wettkampfwochenendes:

Mit Niccolo Campriani haben wir nicht nur eine unglaublich leistungsmäßige Bereicherung unseres Teams erfahren, sondern auch persönlich ein Teammitglied gewonnen, welches auch am Rande des Schießsports sehr sympathisch erscheint. Durch seine unkomplizierte Art passt er hervorragend in unser Team!

Dies muss man auch ganz klar von Henri sagen. Durch seine fröhliche und nette Art hatten wir ja schon lange festgestellt, dass er ins Team passt. Mit seiner Leistung am vergangenen Wochenende wissen wir, dass er zu den absoluten Top-Schützen in Deutschland gehört. Wir sind stolz, dass er für Hilgert an den Start geht.

Thomas ist ein absolut konstanter Leistungsträger unseres Teams. Wir wissen, dass er sich manchmal ein paar Ringe mehr wünscht; aber das wird schon. Durch seine sympathische Art passt er hervorragend zur Mannschaft nach Hilgert und wünschen uns, dass er für uns bei weiteren Wettkämpfen an den Start geht.

Mit Erich wissen wir, dass wir einen erfahrenen Wettkampfschützen im Team haben. Wir wissen auch, dass er – wenn es darauf ankommt – ein sehr konzentrierter und verlässlicher Schütze ist. Wenn jemand einen Wettkampf mit 14 Zehnern beenden muss, um ihn zu gewinnen und dies dann auch noch tut, dann ist das eine absolute Top-Leistung. Höchsten Respekt Erich für den konzentrierten Kämpfergeist am 26.10.2008 in Hilgert.

Manuela hatte einen schlechten Start erwischt; sich aber dann noch an ihre Gegner herangekämpft. Top-Leistung – wir hoffen, dass sie diese auch weiterhin abrufen kann.

Tatjana Poseiner war am letzten Wettkampfwochenende leider nicht anwesend. Aber auch hier muss man sagen, dass sie bislang gezeigt hat, dass sie auch unter Druck gute Ergebnisse schießen kann. Wir wünsche Ihr, dass sie weiterhin ihre Top-Leistung zum richtigen Zeitpunkt abrufen kann.
Das Team der Redaktion

 

Die Schützen bedanken sich für die lautstarke Unterstützung bei ihren Fans

                          Der Wettkampf gegen Deiringsen -
                      von Spannung nicht mehr zu überbieten!

Es ging um die Ergreifung eines Finalplatzes  - für Deiringsen um den Verbleib oder Abstieg aus der Bundesliga.
Beide Mannschaften kämpften – und es war verdammt knapp!
Thomas schoss an Position 1 gegen Kerstin Appelbaum. Thomas schoss schneller als seine Gegnerin. Dies war wohl sein Vorteil, denn Kerstin schoss in den letzten 5 Schüssen noch 2 Neuner. Das Endergebnis war 394 zu 393 für Thomas. Eine sehr gute Leistung!
Erich legte eine Superleistung hin. Er führte bis zu seinem 39. Schuss gegenüber seiner Gegnerin mit 2 Ringen. Aber dann zeigte er doch Nerven und schoss als letzten Schuss eine 8. Beide hatten 392 Ringe. Dies bedeutete ein Stechen. Nach dem 3. Stechschuss verlor Erich leider dieses Stechen. Schade, aber trotzdem – Erich eine Klasseleistung!

Henri begann seinen Wettkampf relativ langsam. Seine Gegnerin war bereits fertig, als er noch 15 Schuss zu absolvieren hatte. Bis dahin lag er 3 Ringe vor seiner Gegnerin Nina Koop. Aber dann zeigte Henri warum er zu den absoluten Top-Schützen gehörte. Er schoss in der 3. Serie nur noch eine Neun. Bei der vierten Serie stand am Monitor 100 Ringe. Die Partie endete 393 zu 391. Herzlichen Glückwunsch Henri!
Manuela schoss an Position 4. Zuerst fand sie in den Wettkampf nicht hinein, hatte dann ein technisches Problem mit ihrem Gewehr und verlor daher mit 383 zu 391. So etwas passiert. Wir sind aber sicher, das nächste Mal läuft es besser!
Tatjana war wieder einmal die schnellste – was sicherlich ein sehr großer Vorteil ist.
Sie legte nach ca. 23 Minuten ein Ergebnis von 393 Ringen vor. Ihr Gegner Denny Nikkelens hatte bis dahin erst 27 Schüsse abgegeben und lag einen Ring vor Tatjana. Alles deutete auf einen Sieg für Hilgert; aber dies lies sehr lange auf sich waren. Denny schoss eine 10 nach der anderen und erst der 39. Schuss mit einer 8,9 machte alles klar. Der Punkt ging mit viel Glück nach Hilgert. Super gekämpft und hoch geschossen. Wir gratulieren Dir Tatjana.
Fazit:
Bei diesem Wettkampf war die Spannung absolut nicht zu toppen. Ständige Führungswechsel auf der Meyton-Anlage verwirrten das Publikum fast bis zum Schluss. Als Zuschauer ist diese Situation fast nicht zu ertragen. Von kalten Händen und Füßen bis zum Zittern in die Knie ließen uns unsere Top-Schützen sehr lange in diesem Zustand. Umso schöner dann die Gewissheit: Sieg für Hilgert!
 

 

Erster Bundesliga-Luftgewehr-Heimkampf

Wettkampfwochenende mit 2 Siegen!

Auch wir haben in unserer Halle mit Staunen die anderen Ergebnisse des ersten Wettkampftages zur Kenntnis genommen. Da war wieder mal zu beobachten, wie schwierig doch jedes Jahr der Start in eine neue Saison sein kann.
Auch wir hatten einen etwas zähen Start und dazu noch mit Wolthausen einen Gegner der uns das Leben schwer gemacht hat. Gerade die Begegnungen zwischen Erich Schmul und Tobias Gauster, sowie Thomas Hoche und Christian Stautmeister waren mit je einem Ring Differenz äußerst knapp. An Position 1 hatte Henri Junghänel bei seinem Bundesligadebüt gegen die Klasseleistung von Jessica Kregel mit 399 Ringen keine Chance. Zumal Jessica bei ihren letzten Schüssen ganz alleine am Stand zubringen musste. Von allen Zuschauern in der Halle wurde jeder Treffer in die Zehn bei den letzten Schüsse frenetisch bejubelt und nach dem letzten Schuss bekam sie auch den verdienten Sonderapplaus des Publikums für diese Leistung.
Die entscheidenden beiden Punkte wurden mit deutlichem Abstand von Manuela und Tatjana an den Positionen 4 und 5 geholt.

Am Sonntag ging es dann in die Begegnung gegen Münster. Gegen dieses Team war uns bisher noch nie ein Sieg gelungen und die Begegnungen waren immer sehr knapp. So kam es auch wieder, nur dieses Mal mit dem glücklicheren Ende für uns.
Wieder waren etliche Fans in die Halle gekommen und boten eine großartige Kulisse. Henris und Manuelas Gegner, Zoltan und Ursula, zogen  während des Wettkampfes Schuss für Schuss langsam davon und brachten beide ihren erarbeiteten Vorsprung sicher ins Ziel.

Tatjana und Christine lieferten sich an Position 5 während der ersten 20 Schuss ein Kopf an Kopf Rennen. Dann zog Tatjana jedoch das Tempo an und beendete ihren Wettkampf  weit vor Christine mit den Serien 98 Ringe und 100 Ringe. Dem Druck dieser Vorgabe konnte Christine nicht standhalten und Tatjana holte verdient ihren Punkt.

Der unglaublich spannende Teil des Tages spielte sich jedoch an Stand 3 und Stand 5 ab.
Martina Rave und Thomas Hoche ließen ihre Gegner Erich Schmul und Pirkko Endler mit Beendigung ihres Wettkampfes mit je noch zu absolvierenden 10 Schuss am Stand zurück.
Erich musste mit 100 Ringen und Pirkko mit 99 Ringen für einen Punktgewinn abschließen.
Und Erich kämpfte, schoss 10 um 10. Jeder Treffer in die Mitte wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Und als nach dem letzten Schuss die 100 Ringe standen und Erich mit 394 Ringen zu 393 Ringen den Punkt gewonnen hatte, kannte der Jubel keine Grenzen.
Zu diesem Zeitpunkt musste Pirkko noch wenige Schuss absolvieren, eine 9 war bereits geschossen. Doch ihre Nerven schienen zu halten, dann im 39. Schuss die nächste 9. Alle stellten sich schon auf ein Stechen ein. Pirkko setzte mehrmals zum letzten Schuss an. Dann der Schuss, eine 9,9! Thomas hatte seinen Punkt doch noch gewonnen und jetzt waren alle in der Halle total aus dem Häuschen.
Wieder wurde die Begegnung Hilgert gegen Münster mit 3:2 nur knapp entschieden.
Aber noch nie war es so wahnsinnig spannend wie bei diesem Wettkampf.

Grundsätzlich ist der Trainer mit den beiden gewonnenen Wettkämpfen zufrieden, jedoch können und wollen wir die Leistung der Mannschaft insgesamt noch steigern. Zumal uns am nächsten Wochenende mit Elsen und Nordstemmen wieder zwei schwere Brocken erwarten.
         

         


 Bundesliga Team des TuS Hilgert bei den Studenten-Weltmeisterschaften erfolgreich

               
                    
von links: Niccoló Campriani, Sabrina Sena, Henri Junghänel und Manuela Felix

Aus dem Bundesliga-Kader des TuS Hilgert waren unsere vier Schützinnen und Schützen bei
den Studenten-Weltmeisterschaften in Peking dabei.
Größten Erfolg konnte unser Neuzugang Niccoló feiern, denn er wurde Studenten-
Weltmeister! mit 596 Ringen mit dem Luftgewehr.

Henri
belegte mit 591 Ringen den 12. Platz, das hat leider fürs Finale nicht gereicht. Im
Liegend mit 590 Ringe und Mannschaftsgold und damit ebenso Weltmeister. Einzel war er hier
auf Platz 6 (mit gewonnenem Shot-Off)
.


Manuela
 hatte 394 Ringe und wurde 9te. Sie wurde bei der 3-Stellung 4. im Einzel und 2. mit
der Mannschaft, ebenso 2. Platz mit der LG Mannschaft.

Sabrina liegt im Mittelfeld mit  391 Ringen.

                                               Herzliche Glückwünsche!!
 


             TuS Hilgert scheidet im Bundesligafinale aus

                  Im Viertelfinale denkbar knapp am Bund München gescheitert

Die Luftgewehr-Mannschaft des TuS Hilgert hatte sich durch eine gute Saisonleistung und dem
zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord für das Bundesligafinale am 08.02.-10.02.2008 qualifiziert.
Der Ausrichter, der Bundesligist St. Hubertus-Elsen bot allen Teilnehmern und Zuschauern in Paderborn eine perfekt organisierte Veranstaltung. Die Wettkämpfe wurden dort in einer großen Sporthalle vor teilweise 2000 begeisterten Zuschauern ausgetragen. 
Am Samstagmittag musste das Team aus Hilgert gegen den Drittplazierten aus der Bundesliga Süd, den Bund München, das erste Viertelfinale ihrer noch jungen Bundesligakarriere  bestreiten.
Die Ausgangslage war vor dem Beginn des Wettkampfes für beide Mannschaften gleich, hier traten sich zwei Teams mit vergleichbarem Leistungsniveau entgegen. So wurde aus dieser Partie dann auch der erwartete Nervenkrimi, der zu einer denkbar knappen Entscheidung führte. Allen Aktiven auf  beiden Seiten war während des Wettkampfes die für diese Finalbegegnungen typische große Nervosität anzumerken.

