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Erster Bundesliga-Luftgewehr-Heimkampf

Wettkampfwochenende mit 2 Siegen!

Auch wir haben in unserer Halle mit Staunen die anderen Ergebnisse des ersten Wettkampftages zur Kenntnis genommen. Da war wieder mal zu beobachten, wie schwierig doch jedes Jahr der Start in eine neue Saison sein kann.
Auch wir hatten einen etwas zähen Start und dazu noch mit Wolthausen einen Gegner der uns das Leben schwer gemacht hat. Gerade die Begegnungen zwischen Erich Schmul und Tobias Gauster, sowie Thomas Hoche und Christian Stautmeister waren mit je einem Ring Differenz äußerst knapp. An Position 1 hatte Henri Junghänel bei seinem Bundesligadebüt gegen die Klasseleistung von Jessica Kregel mit 399 Ringen keine Chance. Zumal Jessica bei ihren letzten Schüssen ganz alleine am Stand zubringen musste. Von allen Zuschauern in der Halle wurde jeder Treffer in die Zehn bei den letzten Schüsse frenetisch bejubelt und nach dem letzten Schuss bekam sie auch den verdienten Sonderapplaus des Publikums für diese Leistung.
Die entscheidenden beiden Punkte wurden mit deutlichem Abstand von Manuela und Tatjana an den Positionen 4 und 5 geholt.

Am Sonntag ging es dann in die Begegnung gegen Münster. Gegen dieses Team war uns bisher noch nie ein Sieg gelungen und die Begegnungen waren immer sehr knapp. So kam es auch wieder, nur dieses Mal mit dem glücklicheren Ende für uns.
Wieder waren etliche Fans in die Halle gekommen und boten eine großartige Kulisse. Henris und Manuelas Gegner, Zoltan und Ursula, zogen  während des Wettkampfes Schuss für Schuss langsam davon und brachten beide ihren erarbeiteten Vorsprung sicher ins Ziel.

Tatjana und Christine lieferten sich an Position 5 während der ersten 20 Schuss ein Kopf an Kopf Rennen. Dann zog Tatjana jedoch das Tempo an und beendete ihren Wettkampf  weit vor Christine mit den Serien 98 Ringe und 100 Ringe. Dem Druck dieser Vorgabe konnte Christine nicht standhalten und Tatjana holte verdient ihren Punkt.

Der unglaublich spannende Teil des Tages spielte sich jedoch an Stand 3 und Stand 5 ab.
Martina Rave und Thomas Hoche ließen ihre Gegner Erich Schmul und Pirkko Endler mit Beendigung ihres Wettkampfes mit je noch zu absolvierenden 10 Schuss am Stand zurück.
Erich musste mit 100 Ringen und Pirkko mit 99 Ringen für einen Punktgewinn abschließen.
Und Erich kämpfte, schoss 10 um 10. Jeder Treffer in die Mitte wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Und als nach dem letzten Schuss die 100 Ringe standen und Erich mit 394 Ringen zu 393 Ringen den Punkt gewonnen hatte, kannte der Jubel keine Grenzen.
Zu diesem Zeitpunkt musste Pirkko noch wenige Schuss absolvieren, eine 9 war bereits geschossen. Doch ihre Nerven schienen zu halten, dann im 39. Schuss die nächste 9. Alle stellten sich schon auf ein Stechen ein. Pirkko setzte mehrmals zum letzten Schuss an. Dann der Schuss, eine 9,9! Thomas hatte seinen Punkt doch noch gewonnen und jetzt waren alle in der Halle total aus dem Häuschen.
Wieder wurde die Begegnung Hilgert gegen Münster mit 3:2 nur knapp entschieden.
Aber noch nie war es so wahnsinnig spannend wie bei diesem Wettkampf.

Grundsätzlich ist der Trainer mit den beiden gewonnenen Wettkämpfen zufrieden, jedoch können und wollen wir die Leistung der Mannschaft insgesamt noch steigern. Zumal uns am nächsten Wochenende mit Elsen und Nordstemmen wieder zwei schwere Brocken erwarten.
         

         


 Bundesliga Team des TuS Hilgert bei den Studenten-Weltmeisterschaften erfolgreich

               
                    
von links: Niccoló Campriani, Sabrina Sena, Henri Junghänel und Manuela Felix

Aus dem Bundesliga-Kader des TuS Hilgert waren unsere vier Schützinnen und Schützen bei
den Studenten-Weltmeisterschaften in Peking dabei.
Größten Erfolg konnte unser Neuzugang Niccoló feiern, denn er wurde Studenten-
Weltmeister! mit 596 Ringen mit dem Luftgewehr.

Henri
belegte mit 591 Ringen den 12. Platz, das hat leider fürs Finale nicht gereicht. Im
Liegend mit 590 Ringe und Mannschaftsgold und damit ebenso Weltmeister. Einzel war er hier
auf Platz 6 (mit gewonnenem Shot-Off)
.


Manuela
 hatte 394 Ringe und wurde 9te. Sie wurde bei der 3-Stellung 4. im Einzel und 2. mit
der Mannschaft, ebenso 2. Platz mit der LG Mannschaft.

Sabrina liegt im Mittelfeld mit  391 Ringen.

                                               Herzliche Glückwünsche!!
 


             TuS Hilgert scheidet im Bundesligafinale aus

                  Im Viertelfinale denkbar knapp am Bund München gescheitert

Die Luftgewehr-Mannschaft des TuS Hilgert hatte sich durch eine gute Saisonleistung und dem
zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord für das Bundesligafinale am 08.02.-10.02.2008 qualifiziert.
Der Ausrichter, der Bundesligist St. Hubertus-Elsen bot allen Teilnehmern und Zuschauern in Paderborn eine perfekt organisierte Veranstaltung. Die Wettkämpfe wurden dort in einer großen Sporthalle vor teilweise 2000 begeisterten Zuschauern ausgetragen. 
Am Samstagmittag musste das Team aus Hilgert gegen den Drittplazierten aus der Bundesliga Süd, den Bund München, das erste Viertelfinale ihrer noch jungen Bundesligakarriere  bestreiten.
Die Ausgangslage war vor dem Beginn des Wettkampfes für beide Mannschaften gleich, hier traten sich zwei Teams mit vergleichbarem Leistungsniveau entgegen. So wurde aus dieser Partie dann auch der erwartete Nervenkrimi, der zu einer denkbar knappen Entscheidung führte. Allen Aktiven auf  beiden Seiten war während des Wettkampfes die für diese Finalbegegnungen typische große Nervosität anzumerken.

 

 

 

 

 

 

 

Der Fanblock von Hilgert in der vollbesetzten Halle                              Das Fan-Transparent von Hilgert

An Position 1 ging der Erich Schmul als verlässlicher Leistungsträger für Hilgert in das Match. Sein Gegner war der aus Österreich stammende Top-Athlet Mario Knögler.
Beide schossen einen Wettkampf auf Augenhöhe, wobei sich früh abzeichnete, dass die große Anspannung Mario Knögler mehr zu schaffen machte. Über alle geschossenen Serien hinweg konnte sich Erich Schmul leichte Vorteile erkämpfen und diese auch bis in Ziel halten. Der Punkt wurde vom ihm sicher mit einem Ergebnis von 392 Ringen zu 389 Ringen von Knögler nach Hilgert geholt.
Von ähnlich großer Nervosität war die Begegnung an Position 2 von Thomas Hoche gegen Norbert Ettner geprägt. Beide mussten gerade zum Beginn eine hohe Anzahl von Schüssen mit einem Ringwert von 9 hinnehmen. Während jedoch Norbert Ettner seine Anspannung etwas ablegen konnte und es schaffte seinen Wettkampf mit 392 Ringen zu beenden, gelang dies Thomas Hoche in keiner Phase des Wettkampfes. Er musste der hohen Anspannung Tribut zollen, fand zu keiner Zeit in den Wettkampf und erzielte 389 Ringe. Dieser Punkt war somit verloren.
An Position 3 bestätigte Manuela Felix ihre zuletzt ansteigende Formkurve und schoss souverän ihren Wettkampf. Ihr Gegner Benjamin Aicher leistete sich zu viele Fehler und wurde von Manuela dominiert. So konnte sie sich sogar zum Ende des Kampfes noch einige wenige Flüchtigkeitsfehler leisten und gewann mit 392 Ringen zu 390 Ringen den Punkt für Hilgert.
An Position 5 musste auch Uwe Schmidt mit einigen Fehlern dem großen Druck in dieser Begegnung Tribut zollen.Er hatte aber an diesem Tag keine Chance gegen seinen Gegner Maximilian Selb. Dieser schoss einen furiosen Wettkampf und beendete diesen bereits nach unglaublich kurzen 19 Minuten mit 393 Ringen. Zu diesem Zeitpunkt ließ er Uwe Schmidt mit verbleibenden 21 Schüssen und noch 3 Ringen Vorsprung am Stand zurück. Der Druck dieser Vorgabe war unter den bereits beschriebenen Wettkampfbedingungen einfach zu hoch.
Trotzdem zeigte er großen Einsatz und erkämpfte sich 390 Ringe. Der Punkt ging jedoch an den Bund München.
Die entscheidende Partie fand jedoch an Setzposition 4 zwischen Sabrina Sena und Silvia Aumann statt. Beide lagen während der ersten drei Serien ständig dicht beieinander, wobei sich Sabrina einen Ring Vorsprung erarbeiten konnte und Silvia Aumann offenbar immer mehr Nervositätsfehler hinnehmen musste. So lagen alle Hoffnungen auf dem Punktgewinn durch Sabrina Sena. Jedoch unterlief ihr im 30. Schuss der entscheidende Fehler der Partie. Der Schusswert auf dem Monitor von Sabrina zeigte lediglich einen Wert von 8 Ringen an.
Diesen Schusswert hatte Silvia mit einem Blick auf den Monitor ihrer Gegnerin sofort registriert und schöpfte offensichtlich wieder Hoffnung. Zwar gelang Sabrina mit einer toll erkämpften Abschlussserie von 99 Ringen ein Gesamtergebnis von 390 Ringen. Jedoch gelang es Silvia Aumann ihre Nerven im Griff zu behalten, sie traf bei ihren verbleibenden 13 Schüssen immer eine 10, erzielte in der letzten Serie optimale 100 Ringe und gewann mit einem Gesamtergebnis von 391 Ringen die Partie gerade mit 1 Ring Vorsprung.

Das Team des TuS Hilgert wurde somit 3:2 vom Bund München geschlagen und schied im Viertelfinale aus.
Jedoch bleibt als Fazit, das Hilgert mit etwas mehr Glück und Erfahrung durchaus dazu in der Lage war, seinen Gegner zu schlagen.
Als Rückblick auf diese Saison ziehen die Verantwortlichen um das Bundesligateam ein durchaus positives Fazit. Mit dem Erreichen des Finales über den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord wurde das gesetzte Saisonziel erreicht. Das Bundesligateam hat unter Beweis gestellt, dass es mit Recht zum Finale der besten 8 Luftgewehrmannschaften nach Paderborn reisen durfte.

 Der Verein beginnt nun unmittelbar mit den Planungen und Vorbereitungen für die nächste Saison. Das Potential dieser Mannschaft ist nach der Überzeugung des Betreuerstabes noch nicht ausgeschöpft, Leistungssteigerungen werden in der nächsten Runde erwartet. Trotzdem wird die Mannschaft gezielt verstärkt, um dem Ziel, nämlich eine feste Größe innerhalb der Bundesliga Luftgewehr darzustellen, gerecht zu werden. 
Bericht: Carsten Hees
                                                    
   v.l.: Sebastian, Coach Mike, Manuela, Tatjana, Erich, Uwe, Thomas, Trainer Carsten, Andrea und Sabrina


     Bundesligist TuS Hilgert beendet die Saison als Tabellen-Zweiter

    TuS Hilgert macht mit zwei Siegen die Teilnahme am Bundesligafinale perfekt

Die Bundesligamannschaft des Turn- und Sportvereins TuS Hilgert musste zum Saisonabschluss nach Düsseldorf reisen. Dort warteten mit der SH Hamm und dem SSV Hubertus-Elsen zwei schwere Gegner auf die Akteure des Teams.
Zusätzlich stand die italienische Schützin Sabrina Sena aufgrund einer Erkrankung nicht zur Verfügung. Somit wurde Uwe Schmidt wieder in die Mannschaft genommen.

Am Samstag mussten die Hilgerter zunächst gegen die SG Hamm antreten. Die Mannschaft aus Hamm kämpfte gegen den Abstieg und konnte gegen Hilgert in Bestformation antreten. Aus diesem Grund wurde diese Begegnung von der Teamleitung sehr ernst genommen und die Mannschaft auf eine schwere Partie eingestellt. Besonders lag das Augenmerk auf der französischen Spitzenschützin Laurence Brize, die die Einzelrangliste der Bundesliga Nord anführt.
Der Hilgerter Spitzenschütze Erich Schmul hatte diese schwere Aufgabe vor der Brust. Die Begegnung war von Beginn an sehr eng, jedoch erarbeitete sich Erich während des Wettkampfes leichte Vorteile und konnte konsequent seine Wettkampf durchziehen. Letztlich musste sich die Französin mit 392 Ringen zu 394 Ringen gegen Erich Schmul geschlagen geben.
An Position 2 schoss Thomas Hoche, wie schon die gesamte Saison, einen sehr guten Wettkampf mit 394 Ringen, hatte jedoch an diesem Tag mit Mareike Ostkamp keine gleichwertige Gegnerin, deren Nerven der besonderen Situation „Abstiegskampf“ offenbar nicht gewachsen waren. Sie beendete ihren Wettkampf mit 382 Ringen. Das gleiche Bild bot sich an Position 3. Manuela Felix fand endlich zu ihrer alten Stärke zurück und bot mit souverän geschossenen 393 Ringen eine sehr gute Leistung, gegen die ihre Gegnerin Constanze Rotzsch mit 386 Ringen in keiner Phase des Wettkampfes etwas entgegenzusetzen hatte.
Da nutzte es dem Team aus Hamm nichts mehr, das Fabian Niesmann mit 393 Ringen und Melanie Kunz mit 394 Ringen an den Positionen 4 und 5 eine beachtliche Leistung boten. Gegen diese Ergebnisse konnte Sebastian Schubach mit 385 Ringen und Uwe Schmidt mit 383 Ringen, beide konnten in keiner Phase des Wettkampfes an das Leistungsniveau ihrer Gegner anknüpfen, nichts entgegensetzen und mussten sich sehr deutlich geschlagen geben.

Trotzdem hatte sich der Turn- und Sportverein Hilgert durch diesen 3:2 Sieg gegen die SG Hamm endgültig das Ticket zum Bundesligafinale in Paderborn gesichert.

Am folgenden Sonntagmorgen musste die Mannschaft gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Paderborn-Elsen antreten.
Da Elsen nicht mehr vom ersten Tabellenplatz verdängt werden konnte und die Finalteilnahme für Hilgert bereits gesichert war, handelte es sich um ein Prestigeduell. Jedoch ein Duell, welches einige Brisanz in sich barg. Denn Elsen hatte in der vergangenen Saison als amtierender Deutscher Meister den damals ebenfalls letzten Wettkampf gegen Hilgert verloren und brannte auf eine Revanche. Hilgert jedoch wollte den Erfolg des letzten Jahres unbedingt wiederholen.
Somit waren alle Beteiligten „heiß“ auf diesen Wettkampf. Und so sollte dieser Wettkampf auch verlaufen.

Erich Schmul fand an Position 1 gegen den internationalen Spitzenschützen Dick Boschmann am Anfang nicht in seinen Wettkampf und musste nach 2 nicht so starken Serien zu Beginn sein Gegenüber davon ziehen lassen. Eine Pause, der zwei sehr guten Serien zum Schluss folgten, half nicht mehr. Dick Boschmann brachte seinen Vorsprung sicher ins Ziel und er gewann mit 395 Ringen zu 390 Ringen gegen Erich Schmul.
Manuela Felix hatte es an Position drei mit Nadine Schüller zu tun. Manuela konnte sich gegen sie zunächst keine Vorteile erarbeiten, beide schossen einen Wettkampf auf hohem Niveau. Zum Ende versuchte Manuela ihre Taktik zu ändern und setzte Nadine Schüller durch die schnell geschossenen letzten beiden Serien unter Druck und beendete weit vor ihr den Wettkampf. Die Elsenerin kam mit diesem Druck nicht zurecht und musste sich am Ende mit 389 Ringen den wiederum sehr guten 393 Ringen von Manuela geschlagen geben.
An Position 4 erwischte Sebastian Schubach einen noch schlechteren Tag als beim letzten Wettkampf. Mit 381 Ringen stellte er für seinen Gegner Damian Kontny mit 394 Ringen keine Herausforderung dar.
Uwe Schmidt wurde, trotz seiner nicht so guten Leistung am Vortag, wieder von Trainer Carsten Hees für diese Begegnung aufgeboten. Und er bewies, dass dieses Vertrauen mehr als gerechtfertigt war. Mit einer starken und vor allem konstant geschossenen Leistung von 392 Ringen ließ er bei seiner Gegnerin Eva Schmitz, die 387 Ringe erzielte, zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer diese Partie gewinnen würde. Damit hat er sich nach einer Wettkampfpause wieder eindrucksvoll in der Bundesligamannschaft zurückgemeldet.
Die entscheidende Begegnung des Tages bestritt jedoch Thomas Hoche an Position 2. Gegen den Junioren-Nationalmannschaftsschützen Daniel Butterweck lieferte er sich ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. Keiner der beiden konnte sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Daniel Butterweck trat zum Ende des Wettkampfes die Flucht nach vorne an und schloss mit einer sehr schnell geschossenen letzten 99`er Serie ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte Thomas noch 6 Schüsse zu absolvieren und nur noch 1 Ring Vorsprung. Mit ohrenbetäubendem Lärm versuchten die zahlreich mitgereisten Elsener Fans ab diesem Zeitpunkt die Konzentration von Thomas zu beeinträchtigen. Doch der zeigte eiserne Nerven, erlaubte sich nur noch eine 9 und ereichte mit dem gleichen Ergebnis wie Butterweck, nämlich 392 Ringe, das Stechen. Dieses Stechen musste nun, nach dem vorläufigen Stand der Partie von 2:2, über Sieg und Niederlage entscheiden.
Hoche und Butterweck traten zum Stechen an, das Kommando zum Start wurde gegeben und Butterweck schoss sehr schnell eine 9. Thomas bewies in dieser Situation, wie stark sein Nervenkostüm ist. Er erlaubte sich während der 75 Sekunden Schießzeit sogar noch einmal abzusetzen und einen Blick auf die Neun, die auf dem Monitor seines Gegners angezeigt wurde.
Neu den Anschlag eingenommen erzielte er mit all seiner Erfahrung die für den Sieg notwendige 10 und die gesamte Mannschaft, sowie die mitgereisten Fans stimmten in den lauten Jubelschrei über den gewonnen Wettkampf ein. Im brisanten Prestigeduell gegen den ehemaligen Deutschen Meister hatten die Hilgerter wie im letzten Jahr den Sieg errungen.

Das gesamte Team bereitet sich nun in den nächsten Wochen auf das am 09./10.02.2008 stattfindende Bundesliga-Finale in Paderborn vor. Mit der bisher beeindruckensten Saisonleistung sicherten die Hilgerter sich den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord. Dort werden die Akteure zunächst im Viertelfinale auf den Tabellen-Dritten der Bundesliga Süd treffen, wo die abschließenden Wettkämpfe erst am kommenden Wochenende bestritten werden.
Die Vereinsführung, wie auch das gesamte Team sind voller Hoffnung, dass möglichst viele Anhänger und Fans der Mannschaft nach Paderborn reisen werden, um dem Team bei den schweren Wettkämpfen des Finales die jedem Einzelnen so wichtige „Fan-Unterstützung“ zu bieten. Denn auch beim Schießsport gilt die Regel, dass die Fans der zusätzliche, hier der „6.-Mann“ eines Teams sind!
Alle Informationen über das Bundesliga-Finale sind auf der Homepage des ausrichtenden Vereins Hubertus-Elsen unter „http://www.finale.ssv-elsen.de/“ zu finden.

Daumendrücken der Mannschaft beim
                Stechschuss

      Thomas Hoche nach der erlösenden "Zehn"
 

                           
     

   
              

                   Siegermannschaft von links:
                   Thomas Hoche, Erich Schmul, Trainer Carsten Hees, Sebastian Schubach,
                   Uwe Schmidt und Manuela Felix.