 

 

 

 

 

 

 

Der Fanblock von Hilgert in der vollbesetzten Halle                              Das Fan-Transparent von Hilgert

An Position 1 ging der Erich Schmul als verlässlicher Leistungsträger für Hilgert in das Match. Sein Gegner war der aus Österreich stammende Top-Athlet Mario Knögler.
Beide schossen einen Wettkampf auf Augenhöhe, wobei sich früh abzeichnete, dass die große Anspannung Mario Knögler mehr zu schaffen machte. Über alle geschossenen Serien hinweg konnte sich Erich Schmul leichte Vorteile erkämpfen und diese auch bis in Ziel halten. Der Punkt wurde vom ihm sicher mit einem Ergebnis von 392 Ringen zu 389 Ringen von Knögler nach Hilgert geholt.
Von ähnlich großer Nervosität war die Begegnung an Position 2 von Thomas Hoche gegen Norbert Ettner geprägt. Beide mussten gerade zum Beginn eine hohe Anzahl von Schüssen mit einem Ringwert von 9 hinnehmen. Während jedoch Norbert Ettner seine Anspannung etwas ablegen konnte und es schaffte seinen Wettkampf mit 392 Ringen zu beenden, gelang dies Thomas Hoche in keiner Phase des Wettkampfes. Er musste der hohen Anspannung Tribut zollen, fand zu keiner Zeit in den Wettkampf und erzielte 389 Ringe. Dieser Punkt war somit verloren.
An Position 3 bestätigte Manuela Felix ihre zuletzt ansteigende Formkurve und schoss souverän ihren Wettkampf. Ihr Gegner Benjamin Aicher leistete sich zu viele Fehler und wurde von Manuela dominiert. So konnte sie sich sogar zum Ende des Kampfes noch einige wenige Flüchtigkeitsfehler leisten und gewann mit 392 Ringen zu 390 Ringen den Punkt für Hilgert.
An Position 5 musste auch Uwe Schmidt mit einigen Fehlern dem großen Druck in dieser Begegnung Tribut zollen.Er hatte aber an diesem Tag keine Chance gegen seinen Gegner Maximilian Selb. Dieser schoss einen furiosen Wettkampf und beendete diesen bereits nach unglaublich kurzen 19 Minuten mit 393 Ringen. Zu diesem Zeitpunkt ließ er Uwe Schmidt mit verbleibenden 21 Schüssen und noch 3 Ringen Vorsprung am Stand zurück. Der Druck dieser Vorgabe war unter den bereits beschriebenen Wettkampfbedingungen einfach zu hoch.
Trotzdem zeigte er großen Einsatz und erkämpfte sich 390 Ringe. Der Punkt ging jedoch an den Bund München.
Die entscheidende Partie fand jedoch an Setzposition 4 zwischen Sabrina Sena und Silvia Aumann statt. Beide lagen während der ersten drei Serien ständig dicht beieinander, wobei sich Sabrina einen Ring Vorsprung erarbeiten konnte und Silvia Aumann offenbar immer mehr Nervositätsfehler hinnehmen musste. So lagen alle Hoffnungen auf dem Punktgewinn durch Sabrina Sena. Jedoch unterlief ihr im 30. Schuss der entscheidende Fehler der Partie. Der Schusswert auf dem Monitor von Sabrina zeigte lediglich einen Wert von 8 Ringen an.
Diesen Schusswert hatte Silvia mit einem Blick auf den Monitor ihrer Gegnerin sofort registriert und schöpfte offensichtlich wieder Hoffnung. Zwar gelang Sabrina mit einer toll erkämpften Abschlussserie von 99 Ringen ein Gesamtergebnis von 390 Ringen. Jedoch gelang es Silvia Aumann ihre Nerven im Griff zu behalten, sie traf bei ihren verbleibenden 13 Schüssen immer eine 10, erzielte in der letzten Serie optimale 100 Ringe und gewann mit einem Gesamtergebnis von 391 Ringen die Partie gerade mit 1 Ring Vorsprung.

Das Team des TuS Hilgert wurde somit 3:2 vom Bund München geschlagen und schied im Viertelfinale aus.
Jedoch bleibt als Fazit, das Hilgert mit etwas mehr Glück und Erfahrung durchaus dazu in der Lage war, seinen Gegner zu schlagen.
Als Rückblick auf diese Saison ziehen die Verantwortlichen um das Bundesligateam ein durchaus positives Fazit. Mit dem Erreichen des Finales über den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord wurde das gesetzte Saisonziel erreicht. Das Bundesligateam hat unter Beweis gestellt, dass es mit Recht zum Finale der besten 8 Luftgewehrmannschaften nach Paderborn reisen durfte.

 Der Verein beginnt nun unmittelbar mit den Planungen und Vorbereitungen für die nächste Saison. Das Potential dieser Mannschaft ist nach der Überzeugung des Betreuerstabes noch nicht ausgeschöpft, Leistungssteigerungen werden in der nächsten Runde erwartet. Trotzdem wird die Mannschaft gezielt verstärkt, um dem Ziel, nämlich eine feste Größe innerhalb der Bundesliga Luftgewehr darzustellen, gerecht zu werden. 
Bericht: Carsten Hees
                                                    
   v.l.: Sebastian, Coach Mike, Manuela, Tatjana, Erich, Uwe, Thomas, Trainer Carsten, Andrea und Sabrina


     Bundesligist TuS Hilgert beendet die Saison als Tabellen-Zweiter

    TuS Hilgert macht mit zwei Siegen die Teilnahme am Bundesligafinale perfekt

Die Bundesligamannschaft des Turn- und Sportvereins TuS Hilgert musste zum Saisonabschluss nach Düsseldorf reisen. Dort warteten mit der SH Hamm und dem SSV Hubertus-Elsen zwei schwere Gegner auf die Akteure des Teams.
Zusätzlich stand die italienische Schützin Sabrina Sena aufgrund einer Erkrankung nicht zur Verfügung. Somit wurde Uwe Schmidt wieder in die Mannschaft genommen.

Am Samstag mussten die Hilgerter zunächst gegen die SG Hamm antreten. Die Mannschaft aus Hamm kämpfte gegen den Abstieg und konnte gegen Hilgert in Bestformation antreten. Aus diesem Grund wurde diese Begegnung von der Teamleitung sehr ernst genommen und die Mannschaft auf eine schwere Partie eingestellt. Besonders lag das Augenmerk auf der französischen Spitzenschützin Laurence Brize, die die Einzelrangliste der Bundesliga Nord anführt.
Der Hilgerter Spitzenschütze Erich Schmul hatte diese schwere Aufgabe vor der Brust. Die Begegnung war von Beginn an sehr eng, jedoch erarbeitete sich Erich während des Wettkampfes leichte Vorteile und konnte konsequent seine Wettkampf durchziehen. Letztlich musste sich die Französin mit 392 Ringen zu 394 Ringen gegen Erich Schmul geschlagen geben.
An Position 2 schoss Thomas Hoche, wie schon die gesamte Saison, einen sehr guten Wettkampf mit 394 Ringen, hatte jedoch an diesem Tag mit Mareike Ostkamp keine gleichwertige Gegnerin, deren Nerven der besonderen Situation „Abstiegskampf“ offenbar nicht gewachsen waren. Sie beendete ihren Wettkampf mit 382 Ringen. Das gleiche Bild bot sich an Position 3. Manuela Felix fand endlich zu ihrer alten Stärke zurück und bot mit souverän geschossenen 393 Ringen eine sehr gute Leistung, gegen die ihre Gegnerin Constanze Rotzsch mit 386 Ringen in keiner Phase des Wettkampfes etwas entgegenzusetzen hatte.
Da nutzte es dem Team aus Hamm nichts mehr, das Fabian Niesmann mit 393 Ringen und Melanie Kunz mit 394 Ringen an den Positionen 4 und 5 eine beachtliche Leistung boten. Gegen diese Ergebnisse konnte Sebastian Schubach mit 385 Ringen und Uwe Schmidt mit 383 Ringen, beide konnten in keiner Phase des Wettkampfes an das Leistungsniveau ihrer Gegner anknüpfen, nichts entgegensetzen und mussten sich sehr deutlich geschlagen geben.

Trotzdem hatte sich der Turn- und Sportverein Hilgert durch diesen 3:2 Sieg gegen die SG Hamm endgültig das Ticket zum Bundesligafinale in Paderborn gesichert.

Am folgenden Sonntagmorgen musste die Mannschaft gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Paderborn-Elsen antreten.
Da Elsen nicht mehr vom ersten Tabellenplatz verdängt werden konnte und die Finalteilnahme für Hilgert bereits gesichert war, handelte es sich um ein Prestigeduell. Jedoch ein Duell, welches einige Brisanz in sich barg. Denn Elsen hatte in der vergangenen Saison als amtierender Deutscher Meister den damals ebenfalls letzten Wettkampf gegen Hilgert verloren und brannte auf eine Revanche. Hilgert jedoch wollte den Erfolg des letzten Jahres unbedingt wiederholen.
Somit waren alle Beteiligten „heiß“ auf diesen Wettkampf. Und so sollte dieser Wettkampf auch verlaufen.