Hilgerter Sportschützen auf Finalkurs

Finaleteilnahme zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zum Greifen nahe

Durch ihren 4. Sieg im 5. Wettkampf sind die Bundesligaschützen des Turn- und Sportverein Hilgert ihrem Ziel zur Teilnahme am Bundesligafinale in Paderborn ein gutes Stück näher gekommen. Nach den Siegen über Düsseldorf, Buer-Bülse (Gelsenkirchen) und Nordstemmen (Hannover) standen am vergangenen Wochenende der ABC Münster und die Aufsteiger des SV Wolthausen als schwere, aber lösbare Aufgaben bevor.
Gegen den Gastgeber aus Münster zeigte die Mannschaft von Trainer Carsten Hees zum wiederholten male eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung in der alle 5 Schützen über 390 Ringen schossen. Erstmals ein wenig vom Pech verfolgt sollte dieser Wettkampf die erste Niederlage für den Turn- und Sportverein  bedeuten. Spitzenschütze Erich Schmul schoss 394 Ringe und musste gegen Martina Rave von Münster in das insgesamt 3. Stechen der Saison welches er leider nicht zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Heiß umkämpft waren auch die Begegnungen auf Position 2 zwischen Thomas Hoche und Zoltan Balaz sowie Position 4 zwischen Sebastian Schubach und Ursula Tillner. Während Thomas Hoche mit 394:395 unterlag musste auch Sebastian Schubach mit 390:391 Ringen mit nur einem Ring unterschied seinen Punkt abgeben. Sabrina Sena fuhr auf Position 5 mit 391 Ringen ungefährdet den ersten und einzigsten Einzelpunkt für die Hilgerter in diesem Wettkampf ein, während auch Manuela Felix auf Position 3 mit 391:395 verlor.

Erfolgreicher konnte das Team den zweiten Wettkampf des Wochenendes gegen den noch sieglosen Aufsteiger aus Wolthausen gestalten. Die Mannschaft um die Junioreneuropameister Jessica Kregel und Christian Stautmeister wollte sich jedoch auch nicht kampflos geschlagen geben. Während Sebastian Schubach mit 388 zu 378 Ringen schon nach den ersten 20 Schuss den ersten Punkt gesichert hatte, legte Erich Schmul seiner Gegnerin Jessica Kregel starke 395 Ringe vor. Als letzte Schützin am Stand erreichte sie ebenfalls 395 Ringe und bat Schmul zu seinem insgesamt 3. Stechen dieser Bundesligasaison. Auch diesmal konnte Hilgert den Punkt nicht für sich verbuchen, nach 10:10, 10:10 und 9:10 gewann Kregel im dritten Stechschuss den Punkt zum Ausgleich. Genauso klar, wie Sabrina Sena ihren zweiten Einzelpunkt dieses Wochenendes gegen Marion Müller (391:384) gewinnen konnte, genauso deutlich verlor Manuela Felix gegen Christan Stautmeister (387:392) ihre Partie. Den dritten und wichtigsten Einzelpunkt zum 3:2 Sieg gewann Thomas Hoche mit 394:391 gegen Tobias Gauster, welcher schon zu Beginn des Wettkampfes Ringe auf Hoche verlor und diesen Rückstand nicht mehr aufholen konnte.
Mit 8:2 Mannschafts-, 13:12 Einzelpunkten und dem 3. Tabellenplatz kann die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert unbeschwert zu den letzten, im Januar stattfindenden, Begegnungen gegen den SSV Elsen (Paderborn) und die SG Hamm nach Düsseldorf reisen. Dort gilt es, sich eine gute Ausgangsposition für das im Februar in Paderborn stattfindende Bundesligafinale zu schaffen.
Bericht Sebastian Schubach

                            zu den Ergebnissen

Auf dem Bild ist Sabrina Sena, italienische Nationalkaderschützin, zu sehen. Sie konnte am vergangenen Wochenende ihre beiden Einzelbegegnungen und somit als einzigste Schützin beide Einzelpunkte für den Verein gewinnen.


 


Turn- und Sportverein setzt Siegesserie in der Bundesliga fort

3. Sieg im 3. Wettkampf gegen Nordstemmen

Die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert behauptet sich mit einem 3:2 Sieg gegen den Aufsteiger KKS Nordstemmen an der Tabellenspitze der Bundesliga Nord. Aktuell belegt das Team den 2. Tabellenplatz Punktgleich hinter dem ehemaligen Deutschen Meister SSV Hubertus-Elsen.
Die Mannschaft war am 17.11.2007 zu dem Wettkampf nach Nordstemmen bei Hannover gereist und wurde dort gegen den Aufsteiger, der als wettkampfausrichtende Mannschaft Heimrecht genoss, als Favorit gehandelt. Die Teamleitung ließ sich von dem vermeintlichen Übergewicht, die sich aus der reinen Papierform der Setzliste ergab, nicht in Sicherheit wiegen. Der KKS Nordstemmen hatte mit einigen guten Ergebnissen während der ersten beiden Wettkämpfe aufhorchen lassen. So ging die Mannschaft  zwar voller Selbstvertrauen einen Sieg verwirklichen zu können in den Wettkampf, jedoch wurde ein schwieriges Match erwartet und die Mannschaft dementsprechend eingestellt.Die Teamleitung hoffte die große Wettkampferfahrung aller Hilgerter Akteure und die mannschaftliche Geschlossenheit, vor allem zum Ende  des Wettkampfes hin, sollte dieses, so die Taktik, der entscheidenden Faktor sein. 

Genau diese Taktik wurde tatsächlich zum entscheidenden Faktor in der lange Zeit ausgeglichenen Partie.
An Position 1 musste sich Erich Schmul mit der Nordstemmenerin Anja Korf auseinandersetzen. Die Begegnung war bis zur 4. Serie vollkommen ausgeglichen, keiner der Beiden konnte sich entscheiden absetzen. Erst in der letzten Serie zeigte Anja Korf Nerven, schoss eine schwächere Serie und ermöglichte Erich Schmul, der konstant und sicher seinen Wettkampf durchzog, einen Sieg mit 395 Ringen zu 391 Ringen.
An Position 3 musste die ausländische Hilgerter Verstärkung Sabrina Sena gegen den Bundesliga erfahrenen David Kroll antreten. David Kroll konnte sich bis zu letzten Serie einen Vorsprung erarbeiten, erst in dieser letzten Serie erkämpfte sich Sabrina mit 99 Ringen ein Gesamtergebnis von 388 Ringen, genau wie ihr Gegner Kroll. Das anschließende Stechen verlief dann doch leider zu ungunsten von Hilgert, nach dem 2. Stechschuss holte Kroll den Einzelpunkt nach Nordstemmen.
An Position 4 hatte Manuela Felix das Glück, dass ihr Gegner Henrik Borchers nie richtig in den Wettkampf fand und diesen mir nur 382 Ringen beendete. Denn an Manuelas Gewehr trat nach 20 Schuss eine Waffenstörung auf. Trotz dieser Störung schlug sich Manuela noch wacker und erzielte 390 Ringe, der Einzelpunkt ging sicher an Hilgert.
An Position 5 schoss Sebastian Schubach verlässlich einen soliden und guten Wettkampf und erzielte 390 Ringe. An diesem Tag hatte er jedoch keine Chance gegen seine Gegnerin Kirsten Möller, die souverän 394 Ringe erzielte. Eine starke Leistung der Nordstemmenerin an dieser Setzlistenposition.
Den entscheidenden Punkt des Tages holte jedoch Thomas Hoche an Position 2. Der Hilgerter lieferte sich mit seiner Gegnerin Natascha Vollmer ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. Leichte Vorteile lagen hier sogar zunächst bei Natascha Vollmer, die konstant schneller als Thomas schoss, keine Schwäche zeigte und Thomas dazu zwang, immer mit guten Serien nachzuziehen. In der letzten Serie zeigte sie jedoch etwas Nerven und schloss diese mit 96 Ringen ab, ließ jedoch Thomas mit einer Vorgabe von 392 Ringen am Stand zurück. Dieser ließ sich jedoch nicht irritieren. Nervenstark und souverän beendete er seine letzte Serie mit optimalen 100 Ringen und einem Ergebnis von 395 Ringen. Das war der entscheidende Einzelpunkt zum 3:2 Sieg gegen Nordstemmen. 

Das Bundesligateam des Turn- und Sportvereins Hilgert bleibt damit in dieser Saison ungeschlagen und kann optimistisch und voller Selbstvertrauen auf das Restprogramm dieser Saison blicken. Zumal dem Trainer Carsten Hees bei den nächsten Wettkämpfen zum ersten Mal in dieser Saison der gesamte Kader der Bundesligamannschaft zur Verfügung steht.

Am nächsten Wettkampfwochenende in Münster/Westfalen am 01./02.12.2007 treffen die Hilgerter dann auf die Teams aus Hamm und Münster. Bei nur einem weiteren Sieg in den beiden Begegnungen, hat die Mannschaft aus Hilgert eines der vier Tickets für das Bundesligafinale im Februar des kommenden Jahres so gut wie sicher. Und dieses wäre ein weiterer großer Erfolg in der noch jungen Karriere der Bundesligamannschaft aus Hilgert.

 

Zum Bild: v. li: Sabrina Sena, Trainer Carsten Hees, Andrea Heyland, Manuela Felix, Erich Schmul, Tatjana Poseiner, Sebastian Schubach und Thomas Hoche.

Bild: Herman Lücking


Gelungener Saisonstart in der Bundesliga für die Hilgerter Schützen

Am Heimkampfwochenende den 13./14. Oktober konnte die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert beide Begegnungen gewinnen und steht nun Verlustpunktfrei an Platz 3 in der Spitze der Bundesliga Nord.

Dabei hatte das Team am Samstag direkt einen der schwersten Gegner der Liga vor der Brust. Mit dem ehemaligen Deutschen Meister BSV Buer-Bülse war der Prüfstein für das neuformierte Team besonders groß.
Doch die Mannschaftsaufstellung um die beiden Neuzugänge Thomas Hoche und Manuela Felix erwies sich als goldrichtig.
Erich Schmul an Position 1 legte seinem Gegner Thorsten Krebs in einem schnellen Durchgang 396 Ringe vor. Dieser Vorlage hinterher jagend kam Krebs auf lediglich 393 Ringe und gab den ersten Punkt an Hilgert ab.
In einer hochklassigen Begegnung an Position zwei schenkten sich Thomas Hoche und Alexandra Christ am Beginn zunächst nichts, jedoch zum Ende der Partie konnte sich Thomas 2 Ringe Vorsprung herausschießen, die er bis zum Abschluss hielt und mit 394 Ringen zu 392 Ringen den Punkt für Hilgert sicherte.
An Position 3, Manuela Felix gegen Are Hansen, konnte sich keiner der Beiden nach einem verbissen geführten Wettkampf einen Vorteil verschaffen. Beide schlossen mit 392 Ringen ab und mussten ins Stechen gehen. Hier lag das Glück auf der Seite der Buer-Bülser, Are Hansen behielt mit einer 10 gegenüber einer 9 von Manuela Felix die Oberhand und holte den Punkt für Bülse. Dieses spielte für den Ausgang des Wettkampfes jedoch keine Rolle mehr, da zuvor bereits Sebastian Schubach mit großem Einsatz an Position 5 gegen Maik Eckhardt mit 391 Ringen zu 389 Ringen den entscheidenden Punkt nach Hilgert geholt hatte.
Uwe Schmidt, der durch eine Erkrankung leicht geschwächt seinen Wettkampf bestritt, hatte mit 388 Ringen gegenüber 397 Ringen von Nadine Kuhlmann keine Chance. Doch der Wettkampfauftakt war mit einem 3:2 Sieg über einen starken Gegner Buer-Bülse gelungen.
Besonders die gelungene Wettkampfatmosphäre durch die lautstarken Hilgerter Fans hat zu diesem Erfolg beigetragen.