Erich Schmul fand an Position 1 gegen den internationalen Spitzenschützen Dick Boschmann am Anfang nicht in seinen Wettkampf und musste nach 2 nicht so starken Serien zu Beginn sein Gegenüber davon ziehen lassen. Eine Pause, der zwei sehr guten Serien zum Schluss folgten, half nicht mehr. Dick Boschmann brachte seinen Vorsprung sicher ins Ziel und er gewann mit 395 Ringen zu 390 Ringen gegen Erich Schmul.
Manuela Felix hatte es an Position drei mit Nadine Schüller zu tun. Manuela konnte sich gegen sie zunächst keine Vorteile erarbeiten, beide schossen einen Wettkampf auf hohem Niveau. Zum Ende versuchte Manuela ihre Taktik zu ändern und setzte Nadine Schüller durch die schnell geschossenen letzten beiden Serien unter Druck und beendete weit vor ihr den Wettkampf. Die Elsenerin kam mit diesem Druck nicht zurecht und musste sich am Ende mit 389 Ringen den wiederum sehr guten 393 Ringen von Manuela geschlagen geben.
An Position 4 erwischte Sebastian Schubach einen noch schlechteren Tag als beim letzten Wettkampf. Mit 381 Ringen stellte er für seinen Gegner Damian Kontny mit 394 Ringen keine Herausforderung dar.
Uwe Schmidt wurde, trotz seiner nicht so guten Leistung am Vortag, wieder von Trainer Carsten Hees für diese Begegnung aufgeboten. Und er bewies, dass dieses Vertrauen mehr als gerechtfertigt war. Mit einer starken und vor allem konstant geschossenen Leistung von 392 Ringen ließ er bei seiner Gegnerin Eva Schmitz, die 387 Ringe erzielte, zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer diese Partie gewinnen würde. Damit hat er sich nach einer Wettkampfpause wieder eindrucksvoll in der Bundesligamannschaft zurückgemeldet.
Die entscheidende Begegnung des Tages bestritt jedoch Thomas Hoche an Position 2. Gegen den Junioren-Nationalmannschaftsschützen Daniel Butterweck lieferte er sich ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. Keiner der beiden konnte sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Daniel Butterweck trat zum Ende des Wettkampfes die Flucht nach vorne an und schloss mit einer sehr schnell geschossenen letzten 99`er Serie ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte Thomas noch 6 Schüsse zu absolvieren und nur noch 1 Ring Vorsprung. Mit ohrenbetäubendem Lärm versuchten die zahlreich mitgereisten Elsener Fans ab diesem Zeitpunkt die Konzentration von Thomas zu beeinträchtigen. Doch der zeigte eiserne Nerven, erlaubte sich nur noch eine 9 und ereichte mit dem gleichen Ergebnis wie Butterweck, nämlich 392 Ringe, das Stechen. Dieses Stechen musste nun, nach dem vorläufigen Stand der Partie von 2:2, über Sieg und Niederlage entscheiden.
Hoche und Butterweck traten zum Stechen an, das Kommando zum Start wurde gegeben und Butterweck schoss sehr schnell eine 9. Thomas bewies in dieser Situation, wie stark sein Nervenkostüm ist. Er erlaubte sich während der 75 Sekunden Schießzeit sogar noch einmal abzusetzen und einen Blick auf die Neun, die auf dem Monitor seines Gegners angezeigt wurde.
Neu den Anschlag eingenommen erzielte er mit all seiner Erfahrung die für den Sieg notwendige 10 und die gesamte Mannschaft, sowie die mitgereisten Fans stimmten in den lauten Jubelschrei über den gewonnen Wettkampf ein. Im brisanten Prestigeduell gegen den ehemaligen Deutschen Meister hatten die Hilgerter wie im letzten Jahr den Sieg errungen.

Das gesamte Team bereitet sich nun in den nächsten Wochen auf das am 09./10.02.2008 stattfindende Bundesliga-Finale in Paderborn vor. Mit der bisher beeindruckensten Saisonleistung sicherten die Hilgerter sich den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord. Dort werden die Akteure zunächst im Viertelfinale auf den Tabellen-Dritten der Bundesliga Süd treffen, wo die abschließenden Wettkämpfe erst am kommenden Wochenende bestritten werden.
Die Vereinsführung, wie auch das gesamte Team sind voller Hoffnung, dass möglichst viele Anhänger und Fans der Mannschaft nach Paderborn reisen werden, um dem Team bei den schweren Wettkämpfen des Finales die jedem Einzelnen so wichtige „Fan-Unterstützung“ zu bieten. Denn auch beim Schießsport gilt die Regel, dass die Fans der zusätzliche, hier der „6.-Mann“ eines Teams sind!
Alle Informationen über das Bundesliga-Finale sind auf der Homepage des ausrichtenden Vereins Hubertus-Elsen unter „http://www.finale.ssv-elsen.de/“ zu finden.

Daumendrücken der Mannschaft beim
                Stechschuss

      Thomas Hoche nach der erlösenden "Zehn"
 

                           
     

   
              

                   Siegermannschaft von links:
                   Thomas Hoche, Erich Schmul, Trainer Carsten Hees, Sebastian Schubach,
                   Uwe Schmidt und Manuela Felix.


Hilgerter Sportschützen auf Finalkurs

Finaleteilnahme zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zum Greifen nahe

Durch ihren 4. Sieg im 5. Wettkampf sind die Bundesligaschützen des Turn- und Sportverein Hilgert ihrem Ziel zur Teilnahme am Bundesligafinale in Paderborn ein gutes Stück näher gekommen. Nach den Siegen über Düsseldorf, Buer-Bülse (Gelsenkirchen) und Nordstemmen (Hannover) standen am vergangenen Wochenende der ABC Münster und die Aufsteiger des SV Wolthausen als schwere, aber lösbare Aufgaben bevor.
Gegen den Gastgeber aus Münster zeigte die Mannschaft von Trainer Carsten Hees zum wiederholten male eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung in der alle 5 Schützen über 390 Ringen schossen. Erstmals ein wenig vom Pech verfolgt sollte dieser Wettkampf die erste Niederlage für den Turn- und Sportverein  bedeuten. Spitzenschütze Erich Schmul schoss 394 Ringe und musste gegen Martina Rave von Münster in das insgesamt 3. Stechen der Saison welches er leider nicht zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Heiß umkämpft waren auch die Begegnungen auf Position 2 zwischen Thomas Hoche und Zoltan Balaz sowie Position 4 zwischen Sebastian Schubach und Ursula Tillner. Während Thomas Hoche mit 394:395 unterlag musste auch Sebastian Schubach mit 390:391 Ringen mit nur einem Ring unterschied seinen Punkt abgeben. Sabrina Sena fuhr auf Position 5 mit 391 Ringen ungefährdet den ersten und einzigsten Einzelpunkt für die Hilgerter in diesem Wettkampf ein, während auch Manuela Felix auf Position 3 mit 391:395 verlor.

Erfolgreicher konnte das Team den zweiten Wettkampf des Wochenendes gegen den noch sieglosen Aufsteiger aus Wolthausen gestalten. Die Mannschaft um die Junioreneuropameister Jessica Kregel und Christian Stautmeister wollte sich jedoch auch nicht kampflos geschlagen geben. Während Sebastian Schubach mit 388 zu 378 Ringen schon nach den ersten 20 Schuss den ersten Punkt gesichert hatte, legte Erich Schmul seiner Gegnerin Jessica Kregel starke 395 Ringe vor. Als letzte Schützin am Stand erreichte sie ebenfalls 395 Ringe und bat Schmul zu seinem insgesamt 3. Stechen dieser Bundesligasaison. Auch diesmal konnte Hilgert den Punkt nicht für sich verbuchen, nach 10:10, 10:10 und 9:10 gewann Kregel im dritten Stechschuss den Punkt zum Ausgleich. Genauso klar, wie Sabrina Sena ihren zweiten Einzelpunkt dieses Wochenendes gegen Marion Müller (391:384) gewinnen konnte, genauso deutlich verlor Manuela Felix gegen Christan Stautmeister (387:392) ihre Partie. Den dritten und wichtigsten Einzelpunkt zum 3:2 Sieg gewann Thomas Hoche mit 394:391 gegen Tobias Gauster, welcher schon zu Beginn des Wettkampfes Ringe auf Hoche verlor und diesen Rückstand nicht mehr aufholen konnte.
Mit 8:2 Mannschafts-, 13:12 Einzelpunkten und dem 3. Tabellenplatz kann die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert unbeschwert zu den letzten, im Januar stattfindenden, Begegnungen gegen den SSV Elsen (Paderborn) und die SG Hamm nach Düsseldorf reisen. Dort gilt es, sich eine gute Ausgangsposition für das im Februar in Paderborn stattfindende Bundesligafinale zu schaffen.
Bericht Sebastian Schubach

                            zu den Ergebnissen

Auf dem Bild ist Sabrina Sena, italienische Nationalkaderschützin, zu sehen. Sie konnte am vergangenen Wochenende ihre beiden Einzelbegegnungen und somit als einzigste Schützin beide Einzelpunkte für den Verein gewinnen.


 


Turn- und Sportverein setzt Siegesserie in der Bundesliga fort

3. Sieg im 3. Wettkampf gegen Nordstemmen

Die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert behauptet sich mit einem 3:2 Sieg gegen den Aufsteiger KKS Nordstemmen an der Tabellenspitze der Bundesliga Nord. Aktuell belegt das Team den 2. Tabellenplatz Punktgleich hinter dem ehemaligen Deutschen Meister SSV Hubertus-Elsen.
Die Mannschaft war am 17.11.2007 zu dem Wettkampf nach Nordstemmen bei Hannover gereist und wurde dort gegen den Aufsteiger, der als wettkampfausrichtende Mannschaft Heimrecht genoss, als Favorit gehandelt. Die Teamleitung ließ sich von dem vermeintlichen Übergewicht, die sich aus der reinen Papierform der Setzliste ergab, nicht in Sicherheit wiegen. Der KKS Nordstemmen hatte mit einigen guten Ergebnissen während der ersten beiden Wettkämpfe aufhorchen lassen. So ging die Mannschaft  zwar voller Selbstvertrauen einen Sieg verwirklichen zu können in den Wettkampf, jedoch wurde ein schwieriges Match erwartet und die Mannschaft dementsprechend eingestellt.Die Teamleitung hoffte die große Wettkampferfahrung aller Hilgerter Akteure und die mannschaftliche Geschlossenheit, vor allem zum Ende  des Wettkampfes hin, sollte dieses, so die Taktik, der entscheidenden Faktor sein. 

Genau diese Taktik wurde tatsächlich zum entscheidenden Faktor in der lange Zeit ausgeglichenen Partie.
An Position 1 musste sich Erich Schmul mit der Nordstemmenerin Anja Korf auseinandersetzen. Die Begegnung war bis zur 4. Serie vollkommen ausgeglichen, keiner der Beiden konnte sich entscheiden absetzen. Erst in der letzten Serie zeigte Anja Korf Nerven, schoss eine schwächere Serie und ermöglichte Erich Schmul, der konstant und sicher seinen Wettkampf durchzog, einen Sieg mit 395 Ringen zu 391 Ringen.
An Position 3 musste die ausländische Hilgerter Verstärkung Sabrina Sena gegen den Bundesliga erfahrenen David Kroll antreten. David Kroll konnte sich bis zu letzten Serie einen Vorsprung erarbeiten, erst in dieser letzten Serie erkämpfte sich Sabrina mit 99 Ringen ein Gesamtergebnis von 388 Ringen, genau wie ihr Gegner Kroll. Das anschließende Stechen verlief dann doch leider zu ungunsten von Hilgert, nach dem 2. Stechschuss holte Kroll den Einzelpunkt nach Nordstemmen.
An Position 4 hatte Manuela Felix das Glück, dass ihr Gegner Henrik Borchers nie richtig in den Wettkampf fand und diesen mir nur 382 Ringen beendete. Denn an Manuelas Gewehr trat nach 20 Schuss eine Waffenstörung auf. Trotz dieser Störung schlug sich Manuela noch wacker und erzielte 390 Ringe, der Einzelpunkt ging sicher an Hilgert.
An Position 5 schoss Sebastian Schubach verlässlich einen soliden und guten Wettkampf und erzielte 390 Ringe. An diesem Tag hatte er jedoch keine Chance gegen seine Gegnerin Kirsten Möller, die souverän 394 Ringe erzielte. Eine starke Leistung der Nordstemmenerin an dieser Setzlistenposition.
Den entscheidenden Punkt des Tages holte jedoch Thomas Hoche an Position 2. Der Hilgerter lieferte sich mit seiner Gegnerin Natascha Vollmer ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. Leichte Vorteile lagen hier sogar zunächst bei Natascha Vollmer, die konstant schneller als Thomas schoss, keine Schwäche zeigte und Thomas dazu zwang, immer mit guten Serien nachzuziehen. In der letzten Serie zeigte sie jedoch etwas Nerven und schloss diese mit 96 Ringen ab, ließ jedoch Thomas mit einer Vorgabe von 392 Ringen am Stand zurück. Dieser ließ sich jedoch nicht irritieren. Nervenstark und souverän beendete er seine letzte Serie mit optimalen 100 Ringen und einem Ergebnis von 395 Ringen. Das war der entscheidende Einzelpunkt zum 3:2 Sieg gegen Nordstemmen. 

Das Bundesligateam des Turn- und Sportvereins Hilgert bleibt damit in dieser Saison ungeschlagen und kann optimistisch und voller Selbstvertrauen auf das Restprogramm dieser Saison blicken. Zumal dem Trainer Carsten Hees bei den nächsten Wettkämpfen zum ersten Mal in dieser Saison der gesamte Kader der Bundesligamannschaft zur Verfügung steht.

Am nächsten Wettkampfwochenende in Münster/Westfalen am 01./02.12.2007 treffen die Hilgerter dann auf die Teams aus Hamm und Münster. Bei nur einem weiteren Sieg in den beiden Begegnungen, hat die Mannschaft aus Hilgert eines der vier Tickets für das Bundesligafinale im Februar des kommenden Jahres so gut wie sicher. Und dieses wäre ein weiterer großer Erfolg in der noch jungen Karriere der Bundesligamannschaft aus Hilgert.

 

Zum Bild: v. li: Sabrina Sena, Trainer Carsten Hees, Andrea Heyland, Manuela Felix, Erich Schmul, Tatjana Poseiner, Sebastian Schubach und Thomas Hoche.

Bild: Herman Lücking


Gelungener Saisonstart in der Bundesliga für die Hilgerter Schützen

Am Heimkampfwochenende den 13./14. Oktober konnte die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert beide Begegnungen gewinnen und steht nun Verlustpunktfrei an Platz 3 in der Spitze der Bundesliga Nord.

Dabei hatte das Team am Samstag direkt einen der schwersten Gegner der Liga vor der Brust. Mit dem ehemaligen Deutschen Meister BSV Buer-Bülse war der Prüfstein für das neuformierte Team besonders groß.
Doch die Mannschaftsaufstellung um die beiden Neuzugänge Thomas Hoche und Manuela Felix erwies sich als goldrichtig.
Erich Schmul an Position 1 legte seinem Gegner Thorsten Krebs in einem schnellen Durchgang 396 Ringe vor. Dieser Vorlage hinterher jagend kam Krebs auf lediglich 393 Ringe und gab den ersten Punkt an Hilgert ab.
In einer hochklassigen Begegnung an Position zwei schenkten sich Thomas Hoche und Alexandra Christ am Beginn zunächst nichts, jedoch zum Ende der Partie konnte sich Thomas 2 Ringe Vorsprung herausschießen, die er bis zum Abschluss hielt und mit 394 Ringen zu 392 Ringen den Punkt für Hilgert sicherte.
An Position 3, Manuela Felix gegen Are Hansen, konnte sich keiner der Beiden nach einem verbissen geführten Wettkampf einen Vorteil verschaffen. Beide schlossen mit 392 Ringen ab und mussten ins Stechen gehen. Hier lag das Glück auf der Seite der Buer-Bülser, Are Hansen behielt mit einer 10 gegenüber einer 9 von Manuela Felix die Oberhand und holte den Punkt für Bülse. Dieses spielte für den Ausgang des Wettkampfes jedoch keine Rolle mehr, da zuvor bereits Sebastian Schubach mit großem Einsatz an Position 5 gegen Maik Eckhardt mit 391 Ringen zu 389 Ringen den entscheidenden Punkt nach Hilgert geholt hatte.
Uwe Schmidt, der durch eine Erkrankung leicht geschwächt seinen Wettkampf bestritt, hatte mit 388 Ringen gegenüber 397 Ringen von Nadine Kuhlmann keine Chance. Doch der Wettkampfauftakt war mit einem 3:2 Sieg über einen starken Gegner Buer-Bülse gelungen.
Besonders die gelungene Wettkampfatmosphäre durch die lautstarken Hilgerter Fans hat zu diesem Erfolg beigetragen.

Durch diesen Erfolg bestärkt, schickte Trainer Carsten Hees die Mannschaft in der gleichen Besetzung mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung gegen Düsseldorf. Eine Mannschaft, die durchgehend gut besetzt und für alle in dieser Liga ein unbequemer Gegner sein kann.
Erich Schmul bestritt an Position 1 seinen Wettkampf mit der gleichen Taktik wie am Vortag. Mit sehr schnell geschossenen 395 Ringen setzte er seine Gegnerin Julia Palm früh unter Druck. Diesem Druck Tribut zollend, erzielte sie 390 Ringe und gab den ersten Punkt an Hilgert ab.
An Position 2 hatte Thomas Hoche mit mehr Schwierigkeiten zu kämpfen als am Vortag und erzielte trotzdem durch eine kämpferische Leistung 394 Ringe. Jedoch hatte er an diesem Tag gegen eine großartig schießende Jessica Mager aus Düsseldorf keine Chance, die souverän 396 Ringe erzielte und zum 1:1 ausglich.
An Position 3 tat sich Manuela Felix ebenfalls schwer mit Ihrem Wettkampf. Jedoch biss sie sich gegen Melanie Großmann durch, die Nerven zeigte und Manuela am Ende einen ungefährdeten Sieg mit 390 Ringen zu 386 Ringen ermöglichte.

Doch der entscheidende Punkt des Tages wurde durch Uwe Schmidt erzielt. Erneut leicht krankheitsgeschwächt startete er mit großen Problemen in den Wettkampf. Jedoch konnte sein Gegner Markus Andrzewski diese Schwäche nicht nutzen, im Gegenteil, seine Auftaktserie war  desolat. Nach dieser Serie konnte sich der Düsseldorfer jedoch wieder fangen und setzte mit zwei guten Serien Uwe erheblich unter Druck. Doch mit großem Kampf hielt Uwe dagegen, steigerte sich hervorragend und drehte mit einer 100´er Schlussserie den Spieß noch um. Hiervon beeindruckt, ließ Andrzewski in der letzten Serie weitere Federn und ermöglichte Uwe einen sicheren Sieg mit 389 Ringen zu 384 Ringen.
Den Punktverlust an Position 5 konnten die Hilgerter sodann verschmerzen, wo in einer sehr engen Partie eine leichte Schwächephase in der letzten Serie von Sebastian Schubach gegen Eva Richert den Ausschlag für den Einzelpunkt für Düsseldorf mit 392 Ringen zu 390 Ringen gab.
Auch die Kulisse durch die zahlreichen Hilgerter Fans war wieder erwähnenswert, eine Unterstützung die für alle Hilgerter Schützen merklich wichtig war!

Die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert um Teammanager Mike Becker und Trainer Carsten Hees gehen nach den Erfolgen gegen zwei schwere Gegner mit breiter Brust in die nächsten Begegnungen. Besonders da zu den nächsten Wettkämpfen die italienische Spitzenschützin Sabrina Sena, die wegen einer Maßnahme der italienischen Nationalmannschaft fehlte, wieder für einen Einsatz zur Verfügung steht.
Bericht Haupttrainer Carsten Hees

       
            v.l.h: Manuela Felix, Andrea Heyland, Uwe Schmidt, Erich Schmul, Tatjana Poseiner
           v.l.h: Manuela Felix, Andrea Heyland, Uwe Schmidt, Erich Schmul, Tatjana Poseiner
                  und Thomas Hoche.
          v.l.v: Trainer Carsten Hees und Sebastian Schubach

 


                        Hilgerter Schützen sichern Klassenerhalt
     Verbleib in der Bundesliga durch einen 2. Platz in der Relegation gesichert

Nachdem die erste Saison in der Bundesliga mit einem Sieg über den Deutschen Mannschaftsmeister St. Hubertus Elsen endete, zweifelte niemand daran, das die Schützen von dem Westerwälder Verein den Gang über die Relegation am 04.02.2007 um den Klassenerhalt nicht auch noch schaffen würden.
Das diese zwei Wettkämpfe am vergangenen Wochenende keine Selbstläufer werden würden, war den Schützen um den Teammanager Mike Becker, der dringlichst davor warnte die Relegation auf die leichte Schulter zu nehmen, allen klar. Zu diesen Wettkämpfen kamen die jeweils zwei erstplatzierten der Regionalliga West, Nord und Ost. Vertreten waren auch wieder ehemalige Bundesligamannschaften wie der SV Deiringsen und der SV Wolthausen.

Wie auch schon in der ganzen Saison waren wieder alle 7 Mannschaftsmitglieder
(siehe Foto)
 
                    v
.v.: Tatjana Poseiner, Sabrina Sena, Uwe Schmidt, Andrea Heyland, Sebastian
                            Schubach, Carsten Hees und Erich Schmul (Foto: C.Görg)

vertreten. In diesen 2 Wettkämpfen ging es diesmal nicht darum, gegen einen direkten Konkurrenten einer anderen Mannschaft zu punkten, sondern um die Gesamtringzahl der 5. angetretenen Schützen.
Im ersten Wettkampf starteten für den TuS Erich Schmul, Sabrina Sena, Uwe Schmidt, Sebastian Schubach und Tatjana Poseiner. Alle Schützen konnten Ihre Leistungen aus der Saison abrufen und nach dem ersten Wettkampf mit 1957 Ringen, Durchschnittlich 391,4 Ringe, den ersten Platz für sich in Anspruch nehmen. Dicht hinter Hilgert, mit 10 Ringen Abstand, fand sich der KKS Nordstemmen wieder gefolgt von Wolthausen während Deiringsen schon nicht mehr ins geschehen eingreifen konnte.
Den sicheren zweiten Platz zum Klassenerhalt ließen sich die Hilgerter, die im zweiten Durchgang mit den gleichen Schützen antraten, nicht mehr nehmen.
Zwar konnten Sie nicht mehr die Leistung aus dem ersten Kampf abrufen und mussten den 1. Platz an den KKS Nordstemmen abgeben, hatten aber mit dem Tagesbestergebnis und einem durchwachsenen zweiten Wettkampf das ausgegebene Saisonziel Bundesligaverbleib erreicht.