Durch diesen Erfolg bestärkt, schickte Trainer Carsten Hees die Mannschaft in der gleichen Besetzung mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung gegen Düsseldorf. Eine Mannschaft, die durchgehend gut besetzt und für alle in dieser Liga ein unbequemer Gegner sein kann.
Erich Schmul bestritt an Position 1 seinen Wettkampf mit der gleichen Taktik wie am Vortag. Mit sehr schnell geschossenen 395 Ringen setzte er seine Gegnerin Julia Palm früh unter Druck. Diesem Druck Tribut zollend, erzielte sie 390 Ringe und gab den ersten Punkt an Hilgert ab.
An Position 2 hatte Thomas Hoche mit mehr Schwierigkeiten zu kämpfen als am Vortag und erzielte trotzdem durch eine kämpferische Leistung 394 Ringe. Jedoch hatte er an diesem Tag gegen eine großartig schießende Jessica Mager aus Düsseldorf keine Chance, die souverän 396 Ringe erzielte und zum 1:1 ausglich.
An Position 3 tat sich Manuela Felix ebenfalls schwer mit Ihrem Wettkampf. Jedoch biss sie sich gegen Melanie Großmann durch, die Nerven zeigte und Manuela am Ende einen ungefährdeten Sieg mit 390 Ringen zu 386 Ringen ermöglichte.

Doch der entscheidende Punkt des Tages wurde durch Uwe Schmidt erzielt. Erneut leicht krankheitsgeschwächt startete er mit großen Problemen in den Wettkampf. Jedoch konnte sein Gegner Markus Andrzewski diese Schwäche nicht nutzen, im Gegenteil, seine Auftaktserie war  desolat. Nach dieser Serie konnte sich der Düsseldorfer jedoch wieder fangen und setzte mit zwei guten Serien Uwe erheblich unter Druck. Doch mit großem Kampf hielt Uwe dagegen, steigerte sich hervorragend und drehte mit einer 100´er Schlussserie den Spieß noch um. Hiervon beeindruckt, ließ Andrzewski in der letzten Serie weitere Federn und ermöglichte Uwe einen sicheren Sieg mit 389 Ringen zu 384 Ringen.
Den Punktverlust an Position 5 konnten die Hilgerter sodann verschmerzen, wo in einer sehr engen Partie eine leichte Schwächephase in der letzten Serie von Sebastian Schubach gegen Eva Richert den Ausschlag für den Einzelpunkt für Düsseldorf mit 392 Ringen zu 390 Ringen gab.
Auch die Kulisse durch die zahlreichen Hilgerter Fans war wieder erwähnenswert, eine Unterstützung die für alle Hilgerter Schützen merklich wichtig war!

Die Mannschaft des Turn- und Sportvereins Hilgert um Teammanager Mike Becker und Trainer Carsten Hees gehen nach den Erfolgen gegen zwei schwere Gegner mit breiter Brust in die nächsten Begegnungen. Besonders da zu den nächsten Wettkämpfen die italienische Spitzenschützin Sabrina Sena, die wegen einer Maßnahme der italienischen Nationalmannschaft fehlte, wieder für einen Einsatz zur Verfügung steht.
Bericht Haupttrainer Carsten Hees

       
            v.l.h: Manuela Felix, Andrea Heyland, Uwe Schmidt, Erich Schmul, Tatjana Poseiner
           v.l.h: Manuela Felix, Andrea Heyland, Uwe Schmidt, Erich Schmul, Tatjana Poseiner
                  und Thomas Hoche.
          v.l.v: Trainer Carsten Hees und Sebastian Schubach

 


                        Hilgerter Schützen sichern Klassenerhalt
     Verbleib in der Bundesliga durch einen 2. Platz in der Relegation gesichert

Nachdem die erste Saison in der Bundesliga mit einem Sieg über den Deutschen Mannschaftsmeister St. Hubertus Elsen endete, zweifelte niemand daran, das die Schützen von dem Westerwälder Verein den Gang über die Relegation am 04.02.2007 um den Klassenerhalt nicht auch noch schaffen würden.
Das diese zwei Wettkämpfe am vergangenen Wochenende keine Selbstläufer werden würden, war den Schützen um den Teammanager Mike Becker, der dringlichst davor warnte die Relegation auf die leichte Schulter zu nehmen, allen klar. Zu diesen Wettkämpfen kamen die jeweils zwei erstplatzierten der Regionalliga West, Nord und Ost. Vertreten waren auch wieder ehemalige Bundesligamannschaften wie der SV Deiringsen und der SV Wolthausen.

Wie auch schon in der ganzen Saison waren wieder alle 7 Mannschaftsmitglieder
(siehe Foto)
 
                    v
.v.: Tatjana Poseiner, Sabrina Sena, Uwe Schmidt, Andrea Heyland, Sebastian
                            Schubach, Carsten Hees und Erich Schmul (Foto: C.Görg)

vertreten. In diesen 2 Wettkämpfen ging es diesmal nicht darum, gegen einen direkten Konkurrenten einer anderen Mannschaft zu punkten, sondern um die Gesamtringzahl der 5. angetretenen Schützen.
Im ersten Wettkampf starteten für den TuS Erich Schmul, Sabrina Sena, Uwe Schmidt, Sebastian Schubach und Tatjana Poseiner. Alle Schützen konnten Ihre Leistungen aus der Saison abrufen und nach dem ersten Wettkampf mit 1957 Ringen, Durchschnittlich 391,4 Ringe, den ersten Platz für sich in Anspruch nehmen. Dicht hinter Hilgert, mit 10 Ringen Abstand, fand sich der KKS Nordstemmen wieder gefolgt von Wolthausen während Deiringsen schon nicht mehr ins geschehen eingreifen konnte.
Den sicheren zweiten Platz zum Klassenerhalt ließen sich die Hilgerter, die im zweiten Durchgang mit den gleichen Schützen antraten, nicht mehr nehmen.
Zwar konnten Sie nicht mehr die Leistung aus dem ersten Kampf abrufen und mussten den 1. Platz an den KKS Nordstemmen abgeben, hatten aber mit dem Tagesbestergebnis und einem durchwachsenen zweiten Wettkampf das ausgegebene Saisonziel Bundesligaverbleib erreicht.

Resümierend war diese erste Bundesligasaison mit Höhen und Tiefen bestückt. Konnte man noch vor der Saison ein Blitzturnier mit dem Deutschen- und Deutschen Vizemeister 2006 gewinnen, begann der Saisonauftakt  etwas unglücklich mit 5 Niederlagen in Folge. Erst beim Heimkampf vor stark unterstützendem, heimischen Publikum platzte der Knoten und man bezwang den direkten Konkurrenten aus Dietzenbach und gute 4 Wochen später zum krönenden Abschluss den Deutschen Mannschaftsmeister St. Hubertus Elsen (Paderborn).
Diese Ergebnisse lassen auf ein besseres zweites Bundesligajahr hoffen in dem sich neue Ziele gesteckt werden können. Oberste Priorität ist der direkte Klassenerhalt und mit konstanterer Leistung ist auch die Finalteilnahme in Paderborn 2008 nicht außer Reichweite. Die Schützen bedanken sich bei Ihren Sponsoren, den zahlreichen Fans und dem Verein für die seit Jahren anhaltende Unterstützung.
Bericht: Sebastian Schubach

 


          Hilgerter besiegen Deutschen Mannschaftsmeister

          Trotz Sieg über St. Hubertus Elsen, TuS muss in die Relegation

Die Fahrt nach Düsseldorf sollte nach den beiden starken Heimwettkämpfen für das Team des TuS Hilgert eine ganz besondere werden. Bei einem Sieg über den Deutschen Mannschaftsmeister St. Hubertus Elsen (Paderborn) und einer gleichzeitigen Niederlage der SG Hamm gegen den Deutschen Vize-Meister BSV Buer-Buelse (Gelsenkirchen) hätte der Gang in die Relegation vermieden werden können. Die Niederlage der Hamm’er Schützen hätte jedoch mit einem Einzelpunkt höher ausfallen müssen als der Hilgerter Sieg.
Die Schützengesellschaft aus Hamm trat bereits vor der Begegnung der Hilgerter gegen Buelse an und verlor knapp mit 2:3. Somit waren die Weichen gestellt, obwohl sich die TuS-Schützen einen höheren Sieg der Buelsener gewünscht hätten, traten sie doch mit all ihren Stars an welche jedoch mit ihren Leistungen weit hinter den Erwartungen blieben.
Um das Ziel direkter Klassenerhalt zu unterstreichen, charterten die Hilgerter nach Anfrage einer ganzen Reihe von Fans, die das Team schon bei dem Heimkampf unterstützt hatten, einen Bus.
Die Atmosphäre sollte zum wiederholten Male in der noch jungen Hilgerter Bundesligakarriere eine außergewöhnliche werden. Auch das Team der Elsener war mit starker Unterstützung angereist und anzahlmäßig wahrscheinlich doppelt so stark vertreten wie die Hilgerter, was sich aber während dem Wettkampf nicht bemerkbar machen sollte.