Resümierend war diese erste Bundesligasaison mit Höhen und Tiefen bestückt. Konnte man noch vor der Saison ein Blitzturnier mit dem Deutschen- und Deutschen Vizemeister 2006 gewinnen, begann der Saisonauftakt  etwas unglücklich mit 5 Niederlagen in Folge. Erst beim Heimkampf vor stark unterstützendem, heimischen Publikum platzte der Knoten und man bezwang den direkten Konkurrenten aus Dietzenbach und gute 4 Wochen später zum krönenden Abschluss den Deutschen Mannschaftsmeister St. Hubertus Elsen (Paderborn).
Diese Ergebnisse lassen auf ein besseres zweites Bundesligajahr hoffen in dem sich neue Ziele gesteckt werden können. Oberste Priorität ist der direkte Klassenerhalt und mit konstanterer Leistung ist auch die Finalteilnahme in Paderborn 2008 nicht außer Reichweite. Die Schützen bedanken sich bei Ihren Sponsoren, den zahlreichen Fans und dem Verein für die seit Jahren anhaltende Unterstützung.
Bericht: Sebastian Schubach

 


          Hilgerter besiegen Deutschen Mannschaftsmeister

          Trotz Sieg über St. Hubertus Elsen, TuS muss in die Relegation

Die Fahrt nach Düsseldorf sollte nach den beiden starken Heimwettkämpfen für das Team des TuS Hilgert eine ganz besondere werden. Bei einem Sieg über den Deutschen Mannschaftsmeister St. Hubertus Elsen (Paderborn) und einer gleichzeitigen Niederlage der SG Hamm gegen den Deutschen Vize-Meister BSV Buer-Buelse (Gelsenkirchen) hätte der Gang in die Relegation vermieden werden können. Die Niederlage der Hamm’er Schützen hätte jedoch mit einem Einzelpunkt höher ausfallen müssen als der Hilgerter Sieg.
Die Schützengesellschaft aus Hamm trat bereits vor der Begegnung der Hilgerter gegen Buelse an und verlor knapp mit 2:3. Somit waren die Weichen gestellt, obwohl sich die TuS-Schützen einen höheren Sieg der Buelsener gewünscht hätten, traten sie doch mit all ihren Stars an welche jedoch mit ihren Leistungen weit hinter den Erwartungen blieben.
Um das Ziel direkter Klassenerhalt zu unterstreichen, charterten die Hilgerter nach Anfrage einer ganzen Reihe von Fans, die das Team schon bei dem Heimkampf unterstützt hatten, einen Bus.
Die Atmosphäre sollte zum wiederholten Male in der noch jungen Hilgerter Bundesligakarriere eine außergewöhnliche werden. Auch das Team der Elsener war mit starker Unterstützung angereist und anzahlmäßig wahrscheinlich doppelt so stark vertreten wie die Hilgerter, was sich aber während dem Wettkampf nicht bemerkbar machen sollte.

Auf Position 1 startete wiederholt „Sir Erich“ Schmul, (Foto unten)der seinem Namen wieder alle Ehre machte und mit 397 Ringe keinem geringeren als Dick Boschmann die Schau stahl. Dieser geriet schon zu Beginn unter Druck und konnte nach anfänglichen 199 Ringen von Schmul keine Akzente mehr setzen und kam auf 393 Ringe. Der erste Punkt war gesichert, zumal Erich wieder den schnellsten Wettkampf schoss und als erstes den Stand verlassen konnte.
Sabrina Sena startete an Position 2. Mannschaftsintern konnte sie an Uwe Schmidt nach 2 starken Heimkämpfen vorbeiziehen und trat somit gegen den Elsener Damian Kontny an. Sabrina schoss in der 3 Serie optimale 100 Ringe und lies noch einmal hoffen, dass Damian Federn lässt, doch auch dieser legte 100 Ringe nach, schoss auch eine 4. sichere Serie und gewann mit 394 zu 391 gegen unsere Italienerin.
Der Setzliste nach stand auch auf Position 3 ebenfalls eine sehr spannende Partie an. Uwe Schmidt (Foto links) und Dirk Leiwen waren nach 6 Wettkämpfen der Saison im Durchschnitt gleichstark. Uwe schoss einen wie für Ihn gewöhnlich schnellen Wettkampf und legte 390 Ringe vor. Obwohl er wegen immer noch anhaltenden Rückenschmerzen antrat erreichte er zum 7x in der Saison einen Wettkampf der nicht unter die 390iger Grenze ging. Dirk Leiwen, ehem. Juniorenweltmeister, kam auf 388 Ringe, denkbar knapp in solch einer prekären Lage.
Die Stimmung war schon von Beginn an sehr impulsiv. Die Hilgerter Fans feuerten lautstark ihr Team an und verstanden es ihre Schützlinge gezielt in Szene zu setzen.
Gerade nach dem Zwischenstand von 2:1 für Hilgert und der gleichzeitigen Hochrechnung die gegen die Westerwälder mit 2:3 stand waren die Fans voll in ihrem Element.

Tatjana Poseiner auf Position 5 und Sebastian Schubach auf 4 traten wieder wie gewohnt in einem langsameren Schießrhythmus an. Tatjana startete mit einer 94er Serie und erkämpfte in der 2. Serie 97 Ringe, lag aber leider schon deutlich hinter Catrin Reeh zurück. Ebenso Sebastian Schubach, (Foto rechts) der nach anfänglich 97 und 99 Ringen gegenüber 99 und 98 Ringen von Eva Schmitz zur Halbzeit hinten lag. Catrin Reeh legte deutlich zu und am Ende der dritten Serie stand der 2 Punkt für Elsen fest. Sebastian konnte in der dritten Serie, die er wesentlich schneller schoss, den einen Ringe Unterschied aufholen, somit Gleichstand nach dem 30. Schuss, Spannung pur. Eva Schmitz konnte in der 4. Serie ihre starke Leistung von Beginn nicht halten. Während Sebastian mit 99 Ringen ausschoss beendete sie ihren Wettkampf kurz zuvor mit einer 92. Serie. Mit 392:385 Ringen war der 3 Einzelpunkt zum 2. Sieg der Saison für Hilgert gesichert.
Ausgerechnet gegen den amtierenden Deutschen Meister gelang eine solche Leistung der Westerwälder Mannschaft. Unbeschreiblich wurde dieser Sieg erst wieder einmal durch die mitgereisten Fans. Der Jubel hielt mehrere Minuten an, die Schützen und Fans umarmten und beglückwünschten sich, man hat den Deutschen Meister der Saison 2005/2006 geschlagen und das als Aufsteiger, ein unbeschreibliches Gefühl für alle Beteiligten!
Trotz dieser phänomenalen Leistung langte dieser Sieg trotzdem nicht zum direkten Klassenerhalt. Man steht mit Hamm mit den gleichen Einzel- und Mannschaftspunkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, verlor jedoch im direkten Vergleich gegen Hamm. Die Ergebnisse der letzten 2 Wettkampfwochenenden lassen jedoch auf einen erfolgreichen Saisonabschluss hoffen. Wenn das Team wieder so geschlossen und konzentriert in der Relegation auftritt, stehen den Chancen einer weiteren Saison in der 1. Bundesliga zu verweilen nichts entgegen.
Wie wichtig Fans sind, die einem den Rücken stärken, haben die Schützen in diesem Wettkampf wieder einmal gemerkt. Der so genannte „6. Mann“, sprich Fans, Betreuerstab, Ersatzschützen und alle anderen die sich in solch einem Moment mit der Mannschaft verbunden fühlen, ist genauso wichtig wie die 5 Schützen die vorne an der Linie stehen. Einfach Spitze, unbeschreiblich…D A N K E !
 



 

TuS Hilgert legt mächtig zu, 5:0 gegen die SG Tell Dietzenbach

                     Erster Sieg der Bundesligamannschaft gegen den
                                   Tabellenletzten aus Dietzenbach


Das ersten Heimkampfwochenende der Hilgerter bescherte den Westerwäldern mit starker Unterstützung der heimischen Fans direkt zwei neue Saisonbestleistungen sowie den ersten Saisonsieg in Ihrer noch jungen Bundesligakarriere.
Gegen Wetzdorf-Rockau konnte mit 1962 Ringe eine erstklassige Leistung aufgestellt werden, die zwar das Selbstvertrauen des Teams stärke, jedoch nicht für einen Sieg gegen Wetzdorf-Rockau ausreichte. Beide Mannschaften waren an diesem ersten Wettkampftag des 3. Wettkampfwochenendes mit Ihren Gesamtringzahlen die stärksten Vertreter aller Bundesligamannschaften der Bundesliga Nord.
Erich Schmul auf Pos.1 mit 393 und Uwe Schmidt mit 395 Ringe zeigten Ihren Gegnern Tino Mohaupt und Manuela Felix recht früh das Sie sich Ihre Einzelpunkte nicht nehmen ließen. Sabrina Sena, Neuzugang aus Italien zeigte, das Sie Ihre Ergebnisse von Weltcup und Weltmeisterschaften auch unter dem hohen Druck in der Bundesliga leisten kann. Am Ende Ihres Matches hatte Sie 394 Ringe und zu Beginn sah es so aus, dass Thomas Hoche von Wetzdorf-Rockau seinen Punkt nach einer schwachen Auftaktserie von 96 Ringen abgeben würde. Nach einer kurzen Pause zeigte der Drittplatzierte der diesjährigen Deutschen Meisterschaft jedoch seine Klasse und schoss mit sagenhaften 299 Ringen aus und erreichte 395 Ringe. Sebastian Schubach steigerte sich nach seinen ersten Wettkämpfen auf 391 Ringe, hatte jedoch schon zu Beginn des Matches nach drei 97er Serien gegen David Kroll, Schütze der Juniorennationalmannschaft, keine Chance der auf 394 Ringe kam. Ebenso erging es Tatjana Poseiner. Sie zeigte mit 389 Ringen eine gute Leistung, konnte gegen den jungen Schützen Patrick Elmer, der erstmals in der Bundesliga an den Start ging und für alle Beteiligten unerwartete 393 Ringe schoss, keine Akzente setzen.
Durch die Niederlage vom Vortag stand das Team enorm unter Druck. Ein Sieg gegen Dietzenbach war Pflicht um zumindest das Minimalziel, die sichere Teilnahme an der Relegation im Februar, erreichen zu können. Die SG Tell Dietzenbach reiste erstmals in dieser BuLi-Saison mit Ihrer britischen Spitzenschützin Louise Minett an.
Schon beim Einmarsch beider Mannschaften zeigten die Fans des TuS Hilgert durch lautstarken Jubel wie schon am Samstag wieder Eindrucksvoll, das Sie hinter Ihrem Team stehen. Das ausgerollte Transparent „Wir wollen Euch kämpfen sehn“ nahmen sich alle Schützen zu Herzen. Direkt zu Beginn stand es nach den ersten zwei Serien für den TuS in der Hochrechnung schon 5:0. Wieder sehr schnell sicherte „Sir“ Erich Schmul mit starken 396 Ringen gegen Louise Minett, die auf 390 Ringe kam, den ersten Punkt. Uwe Schmidt hatte Sandra Temme mit 392:386 Ringen von Anfang an im Griff, wobei bei Schmidt zum Ende des Wettkampfes hin durch eine schon länger anhaltende Nervenentzündung im Rücken noch einmal schwer zu kämpfen hatte.
Sabrina Sena steigert sich auf hervorragende 395 Ringe und ließ Thomas Harbach, in der letzten Saison mit die sicherste Bank der Dietzenbacher, mit 386 keine Chance. Auf Position 4 benötigte Sebastian Schubach sehr lange um seinen Wettkampfrhythmus zu finden. Nachdem er nach seiner ersten Serie mit 97 Ringen noch mit Nadine Kraska gleich auf lag, zog er in der 2 und 3 Serie davon und sicherte mit 391:388 Ringen einen weiteren Einzelpunkt für Hilgert.
Ebenso wie Sabrina Sena konnte sich auch Tatjana Poseiner um einen Ring auf 390 Ring steigern. Bei den letzten 4 Schüssen noch ganz alleine am Stand, erkämpfte sie sich nach einer 8.9 im viertletzten Schuss und anschließenden 3 Zehnern Ihren Punkt mit 390:387 gegen Sascha Plaum.
Zum ersten Mal in dieser Saison schossen alle Schützen des TuS Hilgert mindestens die Marke von 390 Ringen. Besonders beeindruckend war diese Leistung, weil die Schützen gerade unter diesem hohen Druck der auf Ihren Schultern lastete, Ihre klasse Leistung vom Vortag noch einmal um 2 Ringe auf 1964 Ringe steigern konnte.
Mit diesem Sieg ist der Abstieg für Dietzenbach nach jahrelanger Bundesligazugehörigkeit besiegelt. Der TuS wahrt zumindest die Chance auf den Klassenerhalt durch die Reglegation und hat durch einen Sieg gegen St. Hubertus Elsen und einer gleichzeitigen Niederlage der SG Hamm noch die theoretische Möglichkeit auf den rettenden 6. Platz.
Das ganze Team ist sich sicher, das zu diesem Erfolg die Fans ihren maßgeblichen Anteil dazu beigetragen haben.
Deshalb möchten sich alle Schützen noch einmal für die tolle Unterstützung bedanken. Für den letzten Wettkampf in Düsseldorf gegen den Deutschen Meister aus Elsen würde sich das Team mit Sicherheit freuen, wenn einige Fans mitreisen könnten um wieder tatkräftige Unterstützung zu leisten.
Besonderer Dank gilt auch allen Helfern, die unter der Regie von Hanni Klein, der Geschäftsführerin des TuS, mitgeholfen haben, die Halle für den Wettkampf herzurichten, die Schiessanlage aufzubauen sowie die Gäste zu unterhalten und zu verpflegen.
Ohne Euch wäre dieses Wochenende wohl kaum durchführbar gewesen, vielen vielen Dank!
                   
Bild: v. hinten li: Coach Mike Becker, Sebastian Schubach, Andrea Heyland, Erich Schmul, Carsten Hees
           vorne re.: Tatjana Proseiner, Uwe Schmidt, Sabrina Sena. ( Foto: Claudia Görg)        

  


Landesmeistertitel für Carsten Hees

Bei den Landesverbandsmeisterschaften des Rheinischen Schützenbundes konnte Carsten Hees aus dem Bundesligateam des TuS den Titel in der Disziplin Luftgewehr für Hilgert sichern.
Die von ihm erzielten 394 Ringe konnten an diesem Tag von niemand mehr getoppt werden.

Der Vizemeistertitel wurde ebenso von einem Mitglied der Bundesligamannschaft errungen. Erich Schmul, der bei den Meisterschaften für seinen Heimatverein Odendorf startet, erkämpfte sich mit 392 Ringen den zweiten Platz.
Die Luftgewehrmannschaft (Schmidt 390, Becker 377, Hees 394) des TuS steuerte ihren Teil zu diesen erfolgreichen Meisterschaften hinzu und gewann die Bronzemedaille.

                              
 


  Der Falken-Cup von Dasbach wurde gewonnen

Vier Mitglieder des Bundesligateams des TuS Hilgert haben erfolgreich am Falken-Cup im hessischen Dasbach teilgenommen.
Für den TuS waren die Schützen Erich Schmul, Uwe Schmidt Jun. , Tatjana Poseiner und Carsten Hees am Start. Gegen eine starke Konkurrenz, es waren auch Schützen der Bundesligamannschaften aus Wetzdorf-Rockau und Dietzenbach angereist, setzte sich unser Schützenklassenteam in der Mannschaftswertung durch und gewann den Cup. Mit 1183 Ringen (Erich Schmul 396 Ringe, Uwe Schmidt 396 Ringe, Carsten Hees 391 Ringe) wurde der Pokal mit großen Vorsprung nach Hilgert geholt. Auch der Neuzugang Tatjana Poseiner lieferte mit 394 Ringen ein starkes Ergebnis ab.
Im dem Anschluss an den Vorkampf durchgeführten Finale (alle Teilnehmer starteten mit Null Ringen, das Vorkampfergebnis wurde nicht gezählt) belegten die TuS-Sportler die Plätze 2-5 in der Reihenfolge Schmul, Schmidt, Poseiner und Hees.
Lediglich dem erfahrenen Bundesligaschützen Tino Mohaupt musste der Vortritt auf Platz 1 gelassen werden.

 


 

                      Neuzugang für das Bundesligateam des TuS Hilgert

Das Bundesligateam des TuS Hilgert kann den ersten namhaften Neuzugang vermelden.
Mit Tatjana Poseiner wechselt ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent in die Truppe des Turn und Sportvereines.
Die 19 jährige Schützin aus Roßdorf bei Darmstadt ist Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft und wechselt vom Team der SG 04 Gundernhausen aus der Landesliga Hessen nach Hilgert. Sie passt damit perfekt in das Konzept des Vereins, der eine ausgewogene Mischung aus jungen Talenten und älteren erfahrenen Schützen anstrebt.
Tatjana Poseiner, die bereits mit mehren vorderen Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften und vielfachen Titelgewinnen bei den Landesmeisterschaften in Hessen aufwarten kann, ließ nicht nur zuletzt im vergangenen Jahr mit einem neuen Landesrekord Juniorinnen Luftgewehr von 396 Ringen aufhorchen.
Laut dem Mannschaftsführer Mike Becker, setzt der Verein große Hoffnungen in eine weitere positive Entwicklung von Tatjana Poseiner.
Mike Becker: „Wir sind sehr glücklich über diese Verpflichtung. Damit erfährt das Team eine definitive Verstärkung, die sich positiv auf die gesamte Mannschaftsstärke auswirken wird. Wir werden durch sie ein gutes Stück mehr Stabilität in das Team bekommen.“
Tatjana Poseiner wird bereits voll in die Trainingsmaßnahmen zur Vorbereitung auf die nächste Saison eingebunden. Neben mehren geplanten Trainingslagern, werden hier insbesondere zwei Vorbereitungskämpfe im Sommer/Herbst gegen den amtierenden Deutschen Meister Hubertus-Elsen und gegen den Bundesligarekordhalter HSG München als erste Standortbestimmung
dienen.
 



TuS Hilgert - Aufstieg in die Bundesliga Nord geschafft!!!
(11.02.2006)
                          "
Das Wunder von Hannover"

Die erste Luftgewehrmannschaft des TuS Hilgert hat die Sensation geschafft, von der kaum jemand geträumt hat – Aufstieg in die höchste Liga des Deutschen Schützenbundes.
Vor einem Jahr, nach einem überlegenen Sieg in der Rheinland-Liga, wurde die Aufstiegsrunde zur Regionalliga (2. Bundesliga) sicher gewonnen.
Mit hervorragenden Ergebnissen in den Wettkämpfen der Regionalliga konnte in dieser Saison auf Anhieb der zweite Platz erreicht und damit die Fahrkarte zum Aufstiegs-wettkampf nach Hannover gebucht werden.
Gemeinsam mit den qualifizierten Mannschaften der Regionalligen Nord, Ost und West sowie dem Vorletzten der abgelaufenen Bundesligasaison begannen am 11.02.06 um 11.30 Uhr die Wettkämpfe.
Erforderlich ist, dass jede Mannschaft (5 Mitglieder) in zwei Durchgängen jeweils 40 – Schuss - Serien schießt. Die Summe der Ringzahlen beider Wettkämpfe aller Mannschaftskameraden bestimmt die Reihenfolge der Mannschaften und nur die beiden besten Mannschaften erlangen die Möglichkeit zum Aufstieg.
Für den TuS Hilgert gingen Erich Schmul, Carsten Hees, Uwe Schmidt, Andrea Heyland und Madlen Hartwig an den Start.
Im ersten Durchgang setzte Erich, nach nur 18 min. für seine 40 Schuss, mit 395 Ringen eine Marke, die keiner der Schützen mehr ereichte, aber auch seine Mannschafts-kameraden Uwe und Carsten legten sich mächtig ins Zeug und steuerten 392 und 391 Ringen bei. Andrea war mit 389 Ringen auch gut dabei und Madlen konnte nach ihrer langen Verletzungszeit mit 383 Ringe dazu beitragen, dass die Mannschaft mit 1950 Ringe nach dem ersten Durchgang auf Platz 3 kam. Acht Ringe Rückstand auf den Favoriten Telekom Düsseldorf und zwei Ringe hinter Mitaufstiegskandidat KKS Nordstemmen waren eine solide Ausgangsbasis für den zweiten Durchgang, denn unsere Schützen haben schon mehrfach bewiesen, dass sie hinten raus steigerungsfähig sind.
Nach einer ausgedehnten Mittagspause traten die Schützen um 15.30 Uhr zur Ent-scheidung an. Die Auslosung der Stände war so günstig, dass die Favoriten um den Aufstieg nebeneinander antraten.
Wieder legte Erich ein Höllentempo vor und konnte sich nach 20 min. sogar auf 397 Ringe steigern – eine Weltklasseleistung. Auch Uwe und Carsten ließen nichts anbrennen und konnten nach ca. einer halben Stunde ihre Ringzahlen aus dem ersten Durchgang wiederholen.Beim Mitkonkurrenten Nordstemmen zeigte sich hingegen eine Reihe von Fehlschüssen, die die Mannschaft langsam ins Hintertreffen brachte.Andrea hingegen lochte eine Zehn nach der Anderen ein und steigerte sich auf 392 Ringe.
Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung zu Nordstemmen auf 15 Ringe und auch Favorit Telekom blieb in Reichweite für unser Team. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt als Madlen, als einzige Schützin noch auf dem Stand, ihre letzten 5 Schuss ins Ziel bringen musste. Der Vorsprung sollte nicht aufgegeben werden und so kämpfte sie bis zur vorletzten Minute und lies an der elektronischen Anlage viermal den roten Punkt aufleuchten, was jeweils der Ringzahl 10 entspricht. Schnelle Rechner ermittelten, dass ihr letzter Schuss sogar ins Leere hätte gehen können um aufzusteigen, doch auch zum letzten Mal leuchtete für die Zuschauer sichtbar der rote Punkt auf.
Aufstieg - ein unsagbarer Jubel brach bei den Hilgerter Schützen und mitgereisten Fans aus.
Auch bei den Düsseldorfern flogen die Sektkorken, denn obwohl Hilgert den 2. Durchgang mit einem Ring Vorsprung gewinnen konnte. blieben sie der Gesamtsieger und Hilgert ging als Gesamtzweiter mit 14 Ringen Vorsprung auf Nordstemmen in höchste Liga.
Erich Schmul konnte sich mit 792 Ringen als Einzelbester von allen angetretenen Schützen feiern lassen. Lange lag man sich in den Armen und lies den Aufstiegssekt sprudeln, realisieren konnte man dieses Ergebnis jedoch erst langsam.
Es war eingetreten was man im Vorfeld scherzhaft ankündigte „ Erste Liga wir kommen !“
Nach dem unglücklichen und unsportlich inszenierten Abstieg vor zwei Jahren aus der Regionalliga West, konnte mit viel Fleiß und Engagement dieser schöne Erfolg erreicht werden.
Die Hilgerter Schützen bedanken sich für die tolle Unterstützung speziell durch den eigenen Verein, die Sponsoren und alle Freunde des Schiesssports.
Die kommende Bundesligasaison stellt hohe Anforderungen an die Sportler der TuS sowohl im sportlichen als auch organisatorischen Bereich. Die Schützen sind für jede Unterstützung dankbar und können garantieren, dass beim diesjährigen Heimkampf im Herbst sich Weltklasseathleten mit den Hilgertern Schützen messen werden.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Aufsteiger und viel Erfolg in der neuen Saison !
                                                                                  

Die Siegermannschaft von links

Andrea Heyland, Erich Schmul,
Carsten Hees, Madlen Hartwig,
Sebastian Schubach und Uwe Schmidt jun.