Auf Position 1 startete wiederholt „Sir Erich“ Schmul, (Foto unten)der seinem Namen wieder alle Ehre machte und mit 397 Ringe keinem geringeren als Dick Boschmann die Schau stahl. Dieser geriet schon zu Beginn unter Druck und konnte nach anfänglichen 199 Ringen von Schmul keine Akzente mehr setzen und kam auf 393 Ringe. Der erste Punkt war gesichert, zumal Erich wieder den schnellsten Wettkampf schoss und als erstes den Stand verlassen konnte.
Sabrina Sena startete an Position 2. Mannschaftsintern konnte sie an Uwe Schmidt nach 2 starken Heimkämpfen vorbeiziehen und trat somit gegen den Elsener Damian Kontny an. Sabrina schoss in der 3 Serie optimale 100 Ringe und lies noch einmal hoffen, dass Damian Federn lässt, doch auch dieser legte 100 Ringe nach, schoss auch eine 4. sichere Serie und gewann mit 394 zu 391 gegen unsere Italienerin.
Der Setzliste nach stand auch auf Position 3 ebenfalls eine sehr spannende Partie an. Uwe Schmidt (Foto links) und Dirk Leiwen waren nach 6 Wettkämpfen der Saison im Durchschnitt gleichstark. Uwe schoss einen wie für Ihn gewöhnlich schnellen Wettkampf und legte 390 Ringe vor. Obwohl er wegen immer noch anhaltenden Rückenschmerzen antrat erreichte er zum 7x in der Saison einen Wettkampf der nicht unter die 390iger Grenze ging. Dirk Leiwen, ehem. Juniorenweltmeister, kam auf 388 Ringe, denkbar knapp in solch einer prekären Lage.
Die Stimmung war schon von Beginn an sehr impulsiv. Die Hilgerter Fans feuerten lautstark ihr Team an und verstanden es ihre Schützlinge gezielt in Szene zu setzen.
Gerade nach dem Zwischenstand von 2:1 für Hilgert und der gleichzeitigen Hochrechnung die gegen die Westerwälder mit 2:3 stand waren die Fans voll in ihrem Element.

Tatjana Poseiner auf Position 5 und Sebastian Schubach auf 4 traten wieder wie gewohnt in einem langsameren Schießrhythmus an. Tatjana startete mit einer 94er Serie und erkämpfte in der 2. Serie 97 Ringe, lag aber leider schon deutlich hinter Catrin Reeh zurück. Ebenso Sebastian Schubach, (Foto rechts) der nach anfänglich 97 und 99 Ringen gegenüber 99 und 98 Ringen von Eva Schmitz zur Halbzeit hinten lag. Catrin Reeh legte deutlich zu und am Ende der dritten Serie stand der 2 Punkt für Elsen fest. Sebastian konnte in der dritten Serie, die er wesentlich schneller schoss, den einen Ringe Unterschied aufholen, somit Gleichstand nach dem 30. Schuss, Spannung pur. Eva Schmitz konnte in der 4. Serie ihre starke Leistung von Beginn nicht halten. Während Sebastian mit 99 Ringen ausschoss beendete sie ihren Wettkampf kurz zuvor mit einer 92. Serie. Mit 392:385 Ringen war der 3 Einzelpunkt zum 2. Sieg der Saison für Hilgert gesichert.
Ausgerechnet gegen den amtierenden Deutschen Meister gelang eine solche Leistung der Westerwälder Mannschaft. Unbeschreiblich wurde dieser Sieg erst wieder einmal durch die mitgereisten Fans. Der Jubel hielt mehrere Minuten an, die Schützen und Fans umarmten und beglückwünschten sich, man hat den Deutschen Meister der Saison 2005/2006 geschlagen und das als Aufsteiger, ein unbeschreibliches Gefühl für alle Beteiligten!
Trotz dieser phänomenalen Leistung langte dieser Sieg trotzdem nicht zum direkten Klassenerhalt. Man steht mit Hamm mit den gleichen Einzel- und Mannschaftspunkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, verlor jedoch im direkten Vergleich gegen Hamm. Die Ergebnisse der letzten 2 Wettkampfwochenenden lassen jedoch auf einen erfolgreichen Saisonabschluss hoffen. Wenn das Team wieder so geschlossen und konzentriert in der Relegation auftritt, stehen den Chancen einer weiteren Saison in der 1. Bundesliga zu verweilen nichts entgegen.
Wie wichtig Fans sind, die einem den Rücken stärken, haben die Schützen in diesem Wettkampf wieder einmal gemerkt. Der so genannte „6. Mann“, sprich Fans, Betreuerstab, Ersatzschützen und alle anderen die sich in solch einem Moment mit der Mannschaft verbunden fühlen, ist genauso wichtig wie die 5 Schützen die vorne an der Linie stehen. Einfach Spitze, unbeschreiblich…D A N K E !
 



 

TuS Hilgert legt mächtig zu, 5:0 gegen die SG Tell Dietzenbach

                     Erster Sieg der Bundesligamannschaft gegen den
                                   Tabellenletzten aus Dietzenbach


Das ersten Heimkampfwochenende der Hilgerter bescherte den Westerwäldern mit starker Unterstützung der heimischen Fans direkt zwei neue Saisonbestleistungen sowie den ersten Saisonsieg in Ihrer noch jungen Bundesligakarriere.
Gegen Wetzdorf-Rockau konnte mit 1962 Ringe eine erstklassige Leistung aufgestellt werden, die zwar das Selbstvertrauen des Teams stärke, jedoch nicht für einen Sieg gegen Wetzdorf-Rockau ausreichte. Beide Mannschaften waren an diesem ersten Wettkampftag des 3. Wettkampfwochenendes mit Ihren Gesamtringzahlen die stärksten Vertreter aller Bundesligamannschaften der Bundesliga Nord.
Erich Schmul auf Pos.1 mit 393 und Uwe Schmidt mit 395 Ringe zeigten Ihren Gegnern Tino Mohaupt und Manuela Felix recht früh das Sie sich Ihre Einzelpunkte nicht nehmen ließen. Sabrina Sena, Neuzugang aus Italien zeigte, das Sie Ihre Ergebnisse von Weltcup und Weltmeisterschaften auch unter dem hohen Druck in der Bundesliga leisten kann. Am Ende Ihres Matches hatte Sie 394 Ringe und zu Beginn sah es so aus, dass Thomas Hoche von Wetzdorf-Rockau seinen Punkt nach einer schwachen Auftaktserie von 96 Ringen abgeben würde. Nach einer kurzen Pause zeigte der Drittplatzierte der diesjährigen Deutschen Meisterschaft jedoch seine Klasse und schoss mit sagenhaften 299 Ringen aus und erreichte 395 Ringe. Sebastian Schubach steigerte sich nach seinen ersten Wettkämpfen auf 391 Ringe, hatte jedoch schon zu Beginn des Matches nach drei 97er Serien gegen David Kroll, Schütze der Juniorennationalmannschaft, keine Chance der auf 394 Ringe kam. Ebenso erging es Tatjana Poseiner. Sie zeigte mit 389 Ringen eine gute Leistung, konnte gegen den jungen Schützen Patrick Elmer, der erstmals in der Bundesliga an den Start ging und für alle Beteiligten unerwartete 393 Ringe schoss, keine Akzente setzen.
Durch die Niederlage vom Vortag stand das Team enorm unter Druck. Ein Sieg gegen Dietzenbach war Pflicht um zumindest das Minimalziel, die sichere Teilnahme an der Relegation im Februar, erreichen zu können. Die SG Tell Dietzenbach reiste erstmals in dieser BuLi-Saison mit Ihrer britischen Spitzenschützin Louise Minett an.
Schon beim Einmarsch beider Mannschaften zeigten die Fans des TuS Hilgert durch lautstarken Jubel wie schon am Samstag wieder Eindrucksvoll, das Sie hinter Ihrem Team stehen. Das ausgerollte Transparent „Wir wollen Euch kämpfen sehn“ nahmen sich alle Schützen zu Herzen. Direkt zu Beginn stand es nach den ersten zwei Serien für den TuS in der Hochrechnung schon 5:0. Wieder sehr schnell sicherte „Sir“ Erich Schmul mit starken 396 Ringen gegen Louise Minett, die auf 390 Ringe kam, den ersten Punkt. Uwe Schmidt hatte Sandra Temme mit 392:386 Ringen von Anfang an im Griff, wobei bei Schmidt zum Ende des Wettkampfes hin durch eine schon länger anhaltende Nervenentzündung im Rücken noch einmal schwer zu kämpfen hatte.
Sabrina Sena steigert sich auf hervorragende 395 Ringe und ließ Thomas Harbach, in der letzten Saison mit die sicherste Bank der Dietzenbacher, mit 386 keine Chance. Auf Position 4 benötigte Sebastian Schubach sehr lange um seinen Wettkampfrhythmus zu finden. Nachdem er nach seiner ersten Serie mit 97 Ringen noch mit Nadine Kraska gleich auf lag, zog er in der 2 und 3 Serie davon und sicherte mit 391:388 Ringen einen weiteren Einzelpunkt für Hilgert.
Ebenso wie Sabrina Sena konnte sich auch Tatjana Poseiner um einen Ring auf 390 Ring steigern. Bei den letzten 4 Schüssen noch ganz alleine am Stand, erkämpfte sie sich nach einer 8.9 im viertletzten Schuss und anschließenden 3 Zehnern Ihren Punkt mit 390:387 gegen Sascha Plaum.
Zum ersten Mal in dieser Saison schossen alle Schützen des TuS Hilgert mindestens die Marke von 390 Ringen. Besonders beeindruckend war diese Leistung, weil die Schützen gerade unter diesem hohen Druck der auf Ihren Schultern lastete, Ihre klasse Leistung vom Vortag noch einmal um 2 Ringe auf 1964 Ringe steigern konnte.
Mit diesem Sieg ist der Abstieg für Dietzenbach nach jahrelanger Bundesligazugehörigkeit besiegelt. Der TuS wahrt zumindest die Chance auf den Klassenerhalt durch die Reglegation und hat durch einen Sieg gegen St. Hubertus Elsen und einer gleichzeitigen Niederlage der SG Hamm noch die theoretische Möglichkeit auf den rettenden 6. Platz.
Das ganze Team ist sich sicher, das zu diesem Erfolg die Fans ihren maßgeblichen Anteil dazu beigetragen haben.
Deshalb möchten sich alle Schützen noch einmal für die tolle Unterstützung bedanken. Für den letzten Wettkampf in Düsseldorf gegen den Deutschen Meister aus Elsen würde sich das Team mit Sicherheit freuen, wenn einige Fans mitreisen könnten um wieder tatkräftige Unterstützung zu leisten.
Besonderer Dank gilt auch allen Helfern, die unter der Regie von Hanni Klein, der Geschäftsführerin des TuS, mitgeholfen haben, die Halle für den Wettkampf herzurichten, die Schiessanlage aufzubauen sowie die Gäste zu unterhalten und zu verpflegen.
Ohne Euch wäre dieses Wochenende wohl kaum durchführbar gewesen, vielen vielen Dank!
                   