 



TuS Hilgert - 3. Wettkampftag der 2. Bundesliga Luftgewehr (18.12.05)
                        Beide Heimkämpfe gewonnen!

  Hier die Ergebnisse (PDF-Datei) >>>>

Am vergangenen Sonntag war der TuS Hilgert Gastgeber in der 2. Bundesliga West Luftgewehr.
Als Gäste reisten mit dem Bundesligaabsteiger SV Deiringsen, die SF Emsdetten und SC Windecken an.
Die Wettkämpfe auf die elektronischen Anlagen der Firma Meyton fanden in der Pfeifenbäckerhalle in
Hilgert statt.
Als Gastgeber mussten sich die Hilgerter in Ihrem ersten Wettkampf des Tages dem SC Windecken stellen. Der Tabellenvorletzte wurde nicht unterschätzt, jedoch war es das erklärte Ziel, die Punkte hier sicher nach Hause zu holen.
In dieser Begegnung gingen für den TuS Erich Schmul, Carsten Hees, Uwe Schmidt, Andrea Heyland und aufgrund Ihrer starken Leistungen in der zweiten Mannschaft zum ersten mal in dieser Saison Melanie Klasen-Zeitz an den Start.
Doch der Wettkampf begann für den TuS Hilgert alles andere als geplant. 5 Minuten vor dem Start trat an dem Gewehr von Carsten ein Defekt auf. Schnell wurde festgestellt, dass dieser Defekt nicht mehr am Stand behoben werden konnte. Guter Rat war jetzt teuer, ohne eine adäquate Ersatzwaffe, mit der Carsten auch aufgrund der Waffeneinstellung schießen konnte, war sein Start mehr als fraglich. Carsten verließ seinen Stand, der Wettkampf wurde für alle anderen mit der Vorbereitungszeit eröffnet. Somit blieb dem Team nur eine Zeit von 15 Minuten, um noch eine Lösung zu finden.
Die Lösung wurde mit Uwe Schmidt (Namensvetter des ebenfalls zur gleichen Zeit schießenden Uwe Schmidt) gefunden. Dieser schießt mit dem gleichen Modell wie Carsten. Ein Anruf des Teammanagers Mike Becker genügte und wenige Augenblicke später stellte Uwe sein Gewehr als Ersatz zur Verfügung. Innerhalb kürzester Zeit wurden beide Systeme komplett zerlegt und das funktionierende System auf die Visierung und den Schaft von Carsten angepasst.
Vor dem eigentlichen Wettkampfstart hatte Carsten dann nur noch 3 Minuten Zeit die Waffe einzuschießen. Der erste Schuss landete noch komplett neben der Scheibe, doch mit den dann noch verbleibenden Fünf Schuss konnte er sich noch auf die Scheibe einschießen.
Der Wettkampf gegen den SC Windecken wurde ab diesem Zeitpunkt von Hilgert klar dominiert und ein Sieg stand zu keiner Zeit in Frage. Erich Schmul punktete genauso deutlich gegen seinen Gegner mit 396 Ringen zu 384 Ringen, wie auch Uwe Schmidt mit 394 Ringen zu 380 Ringe. Sogar Carsten Hees konnte trotz der Umstände und des fremden Systems noch 394 Ringe erzielen. Sein Gegner hatte auch hier mit 385 Ringen keine Chance.
Andrea gewann ebenso locker mit 387 Ringen zu 373 Ringen. Lediglich bei Melanie wurde es mit 378 Ringen zu 376 Ringen noch mal etwas enger, doch auch sie gewann sicher.
Somit war der erste Sieg des Tages mit 5:0 geschafft.
Nach der Mittagspause musste der TuS gegen den SV Deiringsen antreten. Der Bundesligaabsteiger wurde als sehr schwerer Gegner erwartet, doch der TuS musste hier unbedingt gewinnen, um sich noch die Chance auf einen Relegationsplatz zur 1. Bundesliga zu erhalten. Das Team wurde lediglich an einer Position verändert, für Melanie Klasen-Zeitz ging Stephan Kohzer an fünf an den Start.
An Position eins musste Erich gegen den bundesligaerfahrenen Philipp Deimann antreten.
Doch Erich konnte sich im Stile eines Weltklasseschützen nochmals steigern und sein starkes Ergebnis vom Vormittag nochmals übertreffen! Mit zwei 100`er und zwei 99`er Serien und einem Top-Ergebnis von 398 Ringen ließ er Philipp Deimann mit 388 Ringen keine Chance.
Somit stand es 1:0 für Hilgert.
An Position zwei musste Carsten gegen den Holländer Denny Nikkelen antreten. In diesem Durchgang kam er nicht so gut mit dem fremden System zurecht, erzielte jedoch in einem schnell geschossenen Wettkampf 389 Ringe. Als Carsten seinen Wettkampf beendete, hatte Denny Nikkelen noch 14 Schüsse zu absolvieren und 2 Ringe Vorsprung, konnte sich also nur noch 2 Neuner erlauben, um zumindest ins Stechen zu kommen. Diesem Druck konnte er nicht standhalten, die dritte Neun fiel mit dem 34. Schuss. Die Fans jubelten auf, dieser Punkt ging auch an Hilgert!
An Position drei bestätigte Uwe Schmidt seine derzeitige starke Form und erzielte wieder sehr gute 393 Ringe. Dieses Ergebnis schoss jedoch auch seine Gegnerin Nina Koop. Das folgende Stechen ging dann jedoch leider mit 10 zu 9 an Deiringsen.
Die Entscheidung an Position 4 ließ wieder lange auf sich warten. Der Gegner von Andrea hatte Ihr 385 Ringe vorgelegt. Andrea schoss wie immer einen sehr langsamen Rhythmus, bewies aber Ihre Nervenstärke und schoss Ihren Wettkampf sicher mit 387 Ringen zu Ende.
Der 3. Einzelpunkt und somit auch der Gesamtsieg war Hilgert sicher!
An Position Fünf lieferte sich Stephan ein bis zum Schluss enges und spannendes Duell gegen die junge Dominique Schoßland, wobei diese dann mit einem Ring Vorsprung und einem Ergebnis von 380 Ringen zu 381 Ringen die Oberhand behielt.
Das Endergebnis lautete 3:2 für den TuS Hilgert! Damit war der Entscheidende Gegner bezwungen. Nach diesem Wochenende steht der TuS nun auf Position 3. der Tabelle, Punktgleich mit dem Tabellen zweiten SF Emsdetten. Somit hat es der TuS mit dem letzten Wettkampf am 15.01.05 gegen den Tabellenletzten Ober-Roden selbst in der Hand, noch aus eigener Kraft den zweiten Tabellenplatz zu erreichen.

 


TuS Hilgert kehrt mit einem Sieg und einer Niederlage 
vom 2. Wettkampfwochenende aus Emsdetten zurück 

Hier die Ergebnisse (PDF-Datei)  >>> 

Am 20.11.05 mussten die Sportschützen des TuS Hilgert in Emsdetten bei Münster gegen die Bundesligareserve der SG Hamm und gegen den Tabellenführer der Regionalliga West, den Post SV Düsseldorf antreten. Beides starke Gegner, die nur mit einer guten geschlossenen Mannschaftsleistung zu bezwingen sind, hierüber waren sich alle Verantwortlichen beim TuS im Vorfeld im Klaren. Doch mit dem Vertrauen in die eigene Leistungsstärke, reiste das Team am Vortag bereits nach Emsdetten, um nach einer Übernachtung im Hotel, frisch und ausgeruht an den Start gehen zu können.
Der Mannschaftsführer Mike Becker vertraute bei der Aufstellung des Teams größtenteils auf die Starter der ersten beiden Wettkämpfe. Lediglich an Position 5 wurde eine Veränderung vorgenommen, für Stephan Kohzer sollte hier Sebastian Schubach an den Start gehen.
Stephan war jedoch ebenso mitgereist, um für alle Fälle einen adäquaten Ersatzschützen einsetzen zu können.
Somit bestand unser Team aus den Schützen Erich Schmul, Uwe Schmidt, Carsten Hees, Andrea Heyland, Sebastian Schubach und Stephan Kohzer. 

Am Morgen stand zunächst der Wettkampf gegen die SG Hamm II an. 
Unser Neuzugang Erich Schmul musste sich, nach seinem starken Auftritt bei den letzten Wettkämpfen, hier zum ersten Mal in dieser Saison an Position 1 beweisen. Seine Gegnerin war bei Hamm Stefanie Beckmann. Bei gutem Beginn von beiden Gegnern, trat bei der Schützin aus Hamm in der zweiten Serie ein Defekt an der Kartusche auf. Dieser Defekt konnte zwar behoben werden, jedoch fand Stefanie nicht mehr in den Wettkampf zurück, so dass Erich einen sicheren Sieg mit guten 390 Ringen zu 384 Ringen einfahren konnte.
An Position 2 hatte es Uwe Schmidt mit dem international erfahrenen Kroaten Milan Mach zu tun. Zunächst schien sich Uwe auch davon beeindrucken zu lassen, begann er doch mit einer eher schwachen Serie von 95 Ringen. Anschließend jedoch legte er los wie die Feuerwehr und gab dem Kroaten eine starke Serie nach der anderen vor und schloss seinen Wettkampf mit 390 Ringen ab. Milan Mach konnte hier nicht mehr mithalten, schoss 385 Ringe und musste seinen Punkt auch an Hilgert abgeben. An Position 3 schoss Carsten Hees gegen Manuela Stromberg. Carsten gelang es von Beginn an in jeder Serie einen Vorsprung auszubauen, lediglich die letzte Serie schloss er etwas schwächer ab, kam aber durch seine 390 Ringe gegen 388 Ringe von Manuela zu einem zu keiner Zeit gefährdeten Sieg. Dies bedeutete schon das 3:0 für Hilgert. An Position 4 musste unser bayrisches Mädel Andrea Heyland gegen Fabian Niesmann antreten. Trotz starkem Kampf fand Andrea nicht richtig in ihren Wettkampf und musste sich mit 385 Ringen zu 389 Ringen von Fabian geschlagen geben. Dieser Punkt war so leider verloren, aber in diesem Wettkampf jedoch nur ein Schönheitsfehler. Denn an Position 5 fand Sebastian Schubach zu alter Form zurück! Mit einer optimalen Serie von 100 Ringen gestartet, machte er direkt seinem Gegner Alexander Klitsch klar, dass er seinen Punkt heute nicht abgeben will. Von diesem Start doch beeindruckt hatte Alexander zu keiner Zeit eine reelle Chance, Sebastian den Sieg noch streitig zu machen und musste sich mit 386 Ringen zu 390 Ringen von Sebastian geschlagen geben. 
So hat der TuS Hilgert gegen die Bundesligareserve der SG Hamm durch eine geschlossene Mannschaftsleistung von 4 x 390 Ringen und 1x 385 Ringen einen deutlichen 4:1 Sieg herausgeschossen.