Bild: v. hinten li: Coach Mike Becker, Sebastian Schubach, Andrea Heyland, Erich Schmul, Carsten Hees
           vorne re.: Tatjana Proseiner, Uwe Schmidt, Sabrina Sena. ( Foto: Claudia Görg)        

  


Landesmeistertitel für Carsten Hees

Bei den Landesverbandsmeisterschaften des Rheinischen Schützenbundes konnte Carsten Hees aus dem Bundesligateam des TuS den Titel in der Disziplin Luftgewehr für Hilgert sichern.
Die von ihm erzielten 394 Ringe konnten an diesem Tag von niemand mehr getoppt werden.

Der Vizemeistertitel wurde ebenso von einem Mitglied der Bundesligamannschaft errungen. Erich Schmul, der bei den Meisterschaften für seinen Heimatverein Odendorf startet, erkämpfte sich mit 392 Ringen den zweiten Platz.
Die Luftgewehrmannschaft (Schmidt 390, Becker 377, Hees 394) des TuS steuerte ihren Teil zu diesen erfolgreichen Meisterschaften hinzu und gewann die Bronzemedaille.

                              
 


  Der Falken-Cup von Dasbach wurde gewonnen

Vier Mitglieder des Bundesligateams des TuS Hilgert haben erfolgreich am Falken-Cup im hessischen Dasbach teilgenommen.
Für den TuS waren die Schützen Erich Schmul, Uwe Schmidt Jun. , Tatjana Poseiner und Carsten Hees am Start. Gegen eine starke Konkurrenz, es waren auch Schützen der Bundesligamannschaften aus Wetzdorf-Rockau und Dietzenbach angereist, setzte sich unser Schützenklassenteam in der Mannschaftswertung durch und gewann den Cup. Mit 1183 Ringen (Erich Schmul 396 Ringe, Uwe Schmidt 396 Ringe, Carsten Hees 391 Ringe) wurde der Pokal mit großen Vorsprung nach Hilgert geholt. Auch der Neuzugang Tatjana Poseiner lieferte mit 394 Ringen ein starkes Ergebnis ab.
Im dem Anschluss an den Vorkampf durchgeführten Finale (alle Teilnehmer starteten mit Null Ringen, das Vorkampfergebnis wurde nicht gezählt) belegten die TuS-Sportler die Plätze 2-5 in der Reihenfolge Schmul, Schmidt, Poseiner und Hees.
Lediglich dem erfahrenen Bundesligaschützen Tino Mohaupt musste der Vortritt auf Platz 1 gelassen werden.

 


 

                      Neuzugang für das Bundesligateam des TuS Hilgert

Das Bundesligateam des TuS Hilgert kann den ersten namhaften Neuzugang vermelden.
Mit Tatjana Poseiner wechselt ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent in die Truppe des Turn und Sportvereines.
Die 19 jährige Schützin aus Roßdorf bei Darmstadt ist Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft und wechselt vom Team der SG 04 Gundernhausen aus der Landesliga Hessen nach Hilgert. Sie passt damit perfekt in das Konzept des Vereins, der eine ausgewogene Mischung aus jungen Talenten und älteren erfahrenen Schützen anstrebt.
Tatjana Poseiner, die bereits mit mehren vorderen Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften und vielfachen Titelgewinnen bei den Landesmeisterschaften in Hessen aufwarten kann, ließ nicht nur zuletzt im vergangenen Jahr mit einem neuen Landesrekord Juniorinnen Luftgewehr von 396 Ringen aufhorchen.
Laut dem Mannschaftsführer Mike Becker, setzt der Verein große Hoffnungen in eine weitere positive Entwicklung von Tatjana Poseiner.
Mike Becker: „Wir sind sehr glücklich über diese Verpflichtung. Damit erfährt das Team eine definitive Verstärkung, die sich positiv auf die gesamte Mannschaftsstärke auswirken wird. Wir werden durch sie ein gutes Stück mehr Stabilität in das Team bekommen.“
Tatjana Poseiner wird bereits voll in die Trainingsmaßnahmen zur Vorbereitung auf die nächste Saison eingebunden. Neben mehren geplanten Trainingslagern, werden hier insbesondere zwei Vorbereitungskämpfe im Sommer/Herbst gegen den amtierenden Deutschen Meister Hubertus-Elsen und gegen den Bundesligarekordhalter HSG München als erste Standortbestimmung
dienen.
 



TuS Hilgert - Aufstieg in die Bundesliga Nord geschafft!!!
(11.02.2006)
                          "
Das Wunder von Hannover"

Die erste Luftgewehrmannschaft des TuS Hilgert hat die Sensation geschafft, von der kaum jemand geträumt hat – Aufstieg in die höchste Liga des Deutschen Schützenbundes.
Vor einem Jahr, nach einem überlegenen Sieg in der Rheinland-Liga, wurde die Aufstiegsrunde zur Regionalliga (2. Bundesliga) sicher gewonnen.
Mit hervorragenden Ergebnissen in den Wettkämpfen der Regionalliga konnte in dieser Saison auf Anhieb der zweite Platz erreicht und damit die Fahrkarte zum Aufstiegs-wettkampf nach Hannover gebucht werden.
Gemeinsam mit den qualifizierten Mannschaften der Regionalligen Nord, Ost und West sowie dem Vorletzten der abgelaufenen Bundesligasaison begannen am 11.02.06 um 11.30 Uhr die Wettkämpfe.
Erforderlich ist, dass jede Mannschaft (5 Mitglieder) in zwei Durchgängen jeweils 40 – Schuss - Serien schießt. Die Summe der Ringzahlen beider Wettkämpfe aller Mannschaftskameraden bestimmt die Reihenfolge der Mannschaften und nur die beiden besten Mannschaften erlangen die Möglichkeit zum Aufstieg.
Für den TuS Hilgert gingen Erich Schmul, Carsten Hees, Uwe Schmidt, Andrea Heyland und Madlen Hartwig an den Start.
Im ersten Durchgang setzte Erich, nach nur 18 min. für seine 40 Schuss, mit 395 Ringen eine Marke, die keiner der Schützen mehr ereichte, aber auch seine Mannschafts-kameraden Uwe und Carsten legten sich mächtig ins Zeug und steuerten 392 und 391 Ringen bei. Andrea war mit 389 Ringen auch gut dabei und Madlen konnte nach ihrer langen Verletzungszeit mit 383 Ringe dazu beitragen, dass die Mannschaft mit 1950 Ringe nach dem ersten Durchgang auf Platz 3 kam. Acht Ringe Rückstand auf den Favoriten Telekom Düsseldorf und zwei Ringe hinter Mitaufstiegskandidat KKS Nordstemmen waren eine solide Ausgangsbasis für den zweiten Durchgang, denn unsere Schützen haben schon mehrfach bewiesen, dass sie hinten raus steigerungsfähig sind.
Nach einer ausgedehnten Mittagspause traten die Schützen um 15.30 Uhr zur Ent-scheidung an. Die Auslosung der Stände war so günstig, dass die Favoriten um den Aufstieg nebeneinander antraten.
Wieder legte Erich ein Höllentempo vor und konnte sich nach 20 min. sogar auf 397 Ringe steigern – eine Weltklasseleistung. Auch Uwe und Carsten ließen nichts anbrennen und konnten nach ca. einer halben Stunde ihre Ringzahlen aus dem ersten Durchgang wiederholen.Beim Mitkonkurrenten Nordstemmen zeigte sich hingegen eine Reihe von Fehlschüssen, die die Mannschaft langsam ins Hintertreffen brachte.Andrea hingegen lochte eine Zehn nach der Anderen ein und steigerte sich auf 392 Ringe.
Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung zu Nordstemmen auf 15 Ringe und auch Favorit Telekom blieb in Reichweite für unser Team. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt als Madlen, als einzige Schützin noch auf dem Stand, ihre letzten 5 Schuss ins Ziel bringen musste. Der Vorsprung sollte nicht aufgegeben werden und so kämpfte sie bis zur vorletzten Minute und lies an der elektronischen Anlage viermal den roten Punkt aufleuchten, was jeweils der Ringzahl 10 entspricht. Schnelle Rechner ermittelten, dass ihr letzter Schuss sogar ins Leere hätte gehen können um aufzusteigen, doch auch zum letzten Mal leuchtete für die Zuschauer sichtbar der rote Punkt auf.
Aufstieg - ein unsagbarer Jubel brach bei den Hilgerter Schützen und mitgereisten Fans aus.
Auch bei den Düsseldorfern flogen die Sektkorken, denn obwohl Hilgert den 2. Durchgang mit einem Ring Vorsprung gewinnen konnte. blieben sie der Gesamtsieger und Hilgert ging als Gesamtzweiter mit 14 Ringen Vorsprung auf Nordstemmen in höchste Liga.
Erich Schmul konnte sich mit 792 Ringen als Einzelbester von allen angetretenen Schützen feiern lassen. Lange lag man sich in den Armen und lies den Aufstiegssekt sprudeln, realisieren konnte man dieses Ergebnis jedoch erst langsam.
Es war eingetreten was man im Vorfeld scherzhaft ankündigte „ Erste Liga wir kommen !“
Nach dem unglücklichen und unsportlich inszenierten Abstieg vor zwei Jahren aus der Regionalliga West, konnte mit viel Fleiß und Engagement dieser schöne Erfolg erreicht werden.
Die Hilgerter Schützen bedanken sich für die tolle Unterstützung speziell durch den eigenen Verein, die Sponsoren und alle Freunde des Schiesssports.
Die kommende Bundesligasaison stellt hohe Anforderungen an die Sportler der TuS sowohl im sportlichen als auch organisatorischen Bereich. Die Schützen sind für jede Unterstützung dankbar und können garantieren, dass beim diesjährigen Heimkampf im Herbst sich Weltklasseathleten mit den Hilgertern Schützen messen werden.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Aufsteiger und viel Erfolg in der neuen Saison !
                                                                                  

Die Siegermannschaft von links

Andrea Heyland, Erich Schmul,
Carsten Hees, Madlen Hartwig,
Sebastian Schubach und Uwe Schmidt jun.







 



TuS Hilgert - 3. Wettkampftag der 2. Bundesliga Luftgewehr (18.12.05)
                        Beide Heimkämpfe gewonnen!

  Hier die Ergebnisse (PDF-Datei) >>>>

Am vergangenen Sonntag war der TuS Hilgert Gastgeber in der 2. Bundesliga West Luftgewehr.
Als Gäste reisten mit dem Bundesligaabsteiger SV Deiringsen, die SF Emsdetten und SC Windecken an.
Die Wettkämpfe auf die elektronischen Anlagen der Firma Meyton fanden in der Pfeifenbäckerhalle in
Hilgert statt.
Als Gastgeber mussten sich die Hilgerter in Ihrem ersten Wettkampf des Tages dem SC Windecken stellen. Der Tabellenvorletzte wurde nicht unterschätzt, jedoch war es das erklärte Ziel, die Punkte hier sicher nach Hause zu holen.
In dieser Begegnung gingen für den TuS Erich Schmul, Carsten Hees, Uwe Schmidt, Andrea Heyland und aufgrund Ihrer starken Leistungen in der zweiten Mannschaft zum ersten mal in dieser Saison Melanie Klasen-Zeitz an den Start.
Doch der Wettkampf begann für den TuS Hilgert alles andere als geplant. 5 Minuten vor dem Start trat an dem Gewehr von Carsten ein Defekt auf. Schnell wurde festgestellt, dass dieser Defekt nicht mehr am Stand behoben werden konnte. Guter Rat war jetzt teuer, ohne eine adäquate Ersatzwaffe, mit der Carsten auch aufgrund der Waffeneinstellung schießen konnte, war sein Start mehr als fraglich. Carsten verließ seinen Stand, der Wettkampf wurde für alle anderen mit der Vorbereitungszeit eröffnet. Somit blieb dem Team nur eine Zeit von 15 Minuten, um noch eine Lösung zu finden.
Die Lösung wurde mit Uwe Schmidt (Namensvetter des ebenfalls zur gleichen Zeit schießenden Uwe Schmidt) gefunden. Dieser schießt mit dem gleichen Modell wie Carsten. Ein Anruf des Teammanagers Mike Becker genügte und wenige Augenblicke später stellte Uwe sein Gewehr als Ersatz zur Verfügung. Innerhalb kürzester Zeit wurden beide Systeme komplett zerlegt und das funktionierende System auf die Visierung und den Schaft von Carsten angepasst.
Vor dem eigentlichen Wettkampfstart hatte Carsten dann nur noch 3 Minuten Zeit die Waffe einzuschießen. Der erste Schuss landete noch komplett neben der Scheibe, doch mit den dann noch verbleibenden Fünf Schuss konnte er sich noch auf die Scheibe einschießen.
Der Wettkampf gegen den SC Windecken wurde ab diesem Zeitpunkt von Hilgert klar dominiert und ein Sieg stand zu keiner Zeit in Frage. Erich Schmul punktete genauso deutlich gegen seinen Gegner mit 396 Ringen zu 384 Ringen, wie auch Uwe Schmidt mit 394 Ringen zu 380 Ringe. Sogar Carsten Hees konnte trotz der Umstände und des fremden Systems noch 394 Ringe erzielen. Sein Gegner hatte auch hier mit 385 Ringen keine Chance.
Andrea gewann ebenso locker mit 387 Ringen zu 373 Ringen. Lediglich bei Melanie wurde es mit 378 Ringen zu 376 Ringen noch mal etwas enger, doch auch sie gewann sicher.
Somit war der erste Sieg des Tages mit 5:0 geschafft.
Nach der Mittagspause musste der TuS gegen den SV Deiringsen antreten. Der Bundesligaabsteiger wurde als sehr schwerer Gegner erwartet, doch der TuS musste hier unbedingt gewinnen, um sich noch die Chance auf einen Relegationsplatz zur 1. Bundesliga zu erhalten. Das Team wurde lediglich an einer Position verändert, für Melanie Klasen-Zeitz ging Stephan Kohzer an fünf an den Start.
An Position eins musste Erich gegen den bundesligaerfahrenen Philipp Deimann antreten.
Doch Erich konnte sich im Stile eines Weltklasseschützen nochmals steigern und sein starkes Ergebnis vom Vormittag nochmals übertreffen! Mit zwei 100`er und zwei 99`er Serien und einem Top-Ergebnis von 398 Ringen ließ er Philipp Deimann mit 388 Ringen keine Chance.
Somit stand es 1:0 für Hilgert.
An Position zwei musste Carsten gegen den Holländer Denny Nikkelen antreten. In diesem Durchgang kam er nicht so gut mit dem fremden System zurecht, erzielte jedoch in einem schnell geschossenen Wettkampf 389 Ringe. Als Carsten seinen Wettkampf beendete, hatte Denny Nikkelen noch 14 Schüsse zu absolvieren und 2 Ringe Vorsprung, konnte sich also nur noch 2 Neuner erlauben, um zumindest ins Stechen zu kommen. Diesem Druck konnte er nicht standhalten, die dritte Neun fiel mit dem 34. Schuss. Die Fans jubelten auf, dieser Punkt ging auch an Hilgert!
An Position drei bestätigte Uwe Schmidt seine derzeitige starke Form und erzielte wieder sehr gute 393 Ringe. Dieses Ergebnis schoss jedoch auch seine Gegnerin Nina Koop. Das folgende Stechen ging dann jedoch leider mit 10 zu 9 an Deiringsen.
Die Entscheidung an Position 4 ließ wieder lange auf sich warten. Der Gegner von Andrea hatte Ihr 385 Ringe vorgelegt. Andrea schoss wie immer einen sehr langsamen Rhythmus, bewies aber Ihre Nervenstärke und schoss Ihren Wettkampf sicher mit 387 Ringen zu Ende.
Der 3. Einzelpunkt und somit auch der Gesamtsieg war Hilgert sicher!
An Position Fünf lieferte sich Stephan ein bis zum Schluss enges und spannendes Duell gegen die junge Dominique Schoßland, wobei diese dann mit einem Ring Vorsprung und einem Ergebnis von 380 Ringen zu 381 Ringen die Oberhand behielt.
Das Endergebnis lautete 3:2 für den TuS Hilgert! Damit war der Entscheidende Gegner bezwungen. Nach diesem Wochenende steht der TuS nun auf Position 3. der Tabelle, Punktgleich mit dem Tabellen zweiten SF Emsdetten. Somit hat es der TuS mit dem letzten Wettkampf am 15.01.05 gegen den Tabellenletzten Ober-Roden selbst in der Hand, noch aus eigener Kraft den zweiten Tabellenplatz zu erreichen.

 


TuS Hilgert kehrt mit einem Sieg und einer Niederlage 
vom 2. Wettkampfwochenende aus Emsdetten zurück 

Hier die Ergebnisse (PDF-Datei)  >>> 

Am 20.11.05 mussten die Sportschützen des TuS Hilgert in Emsdetten bei Münster gegen die Bundesligareserve der SG Hamm und gegen den Tabellenführer der Regionalliga West, den Post SV Düsseldorf antreten. Beides starke Gegner, die nur mit einer guten geschlossenen Mannschaftsleistung zu bezwingen sind, hierüber waren sich alle Verantwortlichen beim TuS im Vorfeld im Klaren. Doch mit dem Vertrauen in die eigene Leistungsstärke, reiste das Team am Vortag bereits nach Emsdetten, um nach einer Übernachtung im Hotel, frisch und ausgeruht an den Start gehen zu können.
Der Mannschaftsführer Mike Becker vertraute bei der Aufstellung des Teams größtenteils auf die Starter der ersten beiden Wettkämpfe. Lediglich an Position 5 wurde eine Veränderung vorgenommen, für Stephan Kohzer sollte hier Sebastian Schubach an den Start gehen.
Stephan war jedoch ebenso mitgereist, um für alle Fälle einen adäquaten Ersatzschützen einsetzen zu können.
Somit bestand unser Team aus den Schützen Erich Schmul, Uwe Schmidt, Carsten Hees, Andrea Heyland, Sebastian Schubach und Stephan Kohzer. 

Am Morgen stand zunächst der Wettkampf gegen die SG Hamm II an. 
Unser Neuzugang Erich Schmul musste sich, nach seinem starken Auftritt bei den letzten Wettkämpfen, hier zum ersten Mal in dieser Saison an Position 1 beweisen. Seine Gegnerin war bei Hamm Stefanie Beckmann. Bei gutem Beginn von beiden Gegnern, trat bei der Schützin aus Hamm in der zweiten Serie ein Defekt an der Kartusche auf. Dieser Defekt konnte zwar behoben werden, jedoch fand Stefanie nicht mehr in den Wettkampf zurück, so dass Erich einen sicheren Sieg mit guten 390 Ringen zu 384 Ringen einfahren konnte.
An Position 2 hatte es Uwe Schmidt mit dem international erfahrenen Kroaten Milan Mach zu tun. Zunächst schien sich Uwe auch davon beeindrucken zu lassen, begann er doch mit einer eher schwachen Serie von 95 Ringen. Anschließend jedoch legte er los wie die Feuerwehr und gab dem Kroaten eine starke Serie nach der anderen vor und schloss seinen Wettkampf mit 390 Ringen ab. Milan Mach konnte hier nicht mehr mithalten, schoss 385 Ringe und musste seinen Punkt auch an Hilgert abgeben. An Position 3 schoss Carsten Hees gegen Manuela Stromberg. Carsten gelang es von Beginn an in jeder Serie einen Vorsprung auszubauen, lediglich die letzte Serie schloss er etwas schwächer ab, kam aber durch seine 390 Ringe gegen 388 Ringe von Manuela zu einem zu keiner Zeit gefährdeten Sieg. Dies bedeutete schon das 3:0 für Hilgert. An Position 4 musste unser bayrisches Mädel Andrea Heyland gegen Fabian Niesmann antreten. Trotz starkem Kampf fand Andrea nicht richtig in ihren Wettkampf und musste sich mit 385 Ringen zu 389 Ringen von Fabian geschlagen geben. Dieser Punkt war so leider verloren, aber in diesem Wettkampf jedoch nur ein Schönheitsfehler. Denn an Position 5 fand Sebastian Schubach zu alter Form zurück! Mit einer optimalen Serie von 100 Ringen gestartet, machte er direkt seinem Gegner Alexander Klitsch klar, dass er seinen Punkt heute nicht abgeben will. Von diesem Start doch beeindruckt hatte Alexander zu keiner Zeit eine reelle Chance, Sebastian den Sieg noch streitig zu machen und musste sich mit 386 Ringen zu 390 Ringen von Sebastian geschlagen geben. 
So hat der TuS Hilgert gegen die Bundesligareserve der SG Hamm durch eine geschlossene Mannschaftsleistung von 4 x 390 Ringen und 1x 385 Ringen einen deutlichen 4:1 Sieg herausgeschossen.