Zufrieden mit der gezeigten Leistung ging das Team in die Mittagspause. Aufgrund der geschossen Ergebnisse wurde beschlossen, den zweiten Wettkampf in der gleichen Besetzung zu bestreiten.
Am Nachmittag mussten wir gegen den Tabellenführer Post SV Düsseldorf antreten. Die Düsseldorfer hatten in dieser Saison bereits mit starken erstligatauglichen Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht und waren in dieser Begegnung klarer Favorit. Dem Team wurde die Taktik vorgegeben, möglichst an den hinteren Positionen die Punkte zu holen, da die Düsseldorfer an den Positionen eins und zwei stark besetzt sind.
So musste Erich gegen die Düsseldorferin Jessica Mager antreten. Erich kämpfte sich verbissen durch seinen Wettkampf und kam wie im ersten Durchgang auf gute 390 Ringe, die jedoch nicht gegen die 392 Ringe von Jessica ausreichten. Diese hatte ihren Gegner stets sicher im Griff und konnte es sich sogar leisten, ihren Wettkampf mit einer Acht zu beenden. Somit war Jessica an diesem Tag einen Tick zu stark für Erich, der seinen Punkt an Düsseldorf abgeben musste. An Position zwei ging Uwe gegen Michael Schmitz ins Rennen. Michael schoss einen soliden Wettkampf und erreichte 390 Ringe. Dieses Ergebnis war genau der Leistungsbereich von Uwe, somit eine Chance diesen Punkt an einer vorderen Position zu gewinnen. Uwe konnte jedoch zu keiner Zeit an seine Leistung vom Vormittag anknüpfen, blieb in allen Serien hinter seinem eigentlichen Können zurück und musste sich mit 384 Ringen geschlagen geben. 
Somit war genau die befürchtete Situation eingetreten, die nötigen Punkte mussten alle hinten geholt werden. 
An Position 3 musste Carsten gegen die Junioren - Nationalmannschaftsschützin Julia Palm antreten. Zu Beginn der ersten Serie zeichnete sich direkt ab, dass Julia einen langsamen Schießrhythmus hatte. Carsten erkannte hier die Chance, Julia unter Druck zu setzen und schoss einen wesentlich schnelleren Wettkampf als für ihn üblich. Trotzdem konnte er den Wettkampf mit guten 391 Ringen abschließen. Diese Taktik ging auf, denn Julia musste den gesamten Kampf der Vorlage von Carsten hinterjagen, konnte nicht Gegenhalten und musste mit 388 Ringen den Wettkampf abgeben. Somit war der Zwischenstand 2:1 für Düsseldorf, der erste Punkt „hinten“ gewonnen. An Position 5 trat Sebastian gegen Jörg Möhlberg an, der in diesem Fall schneller als Sebastian schoss und ihm 389 Ringe vorlegte. Sebastian kämpfte tapfer, der Wettkampf war bis zum letzten Schuss offen. Der Kampf lohnte sich, Sebastian erzielte wieder 390 Ringe und konnte seinen Punkt mit einem Ring Vorsprung gewinnen. Zwischenstand 2:2!
Mit Spannung blickten alle auf die Begegnung an Position 4. Andrea schoss hier gegen Markus Andrzejewski. Dieser ging mit der gleichen Taktik wie zuvor schon Carsten in seinen Wettkampf. Gegen die langsam schießende Andrea konnte er sich im Vergleich zum ersten Wettkampf an diesem Tag erheblich steigern und legte in einem schnell geschossenen Wettkampf sehr gute 392 Ringe vor. Mit diesem Druck kämpfte sich Andrea bravourös durch ihren Wettkampf. In die letzte Serie ging sie mit einem Ring Vorsprung. Eine 99 Serie hätte zu einem Stechen um den Sieg geführt. Im 5. Schuss unterlief Ihr dann ein kleiner Fehler, die befürchtete Neun war geschossen. Aber das Stechen war ja noch erreichbar. Das gesamte Team drückte Ihr jetzt die Daumen! Dann zwei Schüsse später, Entsetzen bei allen Hilgertern. Andrea hatte eine Sieben geschossen. Damit waren alle Hoffnungen auf einen Sieg geplatzt. Sie erreichte gute 388 Ringe. Jedoch ihren Punkt musste sie abgeben. Der Wettkampf ging mit 3:2 Punkten an Düsseldorf verloren. Somit hatte der Favorit den Wettkampf wenn auch knapp, aber aufgrund der starken Gesamtleistung doch verdient gewonnen. Der TuS Hilgert steht nach diesem Wochenende mit einem ausgeglichen Punktekonto auf Position 4 der Tabelle.

Am nächsten Wettkampftag, dem Heimkampf am 18.12.05 in Hilgert warten als Gegner der Tabellenvorletzte SC Windecken und der Absteiger aus der 1. Bundesliga, der SV Deiringsen (aktuell Tabellenzweiter) auf unsere Mannschaft.
Die starken Düsseldorfer stehen punktverlustfrei an Platz 1 und können wohl in dieser Saison nicht mehr von dieser Position verdrängt werden. Der TuS Hilgert hat es jedoch selbst in der Hand, durch Siege gegen die nächsten Gegner noch den zweiten Tabellenplatz zu erobern, der zur Relegation für die 1. Bundesliga berechtigt. 
Aus diesem Grund möchten wir möglichst viele Fans und Unterstützer des TuS Hilgert bitten, am 18.12.05 in Pfeifenbäckerhalle nach Hilgert zu kommen, um unseren Gegnern einen heißen Empfang zu bereiten und die Mannschaft zum Sieg zu treiben! 
Der Wettkampf wird auf einer elektronischen Anlage durchgeführt und wird auch durch die dementsprechende Moderation so interessant und publikumswirksam wie möglich präsentiert.


vorhergehende Berichte

Erste Mannschaft des TuS steigt in die 2. Bundesliga auf


Nach dem unglücklichen Abstieg aus der 2. Liga wurde das zu Beginn der Saison 2004 ausgegebene Ziel, schnellstmöglicher Wiederaufstieg im ersten Anlauf gemeistert. Nachdem der TuS die Rheinlandliga ungeschlagen beendet hatte, zeigte die Mannschaft auch bei dem in Bad Homburg ausgetragenen Aufstiegswettkampf keine Schwäche und gewann diesen mit einem komfortablen Vorsprung.
Um einen Aufstiegsplatz belegen zu können, mussten wir den 2 mal 40 Schuss umfassenden Wettkampf als Sieger oder als Zweitplatzierter beenden. Teilnahmeberechtigt an diesem Wettkampf waren die beiden erst platzierten der Verbandsligen aus Westfalen, Hessen, Rheinland sowie der siebte der abgelaufenen Regionalligasaison (2. Bundesliga). 
Im Vergleich mit den in dieser Saison gezeigten Leistungen der Mitkonkurrenten, konnte der TuS als einer der Favoriten nach Bad Homburg reisen. Doch Relegationswettkämpfe haben meist eigene Gesetze, welches allen Beteiligten bewusst war.

Uwe Schmidt Madlen Hartwig Jochen Weyand Sebastian Schubach Carsten Hees

Aus diesem Grund wurde früh die Entscheidung getroffen diesem Wettkampf mit den Schützen Madlen Hartwig, Carsten Hees, Uwe Schmidt, Stephan Kohzer und Jochen Weyand zu bestreiten, da diese fünf die beständigsten Leistungsträger der abgelaufenen Saison waren. Als Ersatzschütze mitgereist war Sebastian Schubach. Wir beendeten den ersten Wettkampf mit einem Ergebnis von 1935 Ringen. 

Im Einzelnen erzielten:
- Uwe Schmidt 391 Ringe
- Carsten Hees 390 Ringe
- Stephan Kohzer 388 Ringe
- Madlen Hartwig 386 Ringe
- Jochen Weyand 380 Ringe

Zu unserer Beunruhigung stellten wir nach dem Auswerten des ersten Durchganges fest, dass wir allerdings „nur“ den zweiten Platz belegten. Wir hatten 7 Ringe Rückstand auf Platz eins und lediglich 1 bzw. 3 Ringe Vorsprung auf die Plätze drei und vier.

Nach einer in der Pause durchgeführten Analyse des Wettkampfes kamen wir zu dem Schluss, dass sich unser Team eher am unteren Leistungslevel bewegt hatte. Die weiteren im Vorderfeld platzierten Mannschaften hatten wohl im ersten Wettkampf ihr Leistungsvermögen weitgehend ausgeschöpft. Allen war aber eindeutig klar: auch im zweiten Durchgang musste eine ausreichend starke Leistung gezeigt werden. Der TuS ging trotz der sehr engen Resultate zuversichtlich mit dem Wissen um den Druck der auf den anderen Mannschaften lastete in den zweiten Wettkampf. Die Nerven unserer Schützen hielten im zweiten Wettkampf und nach einer weiteren Leistungssteigerung erzielten wir ein Ergebnis von 1941 Ringen.

Die einzelnen Ergebnisse: 
- Carsten Hees 395 Ringe
- Uwe Schmidt 389 Ringe
- Stephan Kohzer 388 Ringe
- Madlen Hartwig 385 Ringe
- Jochen Weyand 384 Ringe

Nach Bekanntgabe des Endergebnisses sah man sich in seiner Vermutung bestätigt, die drei direkten Mitkonkurrenten um die Aufstiegsplätze konnten Ihre Ergebnisse nicht ganz bestätigen. Teilweise nahm unser Team den gegnerischen Mannschaften im zweiten Wettkampf mehr als 20 Ringe ab.
Am Ende gewann unser Team den Wettkampf mit 12 Ringen Vorsprung vor der Mannschaft aus dem hessischen Windecken, die mit unserer Mannschaft in die Regionalliga aufsteigen wird.

Als Fazit der abgelaufen Ligasaison kann man festhalten, dass unsere Mannschaft verdient, nach einem Jahr „Zwangspause“ in die 2 Liga zurückkehrt. Bereits an dieser Stelle möchten wir mitteilen, dass der Heinwettkampf in der Regionalliga West des TuS Hilgert am 18.12.2005 in der Pfeifenbäckerhalle in Hilgert stattfinden wird. Gegner werden dort die Mannschaften des Mitaufsteigers Windecken sowie des Absteigers aus der Bundesliga des SV Deiringsen sein.

Turn- und Sportverein Hilgert e.V 
letzte Bearbeitung 16.05.2012