Zufrieden mit der gezeigten Leistung ging das Team in die Mittagspause. Aufgrund der geschossen Ergebnisse wurde beschlossen, den zweiten Wettkampf in der gleichen Besetzung zu bestreiten.
Am Nachmittag mussten wir gegen den Tabellenführer Post SV Düsseldorf antreten. Die Düsseldorfer hatten in dieser Saison bereits mit starken erstligatauglichen Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht und waren in dieser Begegnung klarer Favorit. Dem Team wurde die Taktik vorgegeben, möglichst an den hinteren Positionen die Punkte zu holen, da die Düsseldorfer an den Positionen eins und zwei stark besetzt sind.
So musste Erich gegen die Düsseldorferin Jessica Mager antreten. Erich kämpfte sich verbissen durch seinen Wettkampf und kam wie im ersten Durchgang auf gute 390 Ringe, die jedoch nicht gegen die 392 Ringe von Jessica ausreichten. Diese hatte ihren Gegner stets sicher im Griff und konnte es sich sogar leisten, ihren Wettkampf mit einer Acht zu beenden. Somit war Jessica an diesem Tag einen Tick zu stark für Erich, der seinen Punkt an Düsseldorf abgeben musste. An Position zwei ging Uwe gegen Michael Schmitz ins Rennen. Michael schoss einen soliden Wettkampf und erreichte 390 Ringe. Dieses Ergebnis war genau der Leistungsbereich von Uwe, somit eine Chance diesen Punkt an einer vorderen Position zu gewinnen. Uwe konnte jedoch zu keiner Zeit an seine Leistung vom Vormittag anknüpfen, blieb in allen Serien hinter seinem eigentlichen Können zurück und musste sich mit 384 Ringen geschlagen geben. 
Somit war genau die befürchtete Situation eingetreten, die nötigen Punkte mussten alle hinten geholt werden. 
An Position 3 musste Carsten gegen die Junioren - Nationalmannschaftsschützin Julia Palm antreten. Zu Beginn der ersten Serie zeichnete sich direkt ab, dass Julia einen langsamen Schießrhythmus hatte. Carsten erkannte hier die Chance, Julia unter Druck zu setzen und schoss einen wesentlich schnelleren Wettkampf als für ihn üblich. Trotzdem konnte er den Wettkampf mit guten 391 Ringen abschließen. Diese Taktik ging auf, denn Julia musste den gesamten Kampf der Vorlage von Carsten hinterjagen, konnte nicht Gegenhalten und musste mit 388 Ringen den Wettkampf abgeben. Somit war der Zwischenstand 2:1 für Düsseldorf, der erste Punkt „hinten“ gewonnen. An Position 5 trat Sebastian gegen Jörg Möhlberg an, der in diesem Fall schneller als Sebastian schoss und ihm 389 Ringe vorlegte. Sebastian kämpfte tapfer, der Wettkampf war bis zum letzten Schuss offen. Der Kampf lohnte sich, Sebastian erzielte wieder 390 Ringe und konnte seinen Punkt mit einem Ring Vorsprung gewinnen. Zwischenstand 2:2!
Mit Spannung blickten alle auf die Begegnung an Position 4. Andrea schoss hier gegen Markus Andrzejewski. Dieser ging mit der gleichen Taktik wie zuvor schon Carsten in seinen Wettkampf. Gegen die langsam schießende Andrea konnte er sich im Vergleich zum ersten Wettkampf an diesem Tag erheblich steigern und legte in einem schnell geschossenen Wettkampf sehr gute 392 Ringe vor. Mit diesem Druck kämpfte sich Andrea bravourös durch ihren Wettkampf. In die letzte Serie ging sie mit einem Ring Vorsprung. Eine 99 Serie hätte zu einem Stechen um den Sieg geführt. Im 5. Schuss unterlief Ihr dann ein kleiner Fehler, die befürchtete Neun war geschossen. Aber das Stechen war ja noch erreichbar. Das gesamte Team drückte Ihr jetzt die Daumen! Dann zwei Schüsse später, Entsetzen bei allen Hilgertern. Andrea hatte eine Sieben geschossen. Damit waren alle Hoffnungen auf einen Sieg geplatzt. Sie erreichte gute 388 Ringe. Jedoch ihren Punkt musste sie abgeben. Der Wettkampf ging mit 3:2 Punkten an Düsseldorf verloren. Somit hatte der Favorit den Wettkampf wenn auch knapp, aber aufgrund der starken Gesamtleistung doch verdient gewonnen. Der TuS Hilgert steht nach diesem Wochenende mit einem ausgeglichen Punktekonto auf Position 4 der Tabelle.

Am nächsten Wettkampftag, dem Heimkampf am 18.12.05 in Hilgert warten als Gegner der Tabellenvorletzte SC Windecken und der Absteiger aus der 1. Bundesliga, der SV Deiringsen (aktuell Tabellenzweiter) auf unsere Mannschaft.
Die starken Düsseldorfer stehen punktverlustfrei an Platz 1 und können wohl in dieser Saison nicht mehr von dieser Position verdrängt werden. Der TuS Hilgert hat es jedoch selbst in der Hand, durch Siege gegen die nächsten Gegner noch den zweiten Tabellenplatz zu erobern, der zur Relegation für die 1. Bundesliga berechtigt. 
Aus diesem Grund möchten wir möglichst viele Fans und Unterstützer des TuS Hilgert bitten, am 18.12.05 in Pfeifenbäckerhalle nach Hilgert zu kommen, um unseren Gegnern einen heißen Empfang zu bereiten und die Mannschaft zum Sieg zu treiben! 
Der Wettkampf wird auf einer elektronischen Anlage durchgeführt und wird auch durch die dementsprechende Moderation so interessant und publikumswirksam wie möglich präsentiert.


vorhergehende Berichte

Erste Mannschaft des TuS steigt in die 2. Bundesliga auf


Nach dem unglücklichen Abstieg aus der 2. Liga wurde das zu Beginn der Saison 2004 ausgegebene Ziel, schnellstmöglicher Wiederaufstieg im ersten Anlauf gemeistert. Nachdem der TuS die Rheinlandliga ungeschlagen beendet hatte, zeigte die Mannschaft auch bei dem in Bad Homburg ausgetragenen Aufstiegswettkampf keine Schwäche und gewann diesen mit einem komfortablen Vorsprung.
Um einen Aufstiegsplatz belegen zu können, mussten wir den 2 mal 40 Schuss umfassenden Wettkampf als Sieger oder als Zweitplatzierter beenden. Teilnahmeberechtigt an diesem Wettkampf waren die beiden erst platzierten der Verbandsligen aus Westfalen, Hessen, Rheinland sowie der siebte der abgelaufenen Regionalligasaison (2. Bundesliga). 
Im Vergleich mit den in dieser Saison gezeigten Leistungen der Mitkonkurrenten, konnte der TuS als einer der Favoriten nach Bad Homburg reisen. Doch Relegationswettkämpfe haben meist eigene Gesetze, welches allen Beteiligten bewusst war.

Uwe Schmidt Madlen Hartwig Jochen Weyand Sebastian Schubach Carsten Hees

Aus diesem Grund wurde früh die Entscheidung getroffen diesem Wettkampf mit den Schützen Madlen Hartwig, Carsten Hees, Uwe Schmidt, Stephan Kohzer und Jochen Weyand zu bestreiten, da diese fünf die beständigsten Leistungsträger der abgelaufenen Saison waren. Als Ersatzschütze mitgereist war Sebastian Schubach. Wir beendeten den ersten Wettkampf mit einem Ergebnis von 1935 Ringen. 

Im Einzelnen erzielten:
- Uwe Schmidt 391 Ringe
- Carsten Hees 390 Ringe
- Stephan Kohzer 388 Ringe
- Madlen Hartwig 386 Ringe
- Jochen Weyand 380 Ringe

Zu unserer Beunruhigung stellten wir nach dem Auswerten des ersten Durchganges fest, dass wir allerdings „nur“ den zweiten Platz belegten. Wir hatten 7 Ringe Rückstand auf Platz eins und lediglich 1 bzw. 3 Ringe Vorsprung auf die Plätze drei und vier.

Nach einer in der Pause durchgeführten Analyse des Wettkampfes kamen wir zu dem Schluss, dass sich unser Team eher am unteren Leistungslevel bewegt hatte. Die weiteren im Vorderfeld platzierten Mannschaften hatten wohl im ersten Wettkampf ihr Leistungsvermögen weitgehend ausgeschöpft. Allen war aber eindeutig klar: auch im zweiten Durchgang musste eine ausreichend starke Leistung gezeigt werden. Der TuS ging trotz der sehr engen Resultate zuversichtlich mit dem Wissen um den Druck der auf den anderen Mannschaften lastete in den zweiten Wettkampf. Die Nerven unserer Schützen hielten im zweiten Wettkampf und nach einer weiteren Leistungssteigerung erzielten wir ein Ergebnis von 1941 Ringen.

Die einzelnen Ergebnisse: 
- Carsten Hees 395 Ringe
- Uwe Schmidt 389 Ringe
- Stephan Kohzer 388 Ringe
- Madlen Hartwig 385 Ringe
- Jochen Weyand 384 Ringe

Nach Bekanntgabe des Endergebnisses sah man sich in seiner Vermutung bestätigt, die drei direkten Mitkonkurrenten um die Aufstiegsplätze konnten Ihre Ergebnisse nicht ganz bestätigen. Teilweise nahm unser Team den gegnerischen Mannschaften im zweiten Wettkampf mehr als 20 Ringe ab.
Am Ende gewann unser Team den Wettkampf mit 12 Ringen Vorsprung vor der Mannschaft aus dem hessischen Windecken, die mit unserer Mannschaft in die Regionalliga aufsteigen wird.

Als Fazit der abgelaufen Ligasaison kann man festhalten, dass unsere Mannschaft verdient, nach einem Jahr „Zwangspause“ in die 2 Liga zurückkehrt. Bereits an dieser Stelle möchten wir mitteilen, dass der Heinwettkampf in der Regionalliga West des TuS Hilgert am 18.12.2005 in der Pfeifenbäckerhalle in Hilgert stattfinden wird. Gegner werden dort die Mannschaften des Mitaufsteigers Windecken sowie des Absteigers aus der Bundesliga des SV Deiringsen sein.

Turn- und Sportverein Hilgert e.V 
letzte Bearbeitung 28.10.2008